Zwischenstand

Bevor ich in den nächsten Tagen die Bilder und Infos zu der Geburtstags- und Abschiedsparty der Kinder sowie zu unserer Abschiedsparty poste, möchte ich kurz anreißen, weshalb es mir im Moment so schwer fällt, hier zu schreiben: Wir sind beide auf Jobsuche. Wie das Leben so spielt, läuft nicht alles immer nach Plan (als ob wir das nicht alle wüssten… haha). Der neue Job hat sich als Sackgasse erwiesen. Nun also suchen wir: Kommunikationswissenschaftler und Lehrerin. Ich habe mich schon in RLP und Hessen beworben, genauso wie mein Schatz auch. Selten war so vieles so unsicher wie jetzt. Keine Ahnung, wofür es gut ist, aber zu irgendwas wird es gut sein.

Diese Nachricht erreichte uns Mitte Dezember. Ich war froh, fast alle Geschenke schon zu haben. Trotzdem hat es uns sehr runtergerissen. Dann kam noch das Problem mit der Küche dazu: Die Ende November bei IKEA bestellte Küche sollte erst Anfang Januar geliefert werden. Und diese Info kam auch kurz vor Weihnachten. Ich war stinksauer. Nun haben wir Second-Hand-Möbel gefunden und ich musste nur ganz wenig neu kaufen, so dass IKEA da echt viel Geld durch die Lappen gegangen ist – HA! (Ausführlicher Bericht folgt).
Wir konnten Weihnachten also doch mit Familie bei uns feiern und es war sooo schön. Alle Probleme rückten weit weg. Die Jungs hatten sich wirklich super im neuen Kindergarten eingewöhnt.Über Neujahr kam eine gute Freundin zu uns. Das war auch richtig schön. Aber hier in der Wohnung ist einfach noch viel Chaos. Und durch die ganzen Bürokratiesachen kommt man auch kaum dazu, dies zu beseitigen. Da die Kinder nur einen Vormittagsplatz haben (also bis 13h), habe ich kaum Zeit, mich um irgendwas zu kümmern.

Und nun wissen wir nicht, was kommt. Man fühlt sich irgendwie lahmgelegt. Ich bin eigentlich ein Mensch, der alles selbst in die Hand nimmt, sofort, der sich nicht unbedingt gehen lässt. Aber die letzten 1,5 Jahre waren so anstrengend, das letzte halbe Jahr wirklich die Hölle. Ich kann nicht mehr. Statt der Pause, auf die mich gefreut hatte, habe ich nun emotionalen und körperlichen Stress. Wenn ich Glück habe, bekomme ich zum 01.02.13 eine Stelle. Gleichzeitig wäre es krass, denn das hieße ab sofort Vollzeit als Lehrerin. Und wer das Lehramt kennt, der weiß, dass 26 Stunden eigentlich 52 bedeuten. Im Moment klingt es für mich unschaffbar.

Ich bin wirklich ein wenig fassungslos, wie dieses Jahr beginnt. Was soll man dazu noch sagen? Ich hoffe, mein nächster Post ist etwas fröhlicher.

Nun wisst Ihr , weshalb ich so wenig poste. Ich schaffe es nicht, sowohl zeitlich als auch emotional. Ich möchte gern Positives schreiben, kann es aber im Moment nicht so gut.

Immerhin, hier in der neuen Wohnung ist es wunderschön und wir fühlen uns wohl. Hier mal unser morgendlicher Ausblick aus dem Esszimmer:

Sonnenaufgang_MW

Ich habe nun einfach Hoffnung, dass sich bald etwas für uns auftut. Bitte drückt uns die Daumen!

