Petition zur Religionsfreiheit

Diese Petition ist äußerst wichtig. Denn ob man es glaubt oder nicht, Christenverfolgung ist aktueller denn je. Ein Artikel in der Zeit, der zwar von 2007, aber nicht weniger aktuell ist, beschreibt dies sehr gut:

*Zeitartikel*

Die säkularen Kultureliten des Westens haben sich daran gewöhnt, mit dem Christentum ihren gnadenlosen Spott zu treiben […] Man kann den christlichen Glauben als Relikt einer irrationalen Vergangenheit abtun und ihm, in Gestalt des amerikanisch-christlichen Fundamentalismus, einen sinistren Einfluss auf die Politik der USA unterstellen.

Aus dieser Weltsicht heraus sind Christen als Opfer eigentlich unvorstellbar, anders als Muslime, deren Verbände und Sprecher im Westen gerne und oft Klage führen über Islamophobie und andere Formen der Diskriminierung und die damit bei besagtem westlichen Publikum auf offene Ohren stoßen.

Die Wirklichkeit sieht anders aus. Nirgends genießen Muslime mehr religiösen und politische Freiheit als in den liberalen Demokratien der westlichen Welt. Dagegen werden Christen in wachsendem Maße rund um die Welt verfolgt. „Open doors“, eine wohltätige Organisation, die sich für bedrängte christliche Gemeinden und Individuen einsetzt, spricht von einer der „gravierendsten Ungerechtigkeiten“ der Welt, die gleichwohl kaum wahrgenommen werde.

Rund 200 Millionen Christen in mehr als 60 Ländern werden wegen ihres Glaubens verfolgt oder erleiden schwere Nachteile in ihrem privaten wie beruflichen Leben.

Unfassbar, dass 200 Millionen Christen nach wie vor verfolgt werden. Die Organisation „Open Doors“ hat daher eine Petition gestartet, denn

(KELKHEIM, 8. September 2010, Open Doors) – Mithilfe einer Resolution bei der UN wollen islamische Staaten den Islam offensichtlich erneut vor jeglicher Kritik schützen. Um die Erneuerung der Resolution gegen die „Diffamierung von Religionen“ in diesem Jahr zu verhindern, startete das Hilfswerk für verfolgte Christen Open Doors eine weltweite Unterschriftenaktion. ( http://www.opendoors-de.org/aktiv-werden/petitionen_page/petition_religionsfreiheit/ ) Denn eine Zustimmung der Resolution durch die Generalversammlung der Vereinten Nationen hätte schwerwiegende Folgen, insbesondere für Christen, und wäre ein Rückschritt für die Menschenrechte, so Dr. Daniel Ottenberg, Leiter des Menschenrechtsreferats von Open Doors Deutschland (Kelkheim bei Frankfurt am Main).

Petition auf Opendoors-de.org – FAQ

Für Christen wären die Folgen einer solchen Resolution dramatisch: Jedes Bibel lesen in der Öffentlichkeit, jedes Singen christlicher Lieder, aber auch jedes Gespräch mit den Nachbarn, welches auch Fragen des Glaubens streift, könnten als Beleidigung einer anderen Religion verboten werden. Christen wären völlig auf das innere Haben ihres Glaubens beschränkt, dürften ihn aber nicht mehr äußern. Selbst das Feiern von Gottesdiensten oder das Sichversammeln in Kirchengebäuden könnte bei strenger Auslegung untersagt werden

Man kann nur erahnen, was das für den christlichen Glauben und die Gläubigen bedeutet. Daher hier mein Aufruf: Beteiligt euch an der Unterschriftenaktion, es werden noch viele Stimmen benötigt:

=>=>=> PETITION ZUR RELIGIONSFREIHEIT

Und nicht vergessen: Jeder darf nur einmal unterschreiben. Die Anschrift muss komplett draufstehen.

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