Kochtante: Spaghetti Bolognese

Der Skandal um Pferdefleisch macht mal wieder deutlich, wie gut es ist, wenn man selbst kocht. So kann man sicher sein, was drin ist.
Deshalb bringe ich hier ein paar Rezepte von eben jenen Produkten, die betroffen sind.
Heute: Spaghetti Bolognese

Zutaten für 4 Personen

  • Spaghetti (Dinkel von Alnatura sind sehr lecker)
  • 500g Hackfleisch (halb/halb oder pures Rind)
  • 2 Packungen passierte Tomaten
  • Zwiebeln
  • Knoblauch
  • Öl
  • Paprika-Pulver
  • Thymian
  • Italienische Kräuter
  • Ketchup
  • Senf
  • Salz/Brühe
  • Pfeffer
  • Muskat
  • je nach Belieben Paprika (gibts auch TK), Mais, Pilze. Zucchini – was man mag.
  • Petersilie (evtl.)
  • Parmesan/Reibekäse

Zubereitung

Wasser für die Nudeln aufsetzen.

Zwiebel klein würfeln, Knoblauch schälen und zerdrücken.
Beides in heißem Öl etwas anbraten (glasig sollte die Zwiebel sein).
Dann das Hackfleisch hinzugeben und krümelig anbraten. Das Fleisch dabei schon mit den o.g. Gewürzen bestäuben.
Nach gusto TK-Paprika, Pilze (gewaschen und geschält)/ Mais/ Zucchini dazugeben und mit anbraten/dünsten.
Wenn alles angebraten ist, die passierten Tomaten hinzugeben und gut umrühren. Das Ganze erhitzen und dabei erneut würzen. Ketchup, Senf und Zucker zum Abrunden hinzugeben.

Wenn das Wasser kocht, etwas Salz und die Nudeln hinzugeben, umrühren. Nach Packungsangabe kochen lassen. Dabei die Soße ebenfalls auf kleiner Flamme köcheln lassen.
Wenn die Nudeln al dente sind, abschütten und abschrecken, auf einen Teller geben, die Soße hinzu und das gewaschene und fein geschnitte

SpaghettiL09

Selbst dem Großen hats schon als 1,5Jähriger geschmeckt 🙂

Petersilie darüber geben – fertig!
Mit Parmesan oder Reibekäse servieren.

Guten Appetit!

Wie ihr seht, geht das ganz leicht. Und ihr wisst, was drin ist 😉
Ein Bild wird nachgereicht.

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S(c)hokomonkig und -zotterig

Ich hab im Moment eine kleine Glückssträhne und mehrere Sachen beim „Gesichtsbuch“ gewonnen. Unter anderem ein Testpaket für die Sommerschokolade von Shokomonk. *freu*
Und das ist sie, die Schokoauswahl: Gewinnshokomonk

ich freue mich schon auf heute Abend. Übrigens, wenn ihr Schokomonk noch nicht kennt: Probiert mal die Sorte Möhre-Haselnuss (ist wie Rüblikuchen *yummy*) – total lecker. Weil mein Umfeld Shokomonk nicht kennt, hab ich gedacht, ich poste mal was dazu – nein, sollte keine Werbung im herkömmlichen Sinne sein, mehr ein Hinweis auf was, was ich einfach gerne esse. genau wie Zotter-Schokolade *schmacht*. Das eine sind halt die Riegel und das andere Schokolade mit sehr ungewöhnlichen Füllungen. Der Geschmack ist der Hammer – bei beiden!

Ansonsten gibts nur halbwegs viel neues. Muss unbedingt mal vom Wochenende erzählen, da wraen meine Eltern da und wir auf der Ausstellung „Top Secret“ in Oberhausen, das war echt klasse. Morgen mehr.

Kochtante: Zimtkirschen (-marmelade)

Bei meinen Schwiegereltern gabs zwischen den Jahren was total Leckeres, das ich euch nicht vorenthalten will: Zimtkirschen mit Vanilleeis!

Das Rezept selbst ist sehr einfach:Zimtkirschen

Zimtkirschen

Zutaten

  • Kirschen aus dem Glas, das können Schattenmorellen oder Sauerkirschen sein, egal.
  • Tee, in dem Zimt ist (zum Beispiel Kaminabend von Teekanne
  • Gelierzucker
  • Zimt
  • 2 größere und zwei Marmeladen-Einmachgläser

Zubereitung

Zuerst kocht man einen richtig kräftigen Zimttee (also z.B. 3 Beutel in eine kleinere Kanne) und diesen lässt man dann laaaaange stehen – mit den Beuteln drin ;).

Die Kirschen schüttet man ab, fängt aber den Saft auf. Diesen kocht man auf, mischt den Tee unter und lässt das ne Weile köcheln. Nach Geschmack kann man noch Zimt hinzufügen, ich hab das so gemacht, weil der Tee allein mir nicht zimtig genug war.

Dann gibt man den Gelierzucker hinzu (je nach Menge, Angaben auf der Packung beachten, davon aber nur etwa 1/2- 3/4 der Zuckermenge verwenden !!!), rührt beim Reinschütten um, lässt das Gemisch aufkochen, eben ganz so, wie man Marmelade macht. Dann schüttet man die Kirschen dazu, lässt das ganze noch ne Weile stehen/köcheln und bereitet ggfs die Einmachgläser vor.

Die Kirschen gibt man mit der Flüssigkeit in die großen Einmachgläser. Da man Tee hinzugegeben hat, braucht man zwei weitere Gläser mehr, aber dazu später.

