Frühling?

Frühling?

Frühling lässt kein blaues Band
Nieder flattern durch die Lüfte
Kalte, ungewollte Düfte
streifen irrend um das Land
Veilchen träumen noch,
Wollten balde kommen
Horch, von fern, das ist das Wetterjoch!
Frühling, wo du wohl bist‘!?
Wünscht, ich hätt dich vernommen!

(c) von mir angelehnt an Eduard Mörikes „Frühling“

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Glück

Ein Grund, weshalb ich Jennifer Garner wirklich sehr mag und sie definitiv meine Lieblingsschauspielerin ist:

This came from my mom: Happiness is your own responsibility. You can’t look to your relationship, to your kids, to your career, to your anything from the outside to fill you up. You have to find it in the small things in everyday life—which I do a million times a day: a hot cup of tea, a humming bird. Stop, take that in, receive it, get joy from it.

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Sie hat in vielen Dingen so unglaublich recht. Und obwohl sie bekannt ist, ist sie doch irgendwie die nette Nachbarin. Einfach toll.
Bei diesen Worten von ihr musste ich an Jules Glücksmomente der Woche denken, die ich auch sehr mag. Vielleicht reicht aber jede Woche gar nicht, vielleicht muss man sich wirklich jeden Tag daran erinnern. Ich hatte das heute beim Mittagessen. Basti hatte gekocht, wir saßen alle am Tisch und mampften und da überkam mich so ein unglaubliches Glücksgefühl: Was für ein Glück ich mit meiner Familie doch habe! Das ist auch nicht jedem vergönnt.

Also versucht es doch mal: Stop, take that in, receive it, get joy from it!

Zurück zur Intuition II.

Ich denke, dieser Artikel und die Botschaft auf ideallifedesign.com passen sehr gut zu meinem Artikel „Zurück zur Intuition“ (der ja mehr ein Hinweis ist), deshalb muss ich die Links hier unbedingt posten.

Es geht darum, inne zu halten, wenn man verzweifelt ist, und sich zu fragen: Was würde Gott / das Höhere Selbst / mein Unterbewusstsein mir jetzt, in diesem Moment sagen?

Und diesen Text kann man dann hier posten: Texts from God. Ich finde das toll. Eigentlich ist es total simpel: Höre auf dein Bauchgefühl, was rät es dir? So viele Menschen hören nicht auf das, was ihnen ihr Herz, ihr Bauch, die innere Stimme sagt – weil man so oft abgelenkt ist, so oft von außen mit beängsitgenden Dingen, Gedanken, Überlegungen und/oder Tatsachen konfrontiert wird.
Ich bin ja ohnehin ein Bauchmensch, deshalb fällt es mir sehr leicht, kurz inne zu halten und zu horchen. Es geht darum, sich auf jemanden zu verlassen: Auf sich selbst, seine Intuition, oder, wer gläubig ist, auf Gott, weil er weiß, was das Richtige für uns ist.

Im Allgemeinen lässt man sich nur zu gern heutzutage mit allem Möglichen ablenken, man geht weg, feiert Parties (ok, ich jetzt nicht unbedingt, aber andere), hängt im Internet rum, schaut Fernsehen bis zum Abwinken. Deshalb gibt es mittlerweile so Berufe wie Coach, Life-Coach, Lebensberater usw. – um die Menschen dahin zu führen, wo sie vor diesem schnelllebigen Heute waren: Zurück zu sich.
Nur wenige können das von sich aus. Ich bin froh, dass ich mit 15/16 meine sehr gute Freundin Beate kennengelernt und so einen Weg wieder zurück zu mir gefunden habe (nach der Pubertät – uff… war ein langer Weg ^^). Die Gespräche mit ihr damals waren eine Erleuchtung für mich. Natürlich ist mein ganzes Leben ein Weg und ich würde nie sagen, dass ich am Ursprünglichsten meiner Selbst angekommen bin. Aber ich bin auf einem guten Weg – und solche Artikel/Seiten/Links oder wie auch immer weisen mir die richtige Richtung und zeigen mir: Hey, das ist schon in Ordnung so, wie du das machst.

Deshalb finde ich den Ruf: „Zurück zur Intuition!“ auch so grandios – so einfach und doch sehr wirkungsvoll, wenn man es sich nur immer wieder bewusst macht. Die Antworten liegen in mir, in dir, in jedem von uns. Man muss nur auf die innere Stimme horchen. Für mich ist das Gottes Stimme, für andere ihre Innere Stimme. Ganz gleich, wie man sie bezeichnet oder was man darin sieht: Man sollte öfter mal auf sie hören.

Wie seht ihr das? Wie sind eure Bauchgefühle so? Oder seid ihr mehr Kopfmenschen?
Ich freue mich wie immer über eure Kommentare!

Berühre mich…

Ein wunderschönes Gedicht, das ich heute meinem Mann noch einmal schrieb. Auch wenn man beeinander wohnt, kann man sich noch Liebesbriefe schreiben. Ich habe gerade wieder damit angefangen.

Berühre mich.
Treib mich an.
Raube mir Schlaf.
Schenke mir Freiheit.
Zeige mir Wildnis.
Reiß mich mit.
Entführe mein Herz.
Verschwende meinen Atem.
Schütze mein Leben.
Trockne meine Tränen.
Teile mein Glück.
Liebe mich.
(Tim Jacobs)

Und wer jetzt noch schöne Musik dazu hören möchte, der möge bitte hier klicken und sich einen neuen Song von Dunkelbunt anhören.

Es gibt Tage, die leuchten nicht

es gibt Tage
die leuchten nicht

es gibt Tage
die werden nicht hell

es gibt Tage
die verlängern nur die nacht

doch kannst nicht mehr schlafen
sitzt am Fenster
fragst tausend Fragen

wartest
bist müde
und wach zugleich

wartest auf die nächste Nacht
ohne dass es dazwischen
Tag werden wird …

(Verfasser unbekannt, Quelle: Seelenfarben)

Geburt spirituell betrachtet

In einer Diskussion auf Facebook ging es um die spirituelle Sichtweise auf die Geburt, allen voran der Begriff „Karma“. Dazu schrieb ich folgendes, und weil mir diese „Zusammenfassung“ gut gefällt, möchte ich sie gern – relativ kommentarlos – bloggen.

Ich glaube, dass sich die Seele die Eltern aussucht. Aber für mich hat das im weitläufigen Sinn nichts mit Karma zu tun. Bei uns in der Familie heißt es immer „Da bist du noch im großen Seelenteich geschwommen“. Und genauso sehe ich das auch. Spirituell heißt in diesem Fall für mich: Der himmlische Vater schenkt uns ein Leben, dieses Leben möchte zu uns, zu mir, es hat mich als Mutter ausgesucht. Und dieses Geschenk dann im Moment der Geburt empfangen zu dürfen, das ist wahres Glück.

Das Bild von meinem jüngsten Sohn, ein paar Minuten nach seiner Geburt, hat meine Schwester aufgenommen – sie ist professionelle Fotografin im Raum Mainz.