schreckenbergschreibt: Die Nomaden – Leseprobe 1

*Jodel* – endlich gibts konkrete Appetithäppchen zum Nachfolger vom „Finder“ (hier gehts zum Buch und zu meiner damaligen Rezension)!!! Michael Schreckenberg hat den Nachfolger geschrieben und er lässt sich guuuut an, finde ich. Hätte direkt gern weitergelesen…
Im Finder geht es um unsere Welt in der Endzeit, denn  ein beträchtlicher Teil der Menschen ist einfach verschwunden – und zwar auf der ganzen Welt. Der Leser begleitet den Protagonisten Daniel in Städten in NRW und Rheinland auf der Suche nach Gründen, Überlebenden, später auch Nahrungsmitteln, Medikamenten u.ä. – dabei begegnet er nicht nur netten Menschen, sondern auch dem krassen Gegenteil und etwas Neuem, bisher nie Dagewesenen, Unheimlichen…

Ich muss sagen, dass vor allem das Thema: Wer ist das Biest – der Mensch oder das Tier (das auch darin vorkommt und für viele Schreckmomente sorgt)? in Zeiten von „The Walking Dead“ (wo es ja mittlerweile auch zu dieser Thematik kommt) aktueller ist denn je.

Von mir der Tipp also, dieses Amuse-Gueule einfach zu probieren und neue Häppchen zu erwarten – denn bis Weihnachten gibt es die regelmäßig auf seinem oben verlinkten Blog. Und schon im Januar ist der Release 🙂

schreckenbergschreibt: Die Nomaden – Leseprobe 1.

Advertisements

Zwischenstand

Bevor ich in den nächsten Tagen die Bilder und Infos zu der Geburtstags- und Abschiedsparty der Kinder sowie zu unserer Abschiedsparty poste, möchte ich kurz anreißen, weshalb es mir im Moment so schwer fällt, hier zu schreiben: Wir sind beide auf Jobsuche. Wie das Leben so spielt, läuft nicht alles immer nach Plan (als ob wir das nicht alle wüssten… haha). Der neue Job hat sich als Sackgasse erwiesen. Nun also suchen wir: Kommunikationswissenschaftler und Lehrerin. Ich habe mich schon in RLP und Hessen beworben, genauso wie mein Schatz auch. Selten war so vieles so unsicher wie jetzt. Keine Ahnung, wofür es gut ist, aber zu irgendwas wird es gut sein.

Diese Nachricht erreichte uns Mitte Dezember. Ich war froh, fast alle Geschenke schon zu haben. Trotzdem hat es uns sehr runtergerissen. Dann kam noch das Problem mit der Küche dazu: Die Ende November bei IKEA bestellte Küche sollte erst Anfang Januar geliefert werden. Und diese Info kam auch kurz vor Weihnachten. Ich war stinksauer. Nun haben wir Second-Hand-Möbel gefunden und ich musste nur ganz wenig neu kaufen, so dass IKEA da echt viel Geld durch die Lappen gegangen ist – HA! (Ausführlicher Bericht folgt).
Wir konnten Weihnachten also doch mit Familie bei uns feiern und es war sooo schön. Alle Probleme rückten weit weg. Die Jungs hatten sich wirklich super im neuen Kindergarten eingewöhnt.Über Neujahr kam eine gute Freundin zu uns. Das war auch richtig schön. Aber hier in der Wohnung ist einfach noch viel Chaos. Und durch die ganzen Bürokratiesachen kommt man auch kaum dazu, dies zu beseitigen. Da die Kinder nur einen Vormittagsplatz haben (also bis 13h), habe ich kaum Zeit, mich um irgendwas zu kümmern.

Und nun wissen wir nicht, was kommt. Man fühlt sich irgendwie lahmgelegt. Ich bin eigentlich ein Mensch, der alles selbst in die Hand nimmt, sofort, der sich nicht unbedingt gehen lässt. Aber die letzten 1,5 Jahre waren so anstrengend, das letzte halbe Jahr wirklich die Hölle. Ich kann nicht mehr. Statt der Pause, auf die mich gefreut hatte, habe ich nun emotionalen und körperlichen Stress. Wenn ich Glück habe, bekomme ich zum 01.02.13 eine Stelle. Gleichzeitig wäre es krass, denn das hieße ab sofort Vollzeit als Lehrerin. Und wer das Lehramt kennt, der weiß, dass 26 Stunden eigentlich 52 bedeuten. Im Moment klingt es für mich unschaffbar.

Ich bin wirklich ein wenig fassungslos, wie dieses Jahr beginnt. Was soll man dazu noch sagen? Ich hoffe, mein nächster Post ist etwas fröhlicher.

Nun wisst Ihr , weshalb ich so wenig poste. Ich schaffe es nicht, sowohl zeitlich als auch emotional. Ich möchte gern Positives schreiben, kann es aber im Moment nicht so gut.

Immerhin, hier in der neuen Wohnung ist es wunderschön und wir fühlen uns wohl. Hier mal unser morgendlicher Ausblick aus dem Esszimmer:

Sonnenaufgang_MW

Ich habe nun einfach Hoffnung, dass sich bald etwas für uns auftut. Bitte drückt uns die Daumen!

2013 wird geprüft

Die WordPress.com-Statistik-Elfen fertigten einen Jahresbericht meinen Blog für das Jahr 2013 an.

Hier ist ein Auszug:

Die Konzerthalle im Sydney Opernhaus fasst 2.700 Personen. Dieses Blog wurde in 2013 etwa 27.000 mal besucht. Wenn es ein Konzert im Sydney Opernhaus wäre, würde es etwa 10 ausverkaufte Aufführungen benötigen um so viele Besucher zu haben, wie dieses Blog.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

Es reißt nicht ab…

Selbst als Arbeitslose hat man unbglaublich viel zu tun – neben Umzugskram und Weihnachtstrubel Bewerbungen fertig machen, böse Briefe an das Jobcenter schreiben, Anträge für das neue, wirklich (!) freundliche Jobcenter ausfüllen, Amtsärztlichen Untersuchungstermin für den Großen vereinbaren, Pfarrer für die Missio anrufen undundund. Sich Sorgen machen, ob Menne einen neuen Job bekommt. Und irgendwie hab ich immer noch keine Zeit, mal Luft zu holen. Ich frage mich, wann der große Zusammenbruch kommt. Lang kanns nicht mehr dauern. Ich kanns kaum erwarten, dass dieses anstrengende Jahr bald vorbei ist.

Kindermund #10: 3 Ks – Kinder Kirche Kuchen / Oder: Der ganz normale Wahnsinn.

Der Kleine eben zum Papa:

„Papa, können wir zur Kirche gehen?“

Papa: „Was möchtest du denn jetzt in der Kirche?“

Der Kleine: „Kuchen essen!“

Papa: „Aber in der Kirche gibts keinen Kuchen (btw haben wir ihm das schon mehrfach erklärt). Außerdem ist Kuchen was Süßes und ihr hattet heute schon genug Süßkram.“

Der Kleine: „Kuchen ist gar nix Süßes.“

Papa: „Doch, ist es.“

Der Kleine: „Gar nis!“

Plötzlich rennt der Große im Affentempo am Arbeitszimmer vorbei mit den gebrüllten Worten: „Toilette!!!“

Papa (ruft zurück): „Hau rein!“

 

Habe ich schon erwähnt, dass ich meine Familie liebe! Sie bringt mich immer wieder zum Lachen.