Nun hat man einen Rest Flüssigkeit.Diesen kocht man nochmal auf, gibt den Rest Gelierzucker hinzu und lässt das Ganze aufkochen und eine Weile köcheln. Dann schüttet man die Mischung in die beiden kleineren Marmeladengläser.

Leider habe ich kein Bild mehr von den Kirschen, aber das war so lecker und sooo zimtig, ich musste das Rezept einfach mal posten. Sicher, so kocht man vielleicht normalerweise keine Marmelade, aber die Kirschen sind auf diese Weise sooo gut *hmmmmmmmm*

Tipps:

Am allerleckersten sind die Kirschen, wenn man sie erneut erhitzt und dann mit Vanille- und Schokoeis serviert *schmacht*.

Die Marmelade ist natürlich für aufs Brot. Guten Appetit!

Das Schöne an dem Rezept ist, dass man es abwandeln kann, wie man möchte: Marzipangeschmack gewünscht? Dann nehmt einen Tee mit Marzipan dazu! (Ja, ich weiß, das Schild der einen Marmelade ist wellig – aber das ist auch die für uns, da macht das nichts. Außerdem ist das Glas so verbogen, das geht kaum besser.)

Kochtante: Königsberger Klopse mit Reis

Da ich sie gerade koche und mir eingefallen ist, dass ich dieses wunderbare Gericht, das unser aller Lieblingsgericht ist, noch nicht gepostet habe, dachte ich, ich hole das schnell nach:

Königsberger Klopse isst man traditionell eigentlich mit Kartoffeln – wir essen sie aber am allerliebsten mit Reis und grünem Salat.

KönigsbergerKlopse

Ich wünsche euch guten Appetit! PS: das Rezept ist für 4-5 Personen ausgelegt. Wer mit gutem Appetit isst, sollte die 1,5fache Menge machen.

Backtante: Lebkuchen-Cookies

Ja, Weihnachten ist vorbei, aber die Cookies schmecken nach wie vor. deshalb möchte ich sie euch wärmstens empfehlen: Lebkuchencookies von Enie aus dem Frühstücksfernsehen von Sat1. Den Beitrag hab ich irgendwann vor Weihnachten gesehen und es waren die einzigen Plätzchen, die ich zeitlich auf die Reihe bekommen gebacken habe. Dafür sind sie sehr zu empfehlen! Besonders direkt nach dem Backen, wenn die Schoki noch flüssig ist *träum*. Allerdings sollte die Zartbitterschokolade nicht zu hochprozentig sein, denn dann schmeckt man den Lebkuchengeschmack nicht so heraus. Also so ca. 60-65% sollten reichen.

Lebkuchencookies

Und hier gehts zum Rezept: Lebkuchen-Cookies

Schmeckt das ganze Jahr über! Guten Appetit!

Backtante: Regenbogenkuchen

Für den Geburtstag des Großen (Bericht folgt) habe ich einen Regenbogenkuchen gebacken. Irgendwie hatte ich Lust auf was Buntes und kam daher auf die Idee, den Zebrakuchen abzuwandeln. Das war eigentlich recht einfach: Man nehme das Rezept für den Zebrakuchen sowie 4-6 Lebensmittelfarben (flüssig). Dann verteile man den Teig bei Schritt vier erst auf so viele Schüsselchen, wie man Farben hat und mische die Lebensmittelfarben hinzu. Tipp: Durch das Gelb gibts leider kein eindeutiges Blau, höchstens Petrol, aber das ist auch ok.
Diese Farben gebe man dann mit einem Esslöffel den Regenbogenfarben entsprechend in die Mitte der Kuchenform, abwechselnd ca. 2 EL pro Farbe, bis alles aufgebraucht ist. Dann nach Rezept in den Ofen und voilá, fertig ist der Regenbogenkuchen, bei Kindern ein Renner 😀
Viel Spaß beim Nachbacken! (Schmeckt übrigens richtig leceker!).

Kartoffel-Brokkoli-Auflauf

Durch meine neue sehr eingeschränkte Ernährungsweise bin ich unter anderem auf Trudels glutenfreiem Kochbuch-Seite gelandet und wirklich begeistert, weil es wirklich viele, sehr lecker klingende Rezepte gibt. Ok, das eine Brot, was ich ausprobiert habe – ohne Hefe, Laktose und Getreide, war nicht sooo lecker. Trotzdem ist das eine Empfehlung von mir.
Wie ich darauf komme? Nun, mein Mann hat mir nun schon zweimal einen oberleckeren Auflauf gemacht. Und ich dachte, er sei von Trudels Kochbuch. Ist er aber nicht, sondern vom Chef aller Kochs. Ich meine den Kartoffel-Brokkoli-Auflauf, der ist echt soooooooooooo lecker, dass ich ihn hier gern vorstellen möchte. Empfehlen möchte ich ihn euch mit dem Hinweis meines Mannes, der ihn zusammen mit dem Kleinen beim ersten Mal gemacht hat, wenigstens doppelt soviel Brühe bzw. Rahm-Wasser-gemisch zu nehmen, als es im Rezept angegeben ist. Er ist nicht explizit glutenfrei, aber wenn man bei Käse und Schinken darauf achtet (und das geht ja ganz gut), dann eben doch! Mit laktosefreier Sahne bzw. Rahm und laktosefreiem Käse passt er wunderbar in meine Ernährung!

Hier gibts ein Bild vom Kleinen, wie er mitkocht (er macht das schon richtig gut, auch wenn ich manchmal doch etwas Panik habe, er könnte sich verletzen. Allerdings passen wir da sehr gut auf und dazu muss er es ja mal lernen).

Also, probiert das Rezept mal aus, es ist soooooooo gut!