Ninjago-Party #1: Die Zane-Torte

Blogpost_Header Nun, da wir zwei Kindergeburtstage hinter uns gebracht haben, möchte ich so kurz wie möglich und so ausführlich wie nötig von den Geburtstagen berichten. Da ich schon letztes Jahr das Schreiben des Berichts zur legendären Harry-Potter-Party (noch) nicht geschafft habe, möchte ich diese hier zumindest  – auch ein wenig als Anleitung, da man im Netz kaum deutschsprachige Anleitungen findet – schreiben.

In diesem Blogpost #1 von insgesamt 5 (das heißt, vier kommen noch!) möchte ich Euch vor allem den Fondant-Kuchen vorstellen. Ich habe ja zwei gemacht: Einen mit Fondant- (weiß), den anderen hauptsächlich mit Marzipandecke, weshalb ich ein wenig Erfahrung sammeln konnte. Über den Marzipankuchen (grün) berichte ich separat.

Lloyd1Lloyd2

Zanekuchen8Aber von vorn: Der Große wünschte sich zu seinem 8. Geburtstag eine Ninjago-Party. Ich muss gestehen, dass ich mich damit bislang gar nicht auseinandergesetzt hatte, geschweige denn ein großer Fan dieser Lego-Reihe bin. Dennoch habe ich mich bemüht, einen schönen Geburtstag zu organisieren. Der Kleine wünschte sich dann umgehend auch eine solche Party (natürlich).

Also hab ich zuerst überlegt, was dafür eigentlich so alles ansteht:

  • Kuchen
  • Deko
  • Spiele
  • Goodiebags und Inhalt

Kuchen

Die Frage war sofort: Wie mache ich den Kuchen? Denn es sollte natürlich ein Ninjago-Kuchen sein, genauer ein „Zane“-Kuchen mit Roboterauge für den Großen, ein Lloyd-Kuchen für den Kleinen. Ich habe nicht lange überlegt, denn für Aufwändiges, was einem so bei der Google-Bildsuchen entgegenpoppte und durchaus toll aussah, fehlte einfach die Zeit. Und die Erahrung hat gezeigt, dass die Kinder sich auch über schlichtere Varianten freuen. Letztlich können sie ohnehin nicht überschauen, welcher Arbeitsaufwand dahintersteckt. Also habe ich einen verleichsweise schlichten Kuchen geplant:

Für diesen Kuchen benötigte ich zunächst eine Vorlage. Google ist da eine große Hilfe, insbesondere das Roboterauge von Zane genau zu erkennen, war nicht ganz so einfach. Gute Vorlagen waren diese Bilder #1 und #2. Man darf sich dabei glücklich schätzen, dass für die Torte nicht die ganze Robotermaske zu erkennen ist, sondern nur ein Ausschnitt.

Nachdem ich also die Vorlage hatte, bestellte ich Fondant. Dummerweise dachte ich, eine fertige Fondantdecke wäre sinnvoll – nein, war sie nicht! Zumindest nicht die, die ich fertig im hiesigen Supermarkt gekauft hatte: Die Rollfondantdecke von DekoBack hat zwar vergleichsweise zur Dr. Oetker weniger fiese Inhaltsstoffe, lässt sich aber auch nicht sehr gut verarbeiten. Der Fondant war wellig und wirkte wachsartig, als ich ihn auspackte. Das war wirklich ärgerlich. Sie reichte auch nicht für den ganzen Kuchen. Glücklicherweise hatte ich vorgesorgt und beim bewährten Pati-Versand, dessen Fondant 1A ist und der wirklich wenig Zusatzstoffe enthält, bereits bestellt. und zwar den Hauptteil der Fondant-Zutaten. Der Fondant kam sehr schnell und gut verpackt an. Er hätte aber nicht für den ganzen Kuchen gereicht. So konnte ich ergänzen und Zanes Gesicht wurde durch die verschiedenen Texturen der beiden Fondants noch realistischer umrandet. Zudem lässt der Fondant sich wunderbar, wie Knete, verarbeiten.
Doch dazu später.

Als nächstes dachte ich über die Basis nach: Welchen Kuchen sollte ich verwenden, um die Torte zu erstellen? Schnell entschloss ich mich zu meinem Zebrakuchen. Im Nachhinein war das keine gute Entscheidung, denn er war leider vergleichsweise trocken, obwohl er sonst ja sehr fluffig und feucht ist. Keine Ahnung, woran das lag, möglicherweise daran, dass mein Mann ihn gebacken hatte? Für den Lloyd-Kuchen nahm ich dann ein anderes Rezept, einen Marzipankuchen – der war echt super! (Sobald ich das Rezept gefunden habe, verlinke ich es)
So oder so, vorher wusste ich ja all das nicht, also verarbeitete ich ihn. Bevor ich den gewölbten, oberen Teil abschnitt, schlug ich noch Tortencreme. Ich gebe zu, elegant ist das nicht, aber lecker ist sie und die Kinder stehen drauf. Ich nehme gern die von Ruf, aber im Grunde ist jede ja gleich gut, ich habe da noch nie böse Überraschungen erlebt. Ich hatte zwar auch hier eine Tortencreme extra als Fondantunterlage gekauft, aber deren Zubereitung erwies sich als schwierig und schlug schließlich fehl. Also zurück zum Bewährten. Ich schlug direkt zwei Packungen auf, was sich als richtig erwies.

Zanekuchen2

Im nächsten Schritt rollte ich den gelben Fondant aus und formte ihn zu einem Oval für das Gesicht von Zane und schnitt die Augen und Augenbrauen aus. Und natürlich „baute“ ich die Robotermaske, was wohl am längsten dauerte. Wunderschön ist sie nicht, aber im Komplettpaket sah sie dann doch sehr gut aus. Ich formte sie extra größer als hinterher der Ausschnitt war, damit es natürlicher aussah. Das Silberne gabs in einer Extrapackung als Pulver mit dem passenden silbergrauen Fondant zu kaufen, was echt klasse war und sehr gut zu verarbeiten. Auch hier muss ich den Link nachreichen.Zanekuchen1 Zanekuchen3

Vorher zerschnitt ich den Zebrakuchen mit einem scharfen Messer und schmierte Schokocreme als erste Lage drauf. Dann kam ordentlich Tortencreme dazu und der zweite Boden wurde draufgesetzt.Zanekuchen4

Dann umhüllte ich die Torte mit der Creme – nicht ganz so dick, damit der Fondant keine Feuchtigkeit ziehen konnte.

Ich glättete die Decke und Kanten, da ich ja von meiner ersten Fondanterfahrung mit dem Cars-Kuchen vor ein paar Jahren wusste: Fondant verzeiht nichts!

Als nächstes gab ich das gelbe Oval auf den Kuchen. Hier muss man genau „zielen“, denn ein Ablösen ist kaum mehr möglich. Darauf gab ich dann die Augen und Augenbrauen, die ich mit ein paar Tropfen Wasser anklebte, ebenso das Roboterauge. Alle Teile hatte ich in Klarsichtfolie aufbewahrt. Für den Haaransatz von Zane formte ich noch etwas weißen Fondant. Zanekuchen5 Zanekuchen6 Zanekuchen7

Das Aufbringen der Fondantdecke erwies sich wie zuvor auch schon als schwierig, zumal Korrekturen nur schwer möglich sind. Dabei versuchte ich, den Fondant etwas in Falten zu legen. Da die Decke wie erwähnt wachsartig war, ging das fast gar nicht. Ich musste dann auch tatsächlich vom Pati-Fondant noch etwas „dranmodellieren“ – immerhin sah so die Ninjamaske recht natürlich aus.Zanekuchen8

Trotzdem war ich (und vor allem der Große) mit dem Endergebnis zufrieden und er freute sich wahnsinnig – genau wie seine Freunde, die er alle nach der Schule mitbrachte. Gegessen haben sie zwar kaum davon, aber hey, was solls. Hat ja nur drei Stunden gedauert *g*Zanekuchen9

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Kindergeburtstags- und Abschiedsparty im November 2013

Hier kommt wie versprochen der erste Nachhol-Post: Die Geburtstags-Abschiedsparty der Jungs. Natürlich haben sie als November-Kinder immer ein bisschen Pech, was die Location-Auswahl betrifft, denn diese ist durch das Wetter oft sehr begrenzt. Die eigentlichen Geburtstage waren schon vorbei, hier ein paar Bilder davon:

Der Große wurde 6 – ich liebe dich, mein Junge!

Und der Kleine ein paar Tage später 4 – mein süßer, schon so großer Schatz:

Da wir viele Kinder eingeladen hatