Better be bat

So, zumindest mein Begleiter hängt jetzt in meiner Arbeitsecke, die (sehr) langsam zu ihrer Bestimmung gebracht wird. IKEA sei Dank. Wenn sie fertig ist,  Zeige ich sie euch 🙂
Was habt ihr für Arbeitsprojekte im Sommer abgeschlossen/vorgehabt, zu tun/noch vor euch?
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Kinder-TÜV und PKV

Heute war ich mit meinem Großen beim Kindertüv (Baby darf man ja nicht mehr sagen „Ich bin doch schon vier!“ kommt dann :D) und die Kinderärztin war wiedermal begeistert. Als sie reinkam, war der Große gerade mit bambino-LÜK beschäftigt, mit dem Vorschulset zum Thema Zahlen und Mengen. Ich muss dazu sagen: Es war tatsächlich seine Idee, das mitzunehmen und nicht meine (auch wenn das vermutlich so ausgesehen hat) – die KiÄ hat sich das dann schön erklären lassen von ihm und er hat es fertig gemacht. Sie meinte dann nur: Dann können wir jetzt turnen, das Kognitive haben wir ja schon! und lachte. Fand ich gut. Im Turnen war er auch ganz toll, fixierte den Ball gut und fing ihn toll. Er erkannte auch alle Abbildungen auf der Tafel von weitem usw. Dann hat sie ihn noch untersucht und er hat alles klaglos mitgemacht. Ich hab ihm vorher aber auch erklärt, was da alles passiert, und dass sie ihn auch untersucht und wahrscheinlich neben Abhören, Füße und Ohren anchauen auch mal seinen Schnappi anschaut – deshalb hat ers wohl auch mitgemacht, bin ganz stolz auf ihn.

Dann hat sie gemeint, dass wir seine Zahnstellung im Auge behalten müssen, da er ja vom Papa den leichten Überbiss geerbt hat und dazu noch einen Kreuzbiss hat – nichts schlimmes, aber eventuell gibts dann nächstes Jahr eine Zahnspange. Und das wars dann auch schon.

Danach hab ich noch Unterricht vorbereitet und mich eigentlich den vollen Nachmittag mit dem Angebot der privaten Krankenkasse für meine Referendariatszeit rumgeschlagen, bis ich nach einer Weile raushatte, dass ich offenbar voreilig als bereits voll verbeamtet (schön wärs) eingestuft wurde (und ledig wohlgemerkt) – so kam also auch ein recht hoher Betrag (doppelt so viel wie normal!) zustande, den ich monatlich berappen sollte. Gut, dass ich mich da nochmal durchgewühlt habe! Hat mich ein bisschen geärgert, zumal ich das ganze über eine Freundin meiner Mutter in die Wege geleitet habe, die wiederum hat es an einen Kollegen weitergegeben, der sich damit „gut auskennt“ (äh, ja…), welcher wiederum erkrankt ist und das an einen anderen Kollegen weitergegeben hat. Das alles ohne mein wissen, deshalb wohl auch als ledig eingestuft. Hätte ich nicht in der Vergangenheit so gute Erfahrungen mit der Versicherung gemacht, hätte ich das jetzt möglicherweise als Grund gesehen, mir eine andere zu suchen. In jedem Fall merke ich mir: Such dir das nächste Mal einen Berater vor Ort!

Meine Schwester hat mich jetzt so ein bisserl überredet was das Arbeitszimmer betrifft. Einige meiner Freunde wissen ja, dass unser Arbeitszimmer eigentlich ja nicht so benannt werden darf. Eine Freundin nennt es auch liebevoll „Kürmelecke/zimmer“. Auf jeden Fall kann es nicht sein, dass ich meine Bücher im Keller in Kartons lagern muss, weil wir hier so unpassenden Stauraum haben! Klar, wir haben auch viel Kram, aber trotzdem könnte man das bei einer Zimmerhöhe von 3,10m anders organisieren. Und da ich es nicht einsehe, im Ref-Stress auch noch das Arbeitszimmer umzuräumen, muss das eben vorher passieren. Also hat meine Schwester gemeint, wir sollten uns doch eine alte Ikea-Möbelserie anschaffen. Tja, und genau das machen wir jetzt, die sind mittlerweile recht günstig und gleich bei uns um die Ecke werden welche angeboten, die holen wir am Samstag ab *freu*. Allerdings auch erstmal „nur“ zwei Schränke, die anderen müssen wir peu a peu 2nd-Hand dazu kaufen, aber das wird schon. ich werde berichten.

Nun bring ich gleich mal den Kleinen ins Bett (mein Mann ist arbeiten) und dann den großen und dann zieh ich mir das perfekte Model rein.

Morgen hab ich einen nur halbrelaxeden Tag, da ich nach Schulschluss (für mich um 13.20h) noch bis 14.10h in der Schule bleiben muss, um dann eine Schülerin im praktikum zu besuchen. Dann werd ich die Kinder abholen.

 

Euch noch einen schönen Abend!

♫♪♫ Wochenend‘ und Fieber fein ♪♫♪

Ja, unswer Wochenende ist ganz anders geworden, als wir ursprünglich vorhatten. Ursprünglich hatten wir geplant, am Samstag gemütlich zu meiner Oma an die Mosel zu fahren. Da waren wir schon soooo lange nicht mehr und Fastnacht wird dort immer groß gefeiert, das wär sicher toll geworden. Also hab ich Freitag Unterricht vorbereitet, nachmittags gepackt und abends Apfelkuchen gebacken, war ganz fleißig. Leider hat der Große dann hohes Fieber und Bauchkrämpfe bekommen, wie ich bereits schrieb. Ist ja immer so :-/ . Also haben wir Samstag morgen bei der Ferienwohnung angerufen, dass wir leider nicht kommen und dass sie sich wegen des offenen Betrags melden sollen. Bislang haben die noch nicht zurückgerufen, dass sie die Wohnung bezahlt haben wollen. Mir war das furchtbar unangenehm und ich hoffe sehr, wir dürfen da überhaupt nochmal buchen. Andererseits haben wir ja angeboten, den Betrag zu zahlen… hm. Mal sehen. Jedenfalls blieben wir dann zu Hause, die Kostüme im Schrank und meine Laune irgendwo dazwischen. Das ganze Wochenende haben wir fast nur rumgegammelt, bis auf meinen Laptop-Kauf. Das war irgendwie ganz gut, Spiele spielen mit den Kindern, ausschlafen, keine Termine, und irgendwie auch doof (–> nicht rausgehen).

Der Kleine hat übrigens einen Narren an meinem Faschingshut gefressen (steht ihm aber auch gut):

Heute hab ichs dann nicht mehr ausgehalten und hab zumindest meinen Schreibtisch komplett neu organisiert. Ihr erinnert euch vielleicht noch dunkel an mein Projekt Arbeitszimmer vom Mai 2011. Ich habs nicht vergessen, aber manchmal braucht man neue Impulse. Allein die Tatsache, dass bald mein Vorbereitungsdienst anfängt ist schon einer ^^.

Und hier die Gegenüberstellung – vorher (leider etwas verwackelt, spielt bei dem Chaos aber keine Rolle) und nachher:

Mai 2011 Februar 2012

Ich finde, er sieht jetzt richtig gut aus – fehlt nur noch mein neuer Laptop :D, den hab ich noch nicht komplett aktiviert. Eine große Hilfe dabei war und ist (denn fertig bin ich noch nicht, gibt ja noch Schubladen und Ablage etc.) mir dieser Artikel inklusive ebook (gewesen): Lehrer/innen und das Chaos auf dem Schreibtisch

Morgen hab ich einen extrem anstrengenden Tag vor mir, bin von 8-18h weg und freue mich JETZT schon auf abends (Das perfekte Model guggn *grins*).
Bis dann, ihr Lieben, ich hoffe, ihr hattet eine schöne Faschingszeit.

Projekt Arbeitszimmer

Vielleicht erinnert ihr euch noch an mein Geständnis und die Fotos zu unserem Chaoszimmer Arbeitszimmer?

Es ist etwas vorangegangen. Für unser Descent-Spiel gestern musste das Arbeitszimmer frei werden, da wir eine neue Couch haben und nicht im Wohnzimmer spielen konnten (dazu später noch ein Post). Also haben wir die Ärmel hochgekrempelt und losgelegt. Auch hier werden manche sagen: Sieht immer noch chaotisch aus. Aber nein, ich habe ca. 7kg Papier aussortiert und weggeschmissen – die Bücher haben wir erstmal in Kisten verbannt, bis wir unsere Regale unter der Decke anbringen. So sind die Regale frei für u.a. Näh- und Bastelkram. Und auch wenn das nun unsortiert aussehen mag, ich habe meine Ordnung drin und bin sehr zufrieden – allein wieviel Platz wieder im Arbeitszimmer ist – auch auf dem Boden. Ich freu mich. Fertig sind wir natürlich noch nicht, aber so langsam gewinnt auch dieser Raum an Lebensqualität.

Vorher:

Nachher:

Nachher (hab leider kein vorher-Bild) – ja, das ist nacher… Sieht immer noch nicht gaaanz toll aus, aber wenn ihr live hier wärt und vor allem wüsstet, wie es vorher ausgesehen hat – uiiiii. Die Sachen links unter dem Drucker müssen noch weg und die Kisten unter dem Tisch. Mein Schreibtisch bekommt als nächstes ein Makeover.
Es wird 🙂 Ein Danke an die Ordnungshüterin für die Impulse =0).

Geständnisse und Tatsachen

Heute bin ich ganz mutig. Ich zeige euch den Bereich, den sonst keiner außer wirklich sehr sehr enge Verwandte und Freunde zu sehen bekommt – weil das Chaos furchtbar ist. Ja, ich muss leider so arbeiten – im Moment jedenfalls noch. Aber, das ist beruhigend, es sieht wirklich nicht immer so aus. Nur leider eben sehr oft. Und es ist der Ist-Zustand, der ab sofort geändert wird. Ich fange erstmal mit meiner Schreibtischecke an, also, dem Regal daneben.

Willkommen beim „Projekt Arbeitszimmer“

Ich wurde ja vor kurzem bei der Ordnungshüterin „infiziert“ mit dem Aufräumwahn und habe es vorgestern (glaube ich) geschafft, endlich auch einfach mal richtig anzufangen. Das liegt sicher auch an der Motivation: Im Herbst kaufen wir uns eine schicke Bürowand, bis dahin müssen wir aber aussortieren. Ich, nicht wir. Denn ich bin diejenige, die alles mögliche aufhebt, was sicherlich auch an meiner Kinderheit liegt, denn unsere wunderbaren (und das ist hier ernst gemeint) Eltern waren Studierende, als sie uns bekamen (so wie wir mit unseren Mäusen) und haben durch alles mögliche versucht, unser Leben auch ohne große Ausgaben angenehm zu gestalten (@Mama und Papa: Das ist euch auch gelungen, ich fand, ich hatte eine schöne Kindheit – vielen Dank :-* !). Das beinhaltete eben auch, viele Dinge aufzuheben, bevor man sie wegschmeißt. Natürlich nur nützliches, wirklicher Müll wurde auch wirklich und ehrlich weggeschmissen. Das handhabe ich auch so 🙂 Nicht lachen, bei vielen Menschen ist der Übergang fließend zum Messie-Dasein, aber da möchte ich mich und meine Familie gern abgrenzen, denn was ich aufhebe, ist zu 95% wirklich nützlich. Die restlichen 5% sind Sachen, die ich manchmal einfach auch vergesse, wegzuwerfen, so wie zum Beispiel irgendwelche Zettelchen.

So, genug abgeschweift. Da das ganze ohne Fotos extrem langweilig wäre, hab ich einfach mal meine Ecke fotografiert – das ist mir unangenehm, aber es beruhigt, dass viele Menschen so ein „Dreckeck“ haben – da wird auch einfach mal alles aufeinander geschmissen, wenn Besuch kommt. Nicht erschrecken, da habe ich zum Teil schon angefangen mit dem Aufräumen, aber im Prinzip sieht es bei mir in der Arbeitsecke so aus. Erstmal gibts nur das Bild von besagtem Regal. Weitere Bilder und Erfolge folgen dann entsprechend.

Nun habe ich kein so ausgefeiltes Ordnungssystem wie manch andere entwickelt, das hat aber auch damit zu tun, dass ich erstens wirklich wenig Zeit und vor allem Muße habe und zudem im Moment auch noch von einer fiesen Kopfgrippe geplagt werde. Dennoch bin ich stolz auf mein Werk vom Freitag (oder Donnerstag? Ich weiß es schon nicht mehr). Ich habe erstmal nur ein Regal rausgesucht, es ausgeräumt, aussortiert, abgestaubt und viele Sachen neu geordnet. Das hat ein Weilchen
Links neben meinem Schreibtisch:
gedauert und es waren wieder 2 Mülleimer voll Papier. Eine Rieeeeeeeesenmülltüte habe ich angefangen, da ist schon einiges drin.

Naja, und so sieht das untere Regal jetzt aus:

Für manch einen mag das kaum eine Veränderung darstellen – für mich aber schon, es war wirklich viel arbeit und – ganz wichtig – es war/ist ein Anfang! Und den macht man bekanntlich am schwersten. Dieses Regal brauche ich zur Zeit am häufigsten und da ist es sinnvoll, wenn alles geordnet ist.

Wohlan, weiter gehts (sobald ich wieder fitter bin).