Vorbereitungen

für Morgen heute. Nach dem Unterrichtsbesuch gestern, der Klassenarbeit und den Geburtstagsfeier-Einkäufen heute bin ich jetzt richtig fertig. Meine erste Pause heute – bzw., wenn man nach der Uhrzeit geht, hatte ich dann also gestern gar keine Pause, außer zum Essen. Puh.


Advertisements

Herzlichen Glückwunsch, mein Kleiner!

Mein lieber kleiner Sohn, auch dir möchte ich heute alles Liebe zu deinem 2. Geburtstag und ein wunderbares drittes Lebensjahr wünschen! Du bist ein aufgewecktes, kleines, sehr wildes Kerlchen geworden und haust uns mit deiner offenen Art und deinem Charme regelmäßig vom Hocker. Deine Geburt war trotz ungeplantem Kaiserschnitt sehr schön und ich erinnere mich sehr gern an die ersten paar Stunden und Tage mit dir. Das Stillen wollte nicht so ganz gut funktionieren, aber ich habe trotzdem jede Minute mit dir genossen. Du wolltest schon sehr früh alleine schlafen und warst insgesamt so ganz anders als dein großer Bruder – darauf mussten wir manchmal erst kommen, daher musstest du viel Geduld mit uns haben. Aber du hast uns auch schon früh mit einem ersten bewussten Lächeln begrüßt, hast sehr früh gerobbt, gekrabbelt und dich an Sachen hochgezogen. Und ab da wolltest du auch gar nicht mehr allein schlafen. Im letzten Jahr hast du sehr deine Geschicklichkeit trainiert und bist ein richtiger Klettermaxe geworden. Wir freuen uns, dich als unseren Sohn zu haben und hoffen, du entwickelst dich weiter so gut. Wir lieben dich!

4 Jahre – Herzlichen Glückwunsch, mein Großer!

Herzlichen Glückwunsch mein lieber, großer Sohn! Heute wirst du schon vier Jahre alt. Wenn ich so zurückdenke an deine Geburt, dann denke ich an den Moment, als ich dich zum ersten Mal im Arm hielt, als du versucht hast, an meiner Brust zu trinken. Und v.a. an die Zeit nach dem Krankenhaus, denn im Krankenhaus war es einfach nur furchtbar. Fast nur. Deshalb: Erinnere dich an die guten Momente. Und davon gab es nach dem Krankenhaus reichlich. Schon am Entlassungstag fing es an, als plötzlich das Stillen klappte. Zu Hause war es so schön mit dir. Dein erstes bewusstes Lächeln schon einen Monat nach deiner Geburt. Deine fröhliche Art, deine ersten Zähnchen nach 7 Monaten. Dein erster Brei und wie du gelacht hast (wie eine Maschinenpistole 😀 ). Deine ersten Krabbelversuche und dene ersten Schritte einen Tag vor deinem ersten Geburtstag. Das Wochenende, bevor du dich abgestillt hast. Und so viele mehr!

Ich bin unendlich froh, dass es dich gibt. Jeden Tag bin ich dankbar, dass wir dich haben, dass du ein gesundes Kind bist, voller Eifer, Neugier und Entdeckungslust. Entwickle dich weiter so wunderbar. Ich liebe dich.


Geburt spirituell betrachtet

In einer Diskussion auf Facebook ging es um die spirituelle Sichtweise auf die Geburt, allen voran der Begriff „Karma“. Dazu schrieb ich folgendes, und weil mir diese „Zusammenfassung“ gut gefällt, möchte ich sie gern – relativ kommentarlos – bloggen.

Ich glaube, dass sich die Seele die Eltern aussucht. Aber für mich hat das im weitläufigen Sinn nichts mit Karma zu tun. Bei uns in der Familie heißt es immer „Da bist du noch im großen Seelenteich geschwommen“. Und genauso sehe ich das auch. Spirituell heißt in diesem Fall für mich: Der himmlische Vater schenkt uns ein Leben, dieses Leben möchte zu uns, zu mir, es hat mich als Mutter ausgesucht. Und dieses Geschenk dann im Moment der Geburt empfangen zu dürfen, das ist wahres Glück.

Das Bild von meinem jüngsten Sohn, ein paar Minuten nach seiner Geburt, hat meine Schwester aufgenommen – sie ist professionelle Fotografin im Raum Mainz.

Brief von Astrid Lindgren an ihren Sohn

Diesen Brief an den neugeborenen Sohn Astrid Lindgrens habe ich gerade hier gelesen und bin so wunderbar berührt, dass ich ihn hier gleich wiedergeben muss. Sehr vieles davon habe ich auch gefühlt und fühle es noch jetzt, wenn ich meine Kinder betrachte oder im Arm halten darf:

Mein Sohn liegt in meinem Arm. Er ist eine so zarte kleine Last, man spürt sie fast gar nicht. Und doch wiegt sie schwerer als Erde und Himmel und Sterne und das ganze Sonnensystem. Wenn ich heute sterben müsste, so könnte ich die Erinnerung an diese holde kleine Last mit mir ins Paradies nehmen. Ich habe nicht vergebens gelebt.

Mein Sohn liegt in meinem Arm. Er hat so kleine, kleine Hände. Die eine hat sich um meinen Zeigefinger geschlossen, und ich wage nicht, mich zu rühren. Er könnte dann vielleicht loslassen, und das wäre unerträglich. So ein Himmelswunder diese kleine Hand mit fünf kleinen Fingern und fünf kleinen Nägeln. Ich wusste ja, dass Kinder kleine Hände haben, aber ich habe wohl nicht recht begriffen, dass mein Kind auch solche haben würde. Denn ich liege hier und blicke auf das kleine Rosenblatt, das die Hand meines Sohnes ist, und kann nicht aufhören zu staunen.Er liegt mit geschlossenen Augen da und bohrt seine Nase in meine Brust, er hat schwarzes, flaumiges Haar, und ich kann ihn atmen hören. Er ist ein Wunderwerk.Sein Vater war hier und fand auch, dass er ein Wunderwerk sei. Er muss also ein Wunderwerk sein, da wir beide es finden. Meine Liebe zu ihm tut fast weh.

Vorhin hat mein Sohn ein bisschen geweint. Wie ein kläglich blökendes Zicklein gebärdet er sich, wenn er weint, und ich ertrage es fast nicht. Wie schutzlos du bist, kleines Zicklein. Mein kleines Vögelchen, wie soll ich dich schützen? Meine Arme schließen sich fester um dich. Sie haben auf dich gewartet, meine Arme, sie waren von Anfang an für dich bestimmt, ein Nest für dich zu sein, du mein Vögelchen.Du bist mein, du gehörst mir jetzt. In diesem Augenblick bist du ganz mein. Aber bald wirst du anfangen zu wachsen. Jeder Tag, der vergeht, wird dich ein kleines Stück weiter von mir wegführen. Nie mehr wirst du mir so nahe sein wie jetzt.Vielleicht werde ich eines Tages mit Schmerz an diese Stunde denken: “Wie die klagende Saite einer Geige, wie ein Kiebitzruf auf der Heide geht die Sehnsucht der Menschen nach Menschen durch die von Menschen bewohnte Welt. Am demütigsten und tiefsten aber sehnen sich die Eltern nach den Kindern, die von den Gesetzen des Lebens in andere Zusammenhänge gerufen wurden”. Das steht in einem Buch, das ich habe.In diesem Augenblick hast du mich, aber gewiss werden die Gesetze des Lebens auch dich in andere Zusammenhänge rufen. Und dann werde ich vielleicht so ein rufender Kiebitz auf der Heide sein und vergeblich nach meinem Vögelchen rufen. Das Vogeljunge wird wachsen und groß werden. Ich weiß, dass es so sein muss.

Aber jetzt, in diesem Augenblick, habe ich dich. Du bist mein, mein – mit deinem flaumigen Kopf und deinen zarten, kleinen Fingern und deinem kläglichen Weinen und deinem Munde, der nach mir sucht. Du brauchst mich, denn du bist nur ein armes, kleines Kind, das auf die Erde gekommen ist und gar nicht ohne Mutter sein kann. Du weißt nicht einmal, was das für ein Ort ist, an den du gekommen bist, und vielleicht klingt dein Weinen deshalb so verirrt. Hast du Angst, das Leben zu beginnen? Du weißt nicht, was dich erwartet? Soll ich es dir erzählen?

Hier gibt es so viel Merkwürdiges. Warte nur, dann wirst du es sehen. Es gibt blühende Apfelbäume und kleine, stille Seen und große, weite Meere und Sterne in der Nacht und blaue Frühlingsabende und Wälder – ist es nicht schön, dass es Wälder gibt? Manchmal liegt Raureif auf den Bäumen, manchmal scheint der Mond, und im Sommer liegt Tau im Grase, wenn man erwacht. Dann kannst du auf deinen kleinen, nackten Füßen dort gehen. Du kannst auf schmalen, einsamen Skispuren in den Wald hinein gleiten – wenn es Winter ist natürlich. Die Sonne wirst du lieben, sie wärmt und leuchtet, und das Wasser im Meer ist kühl und lieblich, wenn du badest. Es gibt Märchen in der Welt und Lieder. Es gibt Bücher und Menschen, und einige von ihnen werden deine Freunde. Es gibt Blumen, sie sind gar nicht nützlich, sondern nur schön. Ist das nicht wunderbar und herrlich? Und auf der ganzen Erde gibt es Wälder und Seen und Berge und Flüsse und Städte, die du nie gesehen hast, aber vielleicht eines Tages sehen wirst. Deshalb sage ich dir, mein Sohn, dass die Erde ein guter Ort ist, um dort zu leben, und dass das Leben ein Geschenk ist. Glaub nie denen, die etwas anderes zu sagen versuchen. Gewiss, das Leben kann auch schwer sein, dass will ich dir nicht verhehlen. Du wirst Kummer haben, du wirst weinen. Es kommen vielleicht Stunden, da du den Wunsch hast, nicht mehr zu leben. Oh du kannst nie verstehen, was für ein Gefühl es für mich ist, dies zu wissen. Ich könnte mein Herzblut für dich geben, aber ich kann nicht eine einzige von den Sorgen wegnehmen, die dich erwarten. Und doch sage ich dir, mein liebes Kind:Die Erde ist die Heimat der Menschen, und sie ist eine wunderbare Heimat. Möge das Leben nie so hart gegen dich sein, dass du es nicht verstehst.

Gott schütze dich, mein Sohn!

Astrid Lindgren

Hebammensuche

Ich schau mich schon mal um nach einer Hebamme – ich weiß ja ziemlich gut, dass die schnell einen vollen Terminkalender haben.
Am liebsten würd ich wieder die Hebamme der ersten Geburt haben bzw. die Hebamme, die dabei war (damals noch Schülerin, jetzt ausgelernt), aber die erste ist jetzt selbst gerade Mama geworden und die zweite ist genau in der Zeit um meinen ET in Urlaub… und die anderen zwei Mädels aus der Praxis… hm, ich weiß nicht, ich glaub, mir fehlt der Draht zu denen. Ist ziemlich verzwackt…

Jedenfalls suche ich mich halb tot – im Netz findet man ja im Prinzip gleich viele Pro & Contra- Stimmen. Woher weiß ich, welche Hebi gut ist?
Muss mal meine Bekannte fragen, die hatte eine Empfehlung… Ach menno, weshalb kann ich nicht „meine“ alte Hebi haben??