Ninjago-Party #1: Die Zane-Torte

Blogpost_Header Nun, da wir zwei Kindergeburtstage hinter uns gebracht haben, möchte ich so kurz wie möglich und so ausführlich wie nötig von den Geburtstagen berichten. Da ich schon letztes Jahr das Schreiben des Berichts zur legendären Harry-Potter-Party (noch) nicht geschafft habe, möchte ich diese hier zumindest  – auch ein wenig als Anleitung, da man im Netz kaum deutschsprachige Anleitungen findet – schreiben.

In diesem Blogpost #1 von insgesamt 5 (das heißt, vier kommen noch!) möchte ich Euch vor allem den Fondant-Kuchen vorstellen. Ich habe ja zwei gemacht: Einen mit Fondant- (weiß), den anderen hauptsächlich mit Marzipandecke, weshalb ich ein wenig Erfahrung sammeln konnte. Über den Marzipankuchen (grün) berichte ich separat.

Lloyd1Lloyd2

Zanekuchen8Aber von vorn: Der Große wünschte sich zu seinem 8. Geburtstag eine Ninjago-Party. Ich muss gestehen, dass ich mich damit bislang gar nicht auseinandergesetzt hatte, geschweige denn ein großer Fan dieser Lego-Reihe bin. Dennoch habe ich mich bemüht, einen schönen Geburtstag zu organisieren. Der Kleine wünschte sich dann umgehend auch eine solche Party (natürlich).

Also hab ich zuerst überlegt, was dafür eigentlich so alles ansteht:

  • Kuchen
  • Deko
  • Spiele
  • Goodiebags und Inhalt

Kuchen

Die Frage war sofort: Wie mache ich den Kuchen? Denn es sollte natürlich ein Ninjago-Kuchen sein, genauer ein „Zane“-Kuchen mit Roboterauge für den Großen, ein Lloyd-Kuchen für den Kleinen. Ich habe nicht lange überlegt, denn für Aufwändiges, was einem so bei der Google-Bildsuchen entgegenpoppte und durchaus toll aussah, fehlte einfach die Zeit. Und die Erahrung hat gezeigt, dass die Kinder sich auch über schlichtere Varianten freuen. Letztlich können sie ohnehin nicht überschauen, welcher Arbeitsaufwand dahintersteckt. Also habe ich einen verleichsweise schlichten Kuchen geplant:

Für diesen Kuchen benötigte ich zunächst eine Vorlage. Google ist da eine große Hilfe, insbesondere das Roboterauge von Zane genau zu erkennen, war nicht ganz so einfach. Gute Vorlagen waren diese Bilder #1 und #2. Man darf sich dabei glücklich schätzen, dass für die Torte nicht die ganze Robotermaske zu erkennen ist, sondern nur ein Ausschnitt.

Nachdem ich also die Vorlage hatte, bestellte ich Fondant. Dummerweise dachte ich, eine fertige Fondantdecke wäre sinnvoll – nein, war sie nicht! Zumindest nicht die, die ich fertig im hiesigen Supermarkt gekauft hatte: Die Rollfondantdecke von DekoBack hat zwar vergleichsweise zur Dr. Oetker weniger fiese Inhaltsstoffe, lässt sich aber auch nicht sehr gut verarbeiten. Der Fondant war wellig und wirkte wachsartig, als ich ihn auspackte. Das war wirklich ärgerlich. Sie reichte auch nicht für den ganzen Kuchen. Glücklicherweise hatte ich vorgesorgt und beim bewährten Pati-Versand, dessen Fondant 1A ist und der wirklich wenig Zusatzstoffe enthält, bereits bestellt. und zwar den Hauptteil der Fondant-Zutaten. Der Fondant kam sehr schnell und gut verpackt an. Er hätte aber nicht für den ganzen Kuchen gereicht. So konnte ich ergänzen und Zanes Gesicht wurde durch die verschiedenen Texturen der beiden Fondants noch realistischer umrandet. Zudem lässt der Fondant sich wunderbar, wie Knete, verarbeiten.
Doch dazu später.

