Backtante: Cake Pops

Kürzlich habe ich zwei Sachen ausprobiert: Cake-Pops und das Einmachen von Scharfem Schafskäse. Nur eines davon fand ich richtig gut. Zunächst werde ich hier über mein Erlebnis mit Cake Pops berichten (passend dazu das neue Design, das sogar via Smartphone problemlos betrachtet werden kann ♥):

Cakepops2

Die wollte ich ja schon länger mal gemacht haben – kleine Minikuchen am Stiel – natürlich, weil ich backen liebe und es mich reizt, Neues auszuprobieren. Da war es ganz nett, dass es bei dem „Lohnt-sich“-Discounter eine Cake-Pops-Mischung gab, wo ich mir zumindest das Selbst-zusammenmischen des Kuchens sparen konnte. Denn nur zum Ausprobieren, ob ich Cake-Pops mag, kam mir das gerade recht. Es war die Himbeer-Kuchen-Mischung. Einfach war das Ganze, ganz klar: Kuchenmischung mit Ei und Öl zusammenmischen und in die Form geben. Der Hauptauslöser, diese Mischung zu kaufen, war der Umstand, dass darin auch Stiele enthalten sein sollten. Ich weiß nicht, wie ich darauf kam, dass die toll sein könnten, denn sie waren es nicht und viel zu kurz, aber ich dachte es eben. Nach dem Backen ließ ich den rosa Kuchen schön auskühlen – das hieß: Warten. Dann krümelte ich, wie angegeben und schon bekannt, den Kuchen und mischte statt dCakepops1er angegebenen Butter Frischkäse dazu, weil ich das leckerer finde. Daraus formte ich Kugeln, die im Kühlschrank verweilen und auskühlen sollten. Ok, also wieder warten.

Nach ein paar Stunden schmolz ich dann die beiliegende Glasur (wäre toll gewesen, wenn dabei gestanden hätte, welche hell und welche dunkel ist, denn dunkle hatte ich noch angebrochen) und tauchte zuerst den Stiel, diesen dann in die Kugel und zuletzt die Kugel in die Glasur. Die beiligenden Perlchen verzierten das Ganze. Ein Tipp aus dem aktuellen Ideenmagazin, nämlich die Pops zum Trocknen in umgedrehte Eierkartons zu stecken, kann ich nicht empfehlen – ständig stürzte der Eierkarton um und die Pops klebten am Kuchenrand fest. Hmpf.

Da die Perlchen sowie die Glasuren nicht ausreichend waren, um die Kugeln ganz hineinzutauchen (man muss das wohl in einem hohen Eierbecher machen), musste ich noch eigene Glasur und Zuckerdekor dazu geben.

Die Pops ließ ich dann im Karton – soweit möglich – stecken und trocknen. Zum Servieren steckte ich sie in mit Zucker gefüllte Gläser, was ebenfalls nur leidlich klappte.

Kommen wir aber zum Geschmackserlebnis: Geschmeckt haben die Pops relativ gut, meine Kinder waren ganz wild darauf. Mit einer Freundin bin ich mir sehr schnell einig gewesen, dass Cake Pops nett, aber für das Ergebnis definitiv zu viel Aufwand sind. Für eine Kinderparty, um es mal etwas „aufregender“ zu gestalten, istCakepops3 das sicher eine schöne Sache, aber für das Endergebnis, nämlich 16 kleine Happen auf eigentlich zu kurzen Stielen, war das Geschmackserlebnis, damit ist auch das Erleben des Reinbeißens, nicht nur der Geschmack selbst gemeint, einfach nicht überwältigend genug. Äußerlich sind sie nett geraten, aber anfällig für Risse. Naja. Also, Cake Pops werden keine neue Leidenschaft, da bleibe ich lieber bei Muffins.

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Backtante: Laugenkränze

Zu gern hätte ich ein Sonntagssüß präsentiert, aber aufgrund der vollen Woche musste ich heute Unterricht vorbereiten, und zwar richtig richtig viel.

Gestern allerdings habe ich mich nach laaaaaaaaaaaaaaaaaaaaanger Zeit mal wieder an Hefe getraut. Das lag vielleicht auch an dem wunderschönen Gerberastrauß, den mein Großer (!) für mich ausgesucht hat – er ging darauf zu und sagte: „Den nehme ich für Mama mit!“ – toll, oder? Da war ich glatt beflügelt.

Aber zurück zur Hefe. Wer mich kennt, weiß, dass ich es hasse nicht mag, mit Hefe zu arbeiten, weil mir das grund-sätz-lich misslingt. Aber das Rezept, was ich per Zufall in einem älteren Ideenmagazin (von diesen Heften berichtete ich bereits) fand, hat mich spontan inspiriert und ich wollte es auf der Stelle ausprobieren. Blöd nur, dass ich nur noch 20g Hefe hatte. Egal, ich hab einfach die Angaben aus dem Heft halbiert und losgelegt – mich einfach getraut. Andere bekommens ja auch hin, oder?

4 Laugenkränze

Ich hab also 1/2 TL Zucker und 10g Trockenhefe vermischt, dann 250g Dinkelmehl damit (630er, man kann natürlich auch Weizenmehl nehmen). Dann habe ich 25g Margarine geschmolzen, 150ml Milch drauf gegossen und erwärmt. Das Mehl hab ich mit der Maschine und dem Knethaken schonmal „angerührt“, eine Prise Salz hinzugefügt und dabei die warme Milch-Margarinemischung hinzugegeben, dann nach einer kurzen „Rühr“-Phase hab ich die Maschine auf Stufe 3 hochgeschaltet, 2 Min. kneten lassen und dann auf Stufe 4 (MAX) und den Teig ordentlich geschlagen.

Das Ganze habe ich dann in der Schüssel belassen, abgedeckt und auf die Heizung gestellt. 45 Min. ist der Teig gegangen (und zwar richtig schön!), dann kam der Moment, auf den es ankommt:

Ich hab die Schüssel wieder unter den Knethaken gestellt und direkt auf Stufe 3 (ganz kurz) und dann hoch auf Stufe 4 geschaltet. Die Küchenmaschine ist dabei rumgehüpft wie ein Gummiball und ich musste sie festhalten, damit sie sich nicht zu Tode stürzt.
Aber nach ca. 2 Min. habe ich den Teig rausgeholt und nochmal ordentlich geknetet und vermöbelt (jaaa, Hefeteig möchte gern auf die Abreitsplatte geschlagen werden – hab ich schon als kleines Mädels von meiner Mama gelernt).

Heraus kam der wunderbarste, homogenste Teig, den ich je gesehen oder gar selbst gemacht habe – Wahnsinn!

Dazu habe ich den Backofen schonmal auf 180°C Umluft (200°C normal) zum Vorheizen gestellt.

Dann hab ich 1l Wasser mit 20g Natron (das nächste Mal würde ich etwas mehr nehmen, ich mag den Geschmack gern etwas intensiver bei Laugengebäck.

Daraus hab ich 8 etwa 30cm lange Schlangen gerollt und je zwei zu hübschen kleinen Kränzen gedreht und verbunden.

Diese hab ich mit der Schaumkelle ins Wasser gehalten und ca. 10 Sek. darin belassen. Dann hab ich sie kurz abtropfen lassen und aufs Blech gelegt. Wie man sieht, sind sie schon im Natronwasser etwas aufgegangen.

So tat ich es mit allen 4 Kränzen. Sie sollten noch einmal 15 Min. auf dem Blech gehen.
Dann kommen die tollen Dinger in den Ofen und schon nach ein paar Minuten riecht man den leckeren Duft von Laugengebäck.

Nach 15 Min. waren meine Kränze schon schön dunkel und ich hab den Ofen ausgeschaltet und 5 Min. lang die Restwärme arbeiten lassen.

Dann machte ich den Ofen auf und bepinselte die 4 hübschen Teile mit Sahne (eigentlich Kaffeesahne, aber sowas hab ich grundsätzlich nicht da).

Und – natürlich – haben wir die Kränze sofort gegessen! Unglaublich, aber wahr: Sie sind sooooo lecker!!!!!! Auch innen sahen sie einfach perfekt aus. Die mache ich jetzt öfter, so einfach und schnell wie das geht!

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Es ist also mal wieder Hektorzeit 😀

Ämtergänge und Kürbisse

Puh, also jetzt hab ich auch endlich mal Zeit, ein bisschen was (nicht alles, das würde zu lang) über die letzten zwei Wochen zu erzählen. Was ist da eigentlich alles passiert? Chaotisch wurde es letzte Woche Freitag – da musste ich nämlich alles für unsere Halloweenparty einkaufen, die am Montag stattfinden sollte. Auch Samstag kauften wir viel ein und abends spielten wir noch DSA. Sonntags habe ich dann mit meinen Kleinen und meiner Freundin Janet Kürbisse ausgehöhlt, das war eine Sauerei ein Spaß!

Zunächst habe ich alles bereit gelegt und auch zwei Schablonen ausgedruckt.

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Hektor, der 4.!

Juchuu, ich habe soeben meine ersten, selbstgezogenen Tomaten geerntet – also, die ersten zwei! Und wer mich kennt, weiß, dass ich nicht unbedingt einen grünen Daumen habe, bzw. diesen erst kürzlich entdeckt habe. Jedenfalls, ich bin echt glücklich und stolz wie Hektor – das vierte Mal in dieser Bloggeschichte.
Das Bild ist leider unscharf, weil ich unsere normale Kamera gerade nicht gefunden habe. Die Tomaten sind klein, aber schmecken total süüüüüüß!
Ich freu mich!