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Es reißt nicht ab…

Selbst als Arbeitslose hat man unbglaublich viel zu tun – neben Umzugskram und Weihnachtstrubel Bewerbungen fertig machen, böse Briefe an das Jobcenter schreiben, Anträge für das neue, wirklich (!) freundliche Jobcenter ausfüllen, Amtsärztlichen Untersuchungstermin für den Großen vereinbaren, Pfarrer für die Missio anrufen undundund. Sich Sorgen machen, ob Menne einen neuen Job bekommt. Und irgendwie hab ich immer noch keine Zeit, mal Luft zu holen. Ich frage mich, wann der große Zusammenbruch kommt. Lang kanns nicht mehr dauern. Ich kanns kaum erwarten, dass dieses anstrengende Jahr bald vorbei ist.

Kräuteressig und Lippenbalsam – ein Abschied mit Geschmack

Ich war ziemlich fleißig in den letzten Tagen. Neben Umzugskistenpacken und der Planung der Küche sowie Auswahl von passenden Küchenmöbeln und dem Besorgen von Zutaten und Deko für unsere Abschiedsparty morgen habe ich als Abschiedsgeschenk für unsere Kinderärztin und das Praxisteam Rosmarin-Knofi-Essig und Lippenbalsam gemacht. Ich liebe es, Selbstgemachtes zu verschenken und noch viel mehr liebe ich es, die selbstgemachten Sachen noch entsprechend aufzuhübschen und zu dekorieren. Das ist mir dieses Mal recht gut gelungen und zum ersten Mal dachte ich: Sollte ich vielleicht doch beruflich machen.Essig_Balm1Bei dem Lippenbalsam habe ich mich an dem Rezept von Frau Liebe orientiert, aber weniger Bienenwachs (nach ihrem Rezept etwa 1 TL weniger, da ich aber die fünffache menge gemacht habe, habe ich statt 15 TL nur knapp 11 reingetan) genommen und Pfefferminzöl reingeträufelt. So ist er diesmal, im insgesamt dritten Versuch, sehr viel weicher geworden und damit angenehmer aufzutragen.

Dann habe ich mit dem picturemonkey schöne Etiketten gefertigt und aufgeklebt:

Lippenbalsam1

Die Etiketten auf den Kräuteressigflaschen habe ich im Internet gefunden und angepasst. Der Kräuteressig selbst ist ein Branntweinessig, der mit frischen Rosmarinzweigen und Knoblauchzehen angesetzt wird und daher noch einen Monate ziehen muss, ehe man ihn verzehren darf (Prost 😉 ).

Essig1klein

Ich kann euch nur empfehlen, es auch einmal zu versuchen. Selbst solche Dinge herzustellen ist einfach nur schön, es macht Spaß und man schenkt wirklich Zeit und von Herzen – absolut einzigartige Geschenke.

Das Praxisteam wie auch die Kinderärztin haben sich sehr gefreut. Es war schon seltsam, ein letztes Mal dorthin zu gehen. Sie ist immer so wunderbar mit den Kindern umgegangen. Seufz.

Beim Kleinen hat sie ins U-Heft geschrieben: Sportler. Oh ja, das ist er auch. Und beim Großen steht drin: Empfindsames Kind. Ja, das trifft auch sehr zu. Insgesamt war sie sehr zufrieden und meinte auch, dass es tolle Kinder seien, die wir gut hinbekommen haben. Achja, das geht runter wie Öl. Ich musste mich dann ein bisschen zusammenreißen, als wir gegangen sind. Die Kinder hatten noch selbst gemalte Bilder übergeben und das Bild der Jungs, das ich mitgebracht hatte, wird dort noch eingrahmt, hat die Ärztin gesagt. Ich hoffe, wir finden in der neuen Heimat eine/n eben so tolle/n Kinderarzt/ärztin. Nur noch zwei Wochen…

Abschlüsse, Ausräumen, wegtragen, rauslassen…

Nun, da ich Hürde Nr. 1 (2. Staatsexamen) erfolgreich hinter mich gebracht habe, ist nicht etwa Ausruhen angesagt – ha! Nein, nun steht der Umzug an und das direkt in vollen Zügen. Also, nicht Züge, aber… ach, ihr wisst schon.