Als nächstes dachte ich über die Basis nach: Welchen Kuchen sollte ich verwenden, um die Torte zu erstellen? Schnell entschloss ich mich zu meinem Zebrakuchen. Im Nachhinein war das keine gute Entscheidung, denn er war leider vergleichsweise trocken, obwohl er sonst ja sehr fluffig und feucht ist. Keine Ahnung, woran das lag, möglicherweise daran, dass mein Mann ihn gebacken hatte? Für den Lloyd-Kuchen nahm ich dann ein anderes Rezept, einen Marzipankuchen – der war echt super! (Sobald ich das Rezept gefunden habe, verlinke ich es)
So oder so, vorher wusste ich ja all das nicht, also verarbeitete ich ihn. Bevor ich den gewölbten, oberen Teil abschnitt, schlug ich noch Tortencreme. Ich gebe zu, elegant ist das nicht, aber lecker ist sie und die Kinder stehen drauf. Ich nehme gern die von Ruf, aber im Grunde ist jede ja gleich gut, ich habe da noch nie böse Überraschungen erlebt. Ich hatte zwar auch hier eine Tortencreme extra als Fondantunterlage gekauft, aber deren Zubereitung erwies sich als schwierig und schlug schließlich fehl. Also zurück zum Bewährten. Ich schlug direkt zwei Packungen auf, was sich als richtig erwies.

Zanekuchen2

Im nächsten Schritt rollte ich den gelben Fondant aus und formte ihn zu einem Oval für das Gesicht von Zane und schnitt die Augen und Augenbrauen aus. Und natürlich „baute“ ich die Robotermaske, was wohl am längsten dauerte. Wunderschön ist sie nicht, aber im Komplettpaket sah sie dann doch sehr gut aus. Ich formte sie extra größer als hinterher der Ausschnitt war, damit es natürlicher aussah. Das Silberne gabs in einer Extrapackung als Pulver mit dem passenden silbergrauen Fondant zu kaufen, was echt klasse war und sehr gut zu verarbeiten. Auch hier muss ich den Link nachreichen.Zanekuchen1 Zanekuchen3

Vorher zerschnitt ich den Zebrakuchen mit einem scharfen Messer und schmierte Schokocreme als erste Lage drauf. Dann kam ordentlich Tortencreme dazu und der zweite Boden wurde draufgesetzt.Zanekuchen4

Dann umhüllte ich die Torte mit der Creme – nicht ganz so dick, damit der Fondant keine Feuchtigkeit ziehen konnte.

Ich glättete die Decke und Kanten, da ich ja von meiner ersten Fondanterfahrung mit dem Cars-Kuchen vor ein paar Jahren wusste: Fondant verzeiht nichts!

Als nächstes gab ich das gelbe Oval auf den Kuchen. Hier muss man genau „zielen“, denn ein Ablösen ist kaum mehr möglich. Darauf gab ich dann die Augen und Augenbrauen, die ich mit ein paar Tropfen Wasser anklebte, ebenso das Roboterauge. Alle Teile hatte ich in Klarsichtfolie aufbewahrt. Für den Haaransatz von Zane formte ich noch etwas weißen Fondant. Zanekuchen5 Zanekuchen6 Zanekuchen7

Das Aufbringen der Fondantdecke erwies sich wie zuvor auch schon als schwierig, zumal Korrekturen nur schwer möglich sind. Dabei versuchte ich, den Fondant etwas in Falten zu legen. Da die Decke wie erwähnt wachsartig war, ging das fast gar nicht. Ich musste dann auch tatsächlich vom Pati-Fondant noch etwas „dranmodellieren“ – immerhin sah so die Ninjamaske recht natürlich aus.Zanekuchen8

Trotzdem war ich (und vor allem der Große) mit dem Endergebnis zufrieden und er freute sich wahnsinnig – genau wie seine Freunde, die er alle nach der Schule mitbrachte. Gegessen haben sie zwar kaum davon, aber hey, was solls. Hat ja nur drei Stunden gedauert *g*Zanekuchen9

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Nähtante: Projekt Schultüte

Da ich es nicht schaffe, regelmäßig zu bloggen (egal wie ich es drehe und wende, aber wenn ich nachmittags von der Schule heimkomme und dann nach Essen und Mini-Pause wieder an den Schreibtisch muss, hab ich danach (abends gen 21h) keine Lust mehr, noch länger hier zu sitzen), schreibe ich einfach, wann ich Zeit und Lust habe. Leider wird hier zwar den Stats nach recht viel gelesen, aber kaum kommentiert. Also gehe ich davon aus, dass das weiterhin so bleibt und es deshalb ziemlich egal ist, wann ich etwas blogge.

Mein neuestes Projekt heißt: Schultüte nähen. Ja, denn unser Großer kommt bald in die Schule – wir haben schon die ersten Schnuppertage, Schulranzenkauf und Infos hinter uns und nun sogar eine Materialliste zugesandt bekommen.

Zuerst hab ich gedacht, wir kaufen einfach eine Schultüte. Aber dann hab ich gesehen, wie „äbscht“ die alle aussehen und nun doch Lust bekommen, nicht nur eine aus Pappe zu basteln, sondern eine zu nähen. Der Große wünscht sich Star Wars als Motiv (was natürlich suuuuper zu seinem Ranzen – mit Drachenmotiv – passt… nicht – aber das soll mal egal sein). Ich hab mich jetzt auf Yoda konzentriert, da die beiden den am tollsten finden (weil er „100 Jedikraft“ hat, wie sie immer bei ihrem Kartenspiel betonen).

Da ich noch nie eine Schultüte genäht habe, hab ich erstmal nach einem passenden E-Book dazu gesucht – natürlich kostenlos – und sogar eines gefunden, das man sicher abwandeln kann, nämlich bei Minimarktberlin: *Anleitung Schultüte nähen*
Ich finde die auch ziemlich gut beschrieben. Die Auswahl des Stoffes gestaltet sich derweil etwas schwieriger, denn eigentlich tendiere ich zu grün (klar ;)), allerdings aus Filz für innen und oben zum Zusammenbinden, und schwarz, aber das wirkt gleich so düster. Als Alternative wäre blau denkbar. Mal sehen.

Ich werde wahrscheinlich einen großen Yodaaufnäher besorgen und ansonsten kleine Star Wars-Gimmicks aufnähen bzw. drankleben, oder aber eine Stofffigur drannähen, so wie diese: Nr. 1, oder einen Schlüsselanhänger wie diesen: Nr. 2 – mal sehen, wozu ich genau komme. Dazu muss ich mir erstmal genau überlegen, wo es hingehen soll… Das Projekt kann ich eigentlich auch erst beginnen, wenn die Ferien anfangen, denn vorher ist in der Schule noch so viel Arbeit zu tun , außerdem sind wir auf einen Polterabend und eine Hochzeit eingeladen, da werde ich das wohl kaum schaffen.

So, soweit mein Plan – so komme ich endlich mal wieder zum Nähen.

Ich lebe noch!

Echt lange wars hier sehr ruhig. Die Ereignisse haben sich aber auch überschlagen. Seit Anfang Februar habe ich (glücklicherweise) wieder eine Anstellung in einer Schule. Zwar nur als Vertretung bis Sommer, dafür immerhin mit Co-Klassenführung, was ja auch nicht schlecht ist. Es gibt viel zu tun und dadurch, dass ich aufgrund Bastis Arbeitslosigkeit auf 20 Stunden erhöht habe, bin ich eigentlich nur noch am Arbeiten (für alle Nichtlehrer: Das entspricht inkl. Vor- und Nachbereitung etwa einer 40-Stunden-Woche im Büro). Meine Osterdeko hat sich diesem Gefühl angepasst ^^

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Glücklich macht mich das nur zur Hälfte und im Grunde hätte ich eigentlich nicht mal Zeit fürs Bloggen, aber die beste Freundin meiner Schwester, die nun auch einen (übrigens sehr sehenswerten Stempel-)Blog hat, lebt es vor: Selbst mit Arbeit bis zur Halskrause bleibt immer noch Zeit für einen kleinen Blogbeitrag. Ich nehme mir also nun das kleine Ziel vor, wenigstens einmal die Woche einen Blogbeitrag zu verfassen. Für mich, aber auch für die, die hier immer gern gelesen haben 🙂

Der Kleine geht mittlerweile in den Fußballverein (und liebt es, O-Ton Trainer: „Man, ist der schnell!“) und mein Mann ist sage und schreibe Co-Trainer geworden, obwohl er ja nicht unbedingt der große Fußballer ist. Aber es macht ihm Spaß. Jetzt müssen wirs nur noch schaffen, den Großen in den Schachclub zu bringen.

Ansonsten hab ich jetzt in den Osterferien neben zwei zu korrigierenden Arbeiten mal etwas Zeit, für Ordnung zu sorgen. So mache ich endlich meine letzten Beihilferechnungen aus dem Ref fertig und versuche, so etwas wie Struktur in meinen Arbeitsplatz hier zu bringen – gar nicht so einfach.

Wir haben nun unseren Balkon hergerichtet und er sieht echt schon ganz gut aus.Mir fehlen noch ein paar Grünpflanzen, aber ansonsten liebe ich ihn. Sobald die Pflanzen eingezogen sind, gibts mehr Bilder, hier mal ein kleiner Vorgeschmack:

Balkon1

Mit dem Kleinen habe ich schon Kräuter gepflanzt und zeige gern mal einen Zwischenstand.

Kräuter_2 Kräuter1

In der Wohnung selbst gehts nur schleppend voran, was sicherlich auch daran liegt, dass mein Mann jetzt hauptsächlich zu Hause ist und die Prioritäten offensichtlich anders verteilt… :-/
Aber er versucht, mir ganz viel den Rücken freizuhalten und das ist auch sehr viel wert.

Jetzt in den Ferien ist das alles natürlich relativ. Nach einem echt schönen Ausflug in die alte Heimat (Bericht folgt) haben wir uns die Tage die Ruhe angetan, etwas aufgeräumt, den Vorrat gefüllt und gestern haben wir schon Eier bemalt. Nachmittags waren wir dann im Wildpark in Mainz, der kostenlos und ganz nett anzuschauen ist. Allerdings sind die Tiere da wirklich übermäßig zutraulich (ergo voller Appetit), so dass man sie nicht wirklich beobachten kann. Sie folgen einem am Zaun bis zum Ende ihres Geheges. Danach gabs ein leckeres Eis auf die Hand.

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Ich genieße das im Moment sehr und stelle mit Schrecken fest, dass nur noch 10 Tage Ferien sind. Die Zeit geht sooo schnell rum. Wie verbringt Ihr Eure Osterfeiertage?
So, das wars mit dem kleinen Rückmelderuf 🙂 Bis ganz bald!

Eure
Signatur

Kindergeburtstags- und Abschiedsparty im November 2013

Hier kommt wie versprochen der erste Nachhol-Post: Die Geburtstags-Abschiedsparty der Jungs. Natürlich haben sie als November-Kinder immer ein bisschen Pech, was die Location-Auswahl betrifft, denn diese ist durch das Wetter oft sehr begrenzt. Die eigentlichen Geburtstage waren schon vorbei, hier ein paar Bilder davon:

Der Große wurde 6 – ich liebe dich, mein Junge!

Und der Kleine ein paar Tage später 4 – mein süßer, schon so großer Schatz:

Da wir viele Kinder eingeladen hatten und es durch den bevorstehenden Umzug bei uns ungefähr so aussah,:

Umzug1

entschieden wir uns für eine Feier in einem nahegelegenen Indoor-Spielplatz. Aus diesem Grund feierten auch beide Jungs zusammen – der Große wurde schon 6 (oh man – wo ist nur die Zeit geblieben?) und der Kleine schon 4. Ich buk einen Weltraumkuchen (der Napoleonkuchen mit Marmelade dazwischen, außen mit Fondant) für den Großen und auf Wunsch Vanille-Cupcakes für den Kleinen. Dazu besorgte ich eine Spaceshuttle-Etagere und entsprechende Muffins. Die Aufstecker gestaltete ich mit meinem Grafikprogramm. Als Clou fand ich im Internet bei „Heimlichkeiten“ die Idee, NASA-Ausweise und ein Nasa-Zertifikat zu erstellen. Also packte ich noch das Laminiergerät ein und bereitete die Ausweise und das Zertifikat vor. Die Bilder dazu poste ich gern, wenn ich sie wieder gefunden habe 🙂

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Auf den letzten Drücker wurden Kuchen und Cupcakes fertig, so dass wir pünktlich zum Beginn der Feier am Indoor ankamen, wo fast alle Kinder schon warteten. Immerhin hatten wir 12 Kinder eingeladen, es war ja auch eine Abschiedsfeier. Glücklicherweise kamen noch ein paar sehr nette Eltern mit und blieben auch, so dass wir nicht ganz allein mit den Kids waren. Obwohl das kein Problem gewesen wäre, da die Kinder fast ausschließlich am Toben waren. Wir durften recht schnell in den Geburtstagsraum (natürlich Weltall) und bauten dort dann die Tafel auf – wobei wir eigentlich nur den Kuchen und die Muffins hinstellen mussten. Alles andere hatte der Indoor besorgt :-).

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So sehen zufrieden Geburtstagskinder aus 🙂

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Zuerst wurde lecker Kuchen gegessen. Die wirklich zwahlreichen Geschenke wurden erstmal zur Seite gelegt. Und kaum hatten die Kinder die ersten Happen verspeist, rannten sie auch schon los und verschwanden im Klettergerüst oder Bällebad. Wir Eltern gönnten uns den ersten Latte Macchiato und unterhielten uns. Obwohl es recht laut war (wir aber durch den eigenen Raum Glück hatten und die Tür etwas beimachen konnten), war es sehr entspannt.

Zwischendrin kamen die mittlerweile rotgesichtigen Kinder auch mal, um was zu trinken, oder sich noch einen Happen Kuchen/Muffin in den Mund zu stopfen, um dann mit Gebrüll und vollem Mund direkt wieder loszurennen.

Gegen Abend gabs dann Chicken Nuggets und Pommes. Ich bereitete die Ausweise vor und die Kinder durften ihre Fingerabdrücke draufsetzen. Dann laminierte und lochte ich die Ausweise, band ein Bändchen dran und die Kinder konnten sie später umhängen und mitnehmen. Nach dem Essen hatten sie noch ein wenig Zeit zum Spielen und wir begannen, aufzuräumen. Den Kindern war ein wenig klar, dass es ein Abschiedsfeier war, aber ich glaube, die Geburtstage standen doch im Mittelpunkt.
Am Schluss ging ich bezahlen und wir räumten alles auf, verabschiedeten die Kinder, die von den nach und nach eintrudelten Eltern abgeholt wurden. Die Party war ein voller Erfolg und unsere Jungs dösten schon im Auto weg. Zu Hause wurde dann der Rest der Geschenke ausgepackt und die Jungs freuten sich sehr. Im Vorfeld hatten wir Geburtstagskisten in einem Spielzeugladen gepackt, so dass viele Wünsche erfüllt wurden. Es war soooo ein schöner Tag, was uns einige Eltern in der Folgewoche bestätigten.

Wie feiert Ihr Kindergeburtstage im Winter?

Kräuteressig und Lippenbalsam – ein Abschied mit Geschmack

Ich war ziemlich fleißig in den letzten Tagen. Neben Umzugskistenpacken und der Planung der Küche sowie Auswahl von passenden Küchenmöbeln und dem Besorgen von Zutaten und Deko für unsere Abschiedsparty morgen habe ich als Abschiedsgeschenk für unsere Kinderärztin und das Praxisteam Rosmarin-Knofi-Essig und Lippenbalsam gemacht. Ich liebe es, Selbstgemachtes zu verschenken und noch viel mehr liebe ich es, die selbstgemachten Sachen noch entsprechend aufzuhübschen und zu dekorieren. Das ist mir dieses Mal recht gut gelungen und zum ersten Mal dachte ich: Sollte ich vielleicht doch beruflich machen.Essig_Balm1Bei dem Lippenbalsam habe ich mich an dem Rezept von Frau Liebe orientiert, aber weniger Bienenwachs (nach ihrem Rezept etwa 1 TL weniger, da ich aber die fünffache menge gemacht habe, habe ich statt 15 TL nur knapp 11 reingetan) genommen und Pfefferminzöl reingeträufelt. So ist er diesmal, im insgesamt dritten Versuch, sehr viel weicher geworden und damit angenehmer aufzutragen.

Dann habe ich mit dem picturemonkey schöne Etiketten gefertigt und aufgeklebt:

Lippenbalsam1

Die Etiketten auf den Kräuteressigflaschen habe ich im Internet gefunden und angepasst. Der Kräuteressig selbst ist ein Branntweinessig, der mit frischen Rosmarinzweigen und Knoblauchzehen angesetzt wird und daher noch einen Monate ziehen muss, ehe man ihn verzehren darf (Prost 😉 ).

Essig1klein

Ich kann euch nur empfehlen, es auch einmal zu versuchen. Selbst solche Dinge herzustellen ist einfach nur schön, es macht Spaß und man schenkt wirklich Zeit und von Herzen – absolut einzigartige Geschenke.

Das Praxisteam wie auch die Kinderärztin haben sich sehr gefreut. Es war schon seltsam, ein letztes Mal dorthin zu gehen. Sie ist immer so wunderbar mit den Kindern umgegangen. Seufz.

Beim Kleinen hat sie ins U-Heft geschrieben: Sportler. Oh ja, das ist er auch. Und beim Großen steht drin: Empfindsames Kind. Ja, das trifft auch sehr zu. Insgesamt war sie sehr zufrieden und meinte auch, dass es tolle Kinder seien, die wir gut hinbekommen haben. Achja, das geht runter wie Öl. Ich musste mich dann ein bisschen zusammenreißen, als wir gegangen sind. Die Kinder hatten noch selbst gemalte Bilder übergeben und das Bild der Jungs, das ich mitgebracht hatte, wird dort noch eingrahmt, hat die Ärztin gesagt. Ich hoffe, wir finden in der neuen Heimat eine/n eben so tolle/n Kinderarzt/ärztin. Nur noch zwei Wochen…

Abschlüsse, Ausräumen, wegtragen, rauslassen…

Nun, da ich Hürde Nr. 1 (2. Staatsexamen) erfolgreich hinter mich gebracht habe, ist nicht etwa Ausruhen angesagt – ha! Nein, nun steht der Umzug an und das direkt in vollen Zügen. Also, nicht Züge, aber… ach, ihr wisst schon.

Aber zuerst zu was Schönem: Meine Eltern waren nach meinem Examen zu Besuch – mit meiner Schwester. Und wir sind indisch Essen gegangen. Wir waren im Taj Mahal in Bochum. Und wow, es war sooo lecker und so ein schöner Abend:

Abschlussessen

Das ist das Abschlussbild des Abends. Und ich mag es soooo gern.

Abschlussessen1

So sah unser Essen aus.Schweinelecker, muss man mal sagen. Und ganz toll, wie sie auf Kinder eingehen. Für die gibts ein Überraschungssäckchen mit einem Spielzeug. Der Große bekam, ganz passend, ein Logikpuzzle („Bringe die Teile passend in die Form“) und löste es direkt NICHT nach Anleitung. Der Kleine bekam ein Puzzle zum Selbstausmalen. Außerdem, und das finde ich ganz toll, werden die Kinderportionen, die sich die Kinder im Übrigens selbst aussuchen dürfen (komplette Selbstzusammenstellung) nach Lebensalter berechnet. Wir haben also 8 € für beide Kinderportionen bezahlt (und die waren reichlich).

Aber auch so ist es dort einfach gemütlich: Zuvorkommender Service und eben seeeeehr leckeres Essen.

Abschlussessen2

Unsere beiden Jungs zeigen stolz ihre neuen Tattoos. Seit ich herausgefunden habe, dass die nur 1€ kosten, dafür dreimal so groß wie die üblichen Tattoos für Kinder, gibts nur noch die *grins*

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Es war dort übrigens sooo lecker, dass wir gestern noch einmal da waren und unsere liebe Freundin Janet eingeladen haben, als Dankeschön für die großartige Hilfe in den vielen Monaten. Auch gestern wars einfach schön. Ein Ruhepol in der Hektik. Und damit komme ich zum unangenehmeren Thema: Dem Umzug.

Die Wohnung wird immer leerer, weil mein Liebster jeden Sonntag was in die neue Heimat mitnimmt, mit gemietetem Wagen, versteht sich. Und ich versuche, zwischen lauter kleinen Terminen und den anstehenden Aufgaben nicht ins Schwimmen zu kommen. Puh, das ist gar nicht so einfach. Zumal die Jungs mich jetzt wirklich spüren lassen, dass dieser Umzug auch für sie nicht leicht ist. Der Große bekam letzten Sonntag zuerst einen Wutanfall (weil er das Zimmer aufräumen sollte, bevor wir für ein paar Tage in die neue Heimat fuhren), dann, als er sich gar nicht beruhigen konnte, fragte ich vorsichtig, ihn in den Arm nehmend, nach, was los sei. Er weinte, dass er Angst habe – wovor – „Vor allem in der Welt!“ (jede Mutter weiß, dass mir in dem Moment mein Herz blutete) – und warum? – „Weiß nicht, ich hab einfach Angst! Und ich will nicht von meinen Freunden weggehen!“
Ich nehme an, dieser Schmerz rührte auch daher, dass zum ersten Mal etwas aus dem kinderzimmer im Sprinter landete. Das war für ihn schwer zu verkraften, auch wenns „nur“ der Kaufladen war, der im Moment kaum bespielt wird. Aber es ist eben ein Stück Heimat, gewohnte Umgebung. Der Kleine hatte ja direkt zu Beginn geweint und gäußert, dass er den Papa vermisst, hat also alles rausgelassen. Der Große hat es mit sich herumgetragen. Nun ist es aus ihm herausgebrochen. Ich hab ihn im Arm gehalten, getröstet und ihm zuletzt ein Notfallbonbon gegeben, das half. Es hilft auch, viel über Möglichkeiten zu reden. Und darüber, dass er auch neue Freunde finden wird. Aber ich verstehe, wie es ihm geht, er ist damit nicht allein.

Nun, ich schrieb, „zuerst“: Eigentlich waren da zuerst die heftigen Trotzanfälle, die bereits seit Wochenandauern und nun immer stärker werden. Zuerst beim Großen, der seit heute Mittag wieder wie ausgewechselt war (klar, der Papa war ja auch am Wochenende da), nun der Kleine. Beide hören im Moment kaum auf mich oder geben Widerworte. Habe ich schon erwähnt, dass ich Umzüge hasse? Ich glaube, mehrfach. Im Moment kommt alles zu kurz: Die Kinder in erster Linie, die Partnerbeziehung ohnehin seit Monaten durch das Examen und die begrenzte gemeinsame Zeit, aber auch ich und meine Vorhaben. Insgesamt ist es einfach fürchterlich für uns alle.

Nun sind es nur noch ein paar Wochen bis zum Umzug. Wir haben auch zum ersten Mal im neuen Zuhause genächtigt. Während ich irgendwas Wirres geträumt habe, hat der Große geträumt, er wäre inmitten vieler vieler Süßigkeiten aufgewacht und hätte sich „durchfressen“ müssen – das ist mal ein schöner Traum 🙂

Die kommenden Wochenenden sind voll: Wir feiern die Geburtstage vor (schon nächstes Wochenende), danach feiern wir unsere Abschiedsparty, danach Küche abbauen usw. Dazwischen stehen noch einige andere Termine an, wie die Geburtstags- und Abschiedsfeier im Kindergarten *schnüüüüfffff* und der Abschlussbesuch bei unserer heißgeliebten Kinderärztin. So viele Abschiede. Passt irgendwie in den November.

So, das musste mal raus. Zum Abschluss gibts ein dickes Sorry: Keine Ahnung, wann ich mal wieder unbeschwert und regelmäßig posten kann. Ich hoffe, bald. Ich bin mich auch schon am verabschieden und konzentriere mich viel auf die neue Wohnung. Trotz allem, Freunde hab ich vor allem hier. Beste Freunde. Naja, zum Glück gibts die Bahn 😉

Du, Mama #3 – Wie kommen eigentlich die Töne ins Radio?

Beim Großen beginnt nun sehr merklich die Phase des Warum-Fragens. das hat zwar schon vor längerem begonnen, aber es ist zur Zeit auffällig, dass er nach ganz vielem fragt.

Die Frage oben hat mich sehr überrascht, und ich musste einen Moment nachdenken, wie ich das erkläre. Ich habe dann einen guten, recht einfachen Weg gefunden, das zu formulieren und war trotzdem nicht zufrieden: „Die Töne, die im Studio entstehen, werden über einen Sender übertragen. Das sind so Miniwellen, die man gar nicht sieht. Und die werden von der Antenne aufgenommen, die auf unserem Autodach ist.“

Hmpf.

Gut, dass es youtube gibt und doppelt gut, dass es dort die Lach- und Sachgeschichten der Maus gibt.

Trotzdem habe ich noch nach ein paar Kinderseiten dazu gesucht und bin fündig geworden. Auf BR-Online gibts sogar eine Extraseite dazu, allerdings für etwas ältere Kinder.

Auch toll ist diese Seite, allerdings gibts da keine konkreten Infos zum Radio, sondern mehr Antworten auf andere, tyüische Kinderfragen: Physik für Kids.

Ganz interessant ist diese Seite von GEOlino, denn dort gibts Hintergrundinfos und eine Anleitung, wie man ein einfaches Radio selbst bauen kann (auch für ältere Kinder).

Außerdem habe ich noch ein interessantes Video gefunden von jollybox.tv, wo Kinder einen Radiosender erkunden. Dort geht es allerdings mehr um das Produzieren der Töne.

Und hier das Video – viel Spaß beim Schauen!