Nähtante: Projekt Schultüte

Da ich es nicht schaffe, regelmäßig zu bloggen (egal wie ich es drehe und wende, aber wenn ich nachmittags von der Schule heimkomme und dann nach Essen und Mini-Pause wieder an den Schreibtisch muss, hab ich danach (abends gen 21h) keine Lust mehr, noch länger hier zu sitzen), schreibe ich einfach, wann ich Zeit und Lust habe. Leider wird hier zwar den Stats nach recht viel gelesen, aber kaum kommentiert. Also gehe ich davon aus, dass das weiterhin so bleibt und es deshalb ziemlich egal ist, wann ich etwas blogge.

Mein neuestes Projekt heißt: Schultüte nähen. Ja, denn unser Großer kommt bald in die Schule – wir haben schon die ersten Schnuppertage, Schulranzenkauf und Infos hinter uns und nun sogar eine Materialliste zugesandt bekommen.

Zuerst hab ich gedacht, wir kaufen einfach eine Schultüte. Aber dann hab ich gesehen, wie „äbscht“ die alle aussehen und nun doch Lust bekommen, nicht nur eine aus Pappe zu basteln, sondern eine zu nähen. Der Große wünscht sich Star Wars als Motiv (was natürlich suuuuper zu seinem Ranzen – mit Drachenmotiv – passt… nicht – aber das soll mal egal sein). Ich hab mich jetzt auf Yoda konzentriert, da die beiden den am tollsten finden (weil er „100 Jedikraft“ hat, wie sie immer bei ihrem Kartenspiel betonen).

Da ich noch nie eine Schultüte genäht habe, hab ich erstmal nach einem passenden E-Book dazu gesucht – natürlich kostenlos – und sogar eines gefunden, das man sicher abwandeln kann, nämlich bei Minimarktberlin: *Anleitung Schultüte nähen*
Ich finde die auch ziemlich gut beschrieben. Die Auswahl des Stoffes gestaltet sich derweil etwas schwieriger, denn eigentlich tendiere ich zu grün (klar ;)), allerdings aus Filz für innen und oben zum Zusammenbinden, und schwarz, aber das wirkt gleich so düster. Als Alternative wäre blau denkbar. Mal sehen.

Ich werde wahrscheinlich einen großen Yodaaufnäher besorgen und ansonsten kleine Star Wars-Gimmicks aufnähen bzw. drankleben, oder aber eine Stofffigur drannähen, so wie diese: Nr. 1, oder einen Schlüsselanhänger wie diesen: Nr. 2 – mal sehen, wozu ich genau komme. Dazu muss ich mir erstmal genau überlegen, wo es hingehen soll… Das Projekt kann ich eigentlich auch erst beginnen, wenn die Ferien anfangen, denn vorher ist in der Schule noch so viel Arbeit zu tun , außerdem sind wir auf einen Polterabend und eine Hochzeit eingeladen, da werde ich das wohl kaum schaffen.

So, soweit mein Plan – so komme ich endlich mal wieder zum Nähen.

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Eulen-Kistchen

Schnell noch, bevor ich mich ans Unterrichtvorbereiten mache, zwei Bildchen zu meiner letzten Handarbeit, je einer Eulen-Kiste, die ich mittels Serviettentechnik beklebt habe. Eine Anleitung dazu findet ihr hier. Ich habe zwei solcher Kistchen zu Geburtstagen verschenkt und sie kamen auch gut an 🙂
Es macht nach wie vor Spaß, innerhalb kurzer Zeit solche kleinen Kunstwerke zu erschaffen und ich finde auch, ich werde immer besser.

Bei Nummer zwei sind mir die Übergänge allerdings besser gelungen, so dass man kaum sieht, wo sie sind.
Geplant sind übrigens demnächst ein Vorhang fürs Kinderbett, zwei Schlafanzüge und lauter Flickarbeiten – ob ich noch vor dem Vorbereitungsdienst dazu komme?

Osterbastelei II.

Naja, eigentlich ist es eine Näherei – aber ich sehe das nicht so eng.
In einem Osterbastelkoffer, den es bei den Brüdern Albrecht gab, fand ich auch Schablonen, unter anderem einen Hasen.

Den nahm ich als grobe Schablone für ein ausgestopftes Osterhäschen, das man zum Beispiel an den Osterstrauch hängen kann.
Gefüllt habe ich es mit Watte. Der Stoff ist von einem der Holland-Stoffmärkte, komplett Baumwolle. Ich mag diese Art von Deko und bin ein bisschen stolz auf mein Werk 🙂


Der erste war für Stjama, da sie das Päckle mittlerweile geöffnet hat, kann ich das ja jetzt posten ^^. Den zweiten bekommt meine Mama zum Geburtstag (neben dem Hauptgeschenk) – ich bin gespannt, was sie sagt. Den dritten bekommt dann hoffentlich pünktlich zu Ostern mein Schwesterlein, die jetzt gerade auf dem Weg zu uns ist (und ich muss dann zwischen unserer Rückkehr aus Holland und unserer Fahrt in den Odenwald diesen Blogeintrag nochmal rausnehmen, damit sie es nicht liest).

Ich freue mich über eure Kommentare zu dem Häschen!

Von Rittern, Drachen und Menschenkleber

Das Ritterkostüm ist fertig und endlich hat der Große es auch mal anziehen wollen!!! Naja, wie gesagt, es ist eher ein Überwurf (für ein „richtiges“ Kostüm hatte ich einfach nicht die Zeit – und so passt es ihm auch in einem Jahr oder sogar 2 noch) – aber er hat mich Nerven gekostet – bis ich auf den Trichter kam, das Schrägband nicht festzustecken, sondern händisch aufzunähen, also bei laufender Nähmaschine einfach Stück für Stück um den Stoff zu legen. Klar, am Ausschnitt hätte das eh nicht gefunzt. Aber egal, ich bin zufrieden, das Kind ist es auch. den Ritterhelm haben wir schnöde im Spielzeugladen gekauft, der hat mir gut gefallen und dem Großen auch. Schwert und Schwerthalterung sind natürlich von Oma Silvia und der Schild war ein Schnäppchen im Legoshop im Centro (2,95€!!!! Wieso hab ich nicht mehr gekauft???)

Hier also unser Ritter:

Selbstverfreilicht wurde noch am Abend mit unserer Freundin der Drache (=Ikea-Krokodil) gejagt. Dieser wiederum fraß unsere Freundin, weswegen sich beide (klar, sie wurde gefressen, konnte aber noch mitgehen…?! ^^) auf die Suche nach „Menschenkleber“ begaben (fragt mich bitte nicht, wie dieser Ausdruck entstand), diesen konnten sie dann im Supermarkt kaufen 🙂 und unsere Freundin wieder zusammenkleben. Klar.

Tags vorher saß der Große übrigens im Kinderzimmer, säbelte mit seinem Holzschwert an dem Ikeakrokodil rum und als mein Mann fragte, was er dort täte, meinte er, so richtig in die Arbeit vertieft: „Abendessen!“ Hmmm, ja, das schmeckt sicher fein. Das haben wir auch auf Video, aber zu sehen bekommen das nur die, die das PW für unsere Homepage haben (und wenn ich mal dazu komme, die ganzen Bilder und Videos von Dezember bis jetzt hochzuladen *pfeif*).

Abstinenz, Vorsätze und das Schwertproblem

Ich muss zugeben, ich habe mich etwas rar gemacht. Aber andererseits: So viele lesen hier eh nicht mit, daher denke ich, dass das schon ok so ist (ihr wusstet ja in etwa, wo ich bin 😉 ).

Ich wünsche euch auf jeden Fall ein gutes neues Jahr! Und hoffe, dass ihr die Feiertage so gut rumgebracht habt wie wir. Wir hatten eine wirklich schon Zeit im Odenwald, mit weißer Weihnacht auf der Veste Otzberg, das war schon was besonderes.

Aber, so schön es auch war und so toll das Schlitteln, Geschenkeauspacken und sich-maßlos-vollstopfen auch war, es ist immer wieder schön, nach Hause zu kommen. Unser Großer hat auch schon nach ein paar Tagen gesagt, er möchte wieder heim, das war wirklich niedlich. Spaß hatte er trotzdem, aber er genießt es auch, sein Zimmer wieder zu haben.

Und ich bin tatsächlich mit ein paar Vorsätzen ins neue Jahr gestartet, die sich erst danach so richtig ergeben haben:

1. weniger Zeit im Internet verbringen (klappt bislang bestens)
2. mehr Zeit mit meinem Mann und den Kindern verbringen – und zwar aktiv (klappt bislang auch super)
3. abwechslungsreicher kochen (klappt auch richtig richtig gut, yummy) und
4. mehr Sport und weniger Süßkram (zu ersterem kam ich noch nicht… *grins* – aber wir sind ja auch erst seit 3 Tagen zu Hause – ab nächster Woche sieht das anders aus).

Ja, und ich bin richtig zufrieden damit und sehr ausgeglichen.

Nun habe ich heute mit dem Großen gesprochen, was er an Fastnacht sein möchte. Ich habe mit vielem gerechnet: Woody von Toy Story, Buzz Lightyear von Toy Story, Benjamin Blümchen, Mowgli oder Thomas Eisenbahn – aber er meinte sofort wie aus der Pistole geschossen: RITTER!!!!

Ok. Das sollte für mich, die da aus „der Szene“ kommt, nicht allzuschwer sein. Ich habe noch einen schönen dunkelblauen Fleecestoff für einen Wams (darauf wird dann eine Ritterapplikation o.ä. genäht), dazu nähe ich eine warme Hose…aber leider kann ich nicht stricken und „Kettenhemd und -haube“ in Strickvariante finde ich persönlich viiiiiel schöner als diese dünnen Karnveals-Silberstoffe.
Außerdem echt doof: Unser Großer hat *schande über uns* noch kein Holzschwert und ich hasse mag diese Plastikschwerter gar nicht. Woher nehmen? Schwiegerpapa nhat sowas sicher en masse noch irgendwo im Keller, aber da sind wir ja nunmal nicht. Naja, ich werde mich umhören…
Einen Helm kann ich wohl aus Pappe machen, das dürfte gut gehen – und ein Schaumstoffschild hat er auch noch (wenngleich ich Holz vieeel schöner finde).

Nunja, etwas Zeit ist noch, am 07.03.2011 ist Fasnet Mendig (Rosenmontag), vielleicht weilen wir dann ja aus bestimmten Gründen ohnehin im Odenwald, womit der Große sein Holzschwert bekäme ;-)).

Nun denn, ihr wisst jetzt also, weshalb ich so selten zur Zeit hier bin – aber ganz ohne geht auch nicht, nur eben nicht mehr so oft und vor allem eher abends 🙂

Apropos: Einen schönen Abend wünsche ich euch!

Buchhülle (reversibel)

Für ein Wichtelpaket hatte ich mich vorletzte Woche an eine Buchhülle getraut )jetzt kann ich sie ja hier zeigen) – sogar eine reversible, also man kann das Innere nach außen drehen. Die erste ist mir nicht gelungen, das war aber auch so ein „Nähmaschinewillnicht-Tag“. Also hab ich mich an einem anderen Tag nochmal dran gesetzt und voilà, sie ist super geworden. Es ging sehr schnell und einfach.
Die Anleitung hatte ich im Netz bei Kirin Notebook entdeckt und war gleich Feuer und Flamme. Sie ist wirklich einfach und toll bebildert, so ging das ganz leicht von der Hand. Wobei ich finde, mit einem festen Baumwollstoff gehts besser als mit einem dünneren.



Samstagswerk: Beutelchen (Novemberrezept #6)

Auch wenn wir heute viel aufräumen und putzen müssen, habe ich mich hingesetzt und ein Beutelchen für das neue Spiel, das wir bei den Brüdern Albrecht gekauft haben, genäht. Da war nämlich nur so ein doofes Plastikbeutelchen drin für die ganzen bunten Spielsteine. Und das sah aus, als ob es bald kaputt ginge und es war auch unangenehm reinzufassen und überhaupt ein blödes Säckchen. Also hab ich schnell ein neues genäht. Zuerst hab ich noch einen Reißverschluss in eine Weste eingenäht, die meine Tante mit einem Stoff meiner Mama für den Großen genäht hatte und dann eben das Beutelchen. Nichts besonderes, aber ich finds ganz hübsch und überlege gerade, ob ich da auch für Dawanda ein/zwei mache. Schließlich gibts bestimmt noch mehr Leute, die das Spiel gekauft haben *grins*

Und das in grippigem Zustand mit Kopfschmerzen! Eindeutig mein Novemberrezept für heute:
Kleinigkeiten nähen – das geht schnell und man ist zufrieden.