Aber zuerst zu was Schönem: Meine Eltern waren nach meinem Examen zu Besuch – mit meiner Schwester. Und wir sind indisch Essen gegangen. Wir waren im Taj Mahal in Bochum. Und wow, es war sooo lecker und so ein schöner Abend:

Abschlussessen

Das ist das Abschlussbild des Abends. Und ich mag es soooo gern.

Abschlussessen1

So sah unser Essen aus.Schweinelecker, muss man mal sagen. Und ganz toll, wie sie auf Kinder eingehen. Für die gibts ein Überraschungssäckchen mit einem Spielzeug. Der Große bekam, ganz passend, ein Logikpuzzle („Bringe die Teile passend in die Form“) und löste es direkt NICHT nach Anleitung. Der Kleine bekam ein Puzzle zum Selbstausmalen. Außerdem, und das finde ich ganz toll, werden die Kinderportionen, die sich die Kinder im Übrigens selbst aussuchen dürfen (komplette Selbstzusammenstellung) nach Lebensalter berechnet. Wir haben also 8 € für beide Kinderportionen bezahlt (und die waren reichlich).

Aber auch so ist es dort einfach gemütlich: Zuvorkommender Service und eben seeeeehr leckeres Essen.

Abschlussessen2

Unsere beiden Jungs zeigen stolz ihre neuen Tattoos. Seit ich herausgefunden habe, dass die nur 1€ kosten, dafür dreimal so groß wie die üblichen Tattoos für Kinder, gibts nur noch die *grins*

Abschlussessen3

Es war dort übrigens sooo lecker, dass wir gestern noch einmal da waren und unsere liebe Freundin Janet eingeladen haben, als Dankeschön für die großartige Hilfe in den vielen Monaten. Auch gestern wars einfach schön. Ein Ruhepol in der Hektik. Und damit komme ich zum unangenehmeren Thema: Dem Umzug.

Die Wohnung wird immer leerer, weil mein Liebster jeden Sonntag was in die neue Heimat mitnimmt, mit gemietetem Wagen, versteht sich. Und ich versuche, zwischen lauter kleinen Terminen und den anstehenden Aufgaben nicht ins Schwimmen zu kommen. Puh, das ist gar nicht so einfach. Zumal die Jungs mich jetzt wirklich spüren lassen, dass dieser Umzug auch für sie nicht leicht ist. Der Große bekam letzten Sonntag zuerst einen Wutanfall (weil er das Zimmer aufräumen sollte, bevor wir für ein paar Tage in die neue Heimat fuhren), dann, als er sich gar nicht beruhigen konnte, fragte ich vorsichtig, ihn in den Arm nehmend, nach, was los sei. Er weinte, dass er Angst habe – wovor – „Vor allem in der Welt!“ (jede Mutter weiß, dass mir in dem Moment mein Herz blutete) – und warum? – „Weiß nicht, ich hab einfach Angst! Und ich will nicht von meinen Freunden weggehen!“
Ich nehme an, dieser Schmerz rührte auch daher, dass zum ersten Mal etwas aus dem kinderzimmer im Sprinter landete. Das war für ihn schwer zu verkraften, auch wenns „nur“ der Kaufladen war, der im Moment kaum bespielt wird. Aber es ist eben ein Stück Heimat, gewohnte Umgebung. Der Kleine hatte ja direkt zu Beginn geweint und gäußert, dass er den Papa vermisst, hat also alles rausgelassen. Der Große hat es mit sich herumgetragen. Nun ist es aus ihm herausgebrochen. Ich hab ihn im Arm gehalten, getröstet und ihm zuletzt ein Notfallbonbon gegeben, das half. Es hilft auch, viel über Möglichkeiten zu reden. Und darüber, dass er auch neue Freunde finden wird. Aber ich verstehe, wie es ihm geht, er ist damit nicht allein.

Nun, ich schrieb, „zuerst“: Eigentlich waren da zuerst die heftigen Trotzanfälle, die bereits seit Wochenandauern und nun immer stärker werden. Zuerst beim Großen, der seit heute Mittag wieder wie ausgewechselt war (klar, der Papa war ja auch am Wochenende da), nun der Kleine. Beide hören im Moment kaum auf mich oder geben Widerworte. Habe ich schon erwähnt, dass ich Umzüge hasse? Ich glaube, mehrfach. Im Moment kommt alles zu kurz: Die Kinder in erster Linie, die Partnerbeziehung ohnehin seit Monaten durch das Examen und die begrenzte gemeinsame Zeit, aber auch ich und meine Vorhaben. Insgesamt ist es einfach fürchterlich für uns alle.

Nun sind es nur noch ein paar Wochen bis zum Umzug. Wir haben auch zum ersten Mal im neuen Zuhause genächtigt. Während ich irgendwas Wirres geträumt habe, hat der Große geträumt, er wäre inmitten vieler vieler Süßigkeiten aufgewacht und hätte sich „durchfressen“ müssen – das ist mal ein schöner Traum 🙂

Die kommenden Wochenenden sind voll: Wir feiern die Geburtstage vor (schon nächstes Wochenende), danach feiern wir unsere Abschiedsparty, danach Küche abbauen usw. Dazwischen stehen noch einige andere Termine an, wie die Geburtstags- und Abschiedsfeier im Kindergarten *schnüüüüfffff* und der Abschlussbesuch bei unserer heißgeliebten Kinderärztin. So viele Abschiede. Passt irgendwie in den November.

So, das musste mal raus. Zum Abschluss gibts ein dickes Sorry: Keine Ahnung, wann ich mal wieder unbeschwert und regelmäßig posten kann. Ich hoffe, bald. Ich bin mich auch schon am verabschieden und konzentriere mich viel auf die neue Wohnung. Trotz allem, Freunde hab ich vor allem hier. Beste Freunde. Naja, zum Glück gibts die Bahn 😉

„Schreiende Babys haben sich das antrainiert“

In ähnlichem Wortlaut sprach gestern eine „Expertin“ bei Stern TV über Schreibabys. Ich hab echt die Krise bekommen, bei dem, was sie empfohlen hat, und die Eltern wirkten echt planlos und absolut unempathisch – tut mir leid. Nein, die Sendung war daneben und hat sich ausschließlich um das Elternwohl gekümmert. Und was ist mit den Babys??? Ich habe soeben folgende Mail an stern TV geschrieben und hoffe, dass viele es ähnlich tun, damit eine „Richtigstellung“ erfolgt:

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

beim Schauen des gestrigen Berichts zu Schreibabys haben sich mir ehrlich gesagt die Nackenhaare aufgestellt – es sollte sich doch mittlerweile verbreitet haben, dass Babys nicht aus antrainiertem Verhalten so reagieren!!! Vom Behaviorismus sollten wir lange weg sein. Babys sind kleine Menschlein, die ein traumatisches Erlebnis hatten (mehr oder weniger stark), siehe auch dieser Artikel dazu: http://www.zockt.com/vonguteneltern/?p=633
Babys schreien zu lassen ist das Schlimmste, was man ihnen antun kann. Und wenn auf Ihrer website ein Link dazu steht, wo es Schreiambulanzen für „gestresste Eltern“ gibt, da frage ich mich doch, um wessen Wohl es letztlich geht? Babys schreien nicht aus Gewohnheit, sondern weil sie einen guten Grund dazu haben. Und wenn Eltern nicht mal auf die Idee kommen, dass ihr Baby Zahnungsschmerzen haben könnte und deshalb seinen Kopf am Laken reibt (denn die Zähnchen können von Geburt an gegen die Kauleiste drücken) und seine Faust in den Mund steckt, dann frage ich mich, ob sie wirklich versucht haben, sich in dieses Kind hineinzuversetzen. Babys müssen sich nicht nach den Eltern richten, sondern wir nach ihnen!!!! Sie müssen keinen Tag-Nacht-Rhythmus haben – woher denn auch??? Ich habe das pure Schaudern gekriegt, als ich ihren Beitrag gesehen habe und möchte ganz stark intervenieren, insbesondere die Tipps Ihrer „Expertin“ sind mehr als fragwürdig. Zuwendung und Liebe, Körperkontakt und möglicherweise der Besuchbei  einer Heilpratikerin sind das, was nützlich und hilfreich ist. Ganz toll sind auch die Nonomo-Federwiege und das Kind in einer Trage/einem Tragetuch zu tragen. Je nachdem, wie das Kind auf die Welt kam, ist eine ganzheitliche Betrachtung von Nöten – aber sicher kein „Training“ wie in Ihrer Sendung gezeigt. Der Grund für das Verhalten ist das, was hinterfragt werden muss – und nicht das Symptom bekämpfen. Obwohl ich Stern TV mag: Das war haarsträubend, schlecht recherchiert und dazu auch noch mit falschen „Weisheiten“ bestückt.

Ich bitte Sie, sich an Jobs mit Herz/Nestling/Nonomo/Viven Weigert o.ä. Institute/Einrichtungen/Anbieter zu wenden, um sich vernünftig und umfassend zu informieren und eine Richtigstellung zu senden, damit die vielen wirklich verzweifelten Eltern und ihre bedauernswerten Kinder vernünftige Hilfe bekommen!

Mit freundlichen Grüßen,
Ihre Nähbastelkochtante

 

Vielleicht schreibt ihr auch nochmal hin?

Große Neuigkeiten in der Ferne

Ja, groß sind sie wirklich. Vielleicht nicht mehr ganz so fern, man kann schon etwas erspähen.

Und für mich noch irgendwie unwirklich. Und obwohl ich gerade an der vermaledeiten Planung meiner letzten Unterrichtsbesuchs-Stunde sitze, kann ich kaum an etwas anderes denken.
Aber von vorne. Kürzlich ist mein Mann zu einem Bewerbungsgespräch gefahren. Das war schon etwas weiter weg, aber er war ganz entspannt, denn er hatte ja einen Job inne. Und ich denke, weil er so entspannt war, bekam er ihn auch. Eine Festanstellung *freu*. Und eine richtig tolle Aufgabe. Nun muss er schon ab 1. Juli nach Mainz. Ja, genau. Mainz. Und ja, wir kommen dann auch, die Jungs und ich, nach meiner Prüfung und Beendigung meines Vertrags ziehen wir nach Mainz.
Ich bin noch ganz baff. Und irgendwie ist es erst seit dem Wochenende so richtig real, seit wir es Freunden erzählt haben. Und seit er gestern gekündigt hat, ist es hochoffiziell. Und deshalb hat mich heute diese Wahrheit auch so sehr getroffen – wie ein Keulenschlag. Natürlich wächst einem die Umgebung ans Herz, selbst wenn es diese Großstadt ist, die nicht besonders hübsch ist. Viel schlimmer ist für mich aber gerade der Umstand, dass meine beste Freundin hier lebt. Und andere gute Freunde. Ich denke an meine Jungs, die sich dann von den Freunden verabschieden und dort neue finden müssen (besonders der Große wird es schwer haben – ich hoffe es nicht, aber er ist so unheimlich sensibel). Und an so vieles anderes (an die Massen, die wir vorher aussortieren müssen zum Beispiel… und die Massen, die trotzdem noch mit umgezogen werden müssen).

Natürlich wird das auch toll. Wir können uns ein Haus in etwas ländlicher Umgebung suchen, nochmal von vorne anfangen. Trotzdem ist es scheiße, wenn man das den Erziehern im KiGa erzählt und dann vor ihnen anfängt zu heulen. Bis vor ein paar Tagen haben wir nur darüber gesprochen und nun plötzlich ist alles ganz real. 11 Jahre habe ich hier gelebt. Ich habe hier meinen Mann geheiratet, meine Kinder zur Welt gebracht und geheiratet. Ich habe meinen Abschluss gemacht und werde auch den zweiten Abschluss hier machen.

Oh man. Ich hoffe, dass ich mich ganz bald viel mehr darüber freuen kann. Ja, freuen tue ich mich tatsächlich auch. Aber im Moment ist das weinende Auge einfach mehr im Fokus. Naja, man muss positiv denken, oder? Wir rücken näher an die Familie, können meine Schwester zum Kaffee einladen oder mal nachmittags die Omas besuchen fahren.

Achja, das bringt so viel Neues. Ich muss mir dort eine Stelle suchen. Wir brauchen eine neue Küche. Die Jungs einen KiGa-Platz…. Ich werde berichten.

Wochenrückblick #7

Der Wochenrückblick der Blogbar:

So viele Dinge waren das Highlights der letzten Woche: Ich hatte meine letzte Reli-UB-Planung sehr schnell fertig, eine schöne Woche, Donnerstag eine entspannte Hospitation im 9er Kurs mit vielen Lachanlässen, am Freitag den letzten Reli-Ub mit einer 1 *freu* benotet bekommen, außerdem gestern den Supereinfall, dass wir ins Spaßbad fahren könnten, was wir auch gemacht haben. Außerdem war der Abend mit A. und Janet wirklich sehr schön. Andererseits waren die Ohrenschmerzen vom Kleinen nach dem Schwimmen alles andere als positiv. Auch musste ich mich über jemand Bestimmtes sehr ärgern. Und der Unterricht in der 8 hat mich sehr nachdenklich gestimmt. Aber wenigstens konnte ich mich über die verflogenen Schmerzen von ihm heute früh und die Einladung zum Grillen bei M. und C. heute nachmittag wirklich freuen. So gut wie alles außer das Aufräumen meines Arbeitszimmers (wie immer) konnte ich von meinen Aufgaben erledigen.

Mit meinen Büchern „Allwissend“ von Jeffrey Deaver und „Lasst Knochen sprechen“ von Kathy Reichs wurde es spannend beim Lesen. Mit Radiomusik und Soundtracks wurde es sehr musikalisch. Der Fernseher lief fast nur abends (wie immer) und wir schauten Criminal Minds (Staffel 5) und Blade III. Facebook und wordpress sowie die Google-Suche und meinen Stundenentwurf für den UB konnte man auf meinem Browser sehen. Auch ging es kreativ zu und zwar beim Erstellen der Legebilder in der 5. Klasse in meinem Reli-UB – außerdem malte mein Großer viele Bilder von Harry Potter, Star Wars und meiner Freundin Janet.

An das gestrige Abendessen mit Putengeschnetzeltem in Sahnesoße und Pommes sowie A.s leckerem Salat mit getrockneten Tomaten drin erinnere ich mich noch denn es war sehr lecker. Beim Einkauf landete vor allem gestern einiges in meinem unserem Wagen: Wir waren nach dem Schwimmbadbesuch im Aldi Süd. Das Wetter vor der Tür ist sehr abwechslungsreich, was nicht sehr förderlich für meinen Kreislauf ist. Dann gab es noch das Boston-Attentat in den Nachrichten als Thema. Und für die Gemütlichkeit habe ich mich ab und an aufs Bett gelegt und gelesen und abends mit meinem Mann auf der Couch TV geschaut.

Auf meinem Blog konntet ihr diese Woche wegen des UBs nicht viel entdecken, wobei ______________ mein Lieblingsbeitrag war.

Und so war meine Woche arbeitsam und wolkig bis vor allem heiter, weil meine Stimmung zwischen Nervosität und Freude schwankte und ich durch den Ub zwar viel zu tun hatte, aber mir auch viel Raum für meine Familie und mich genommen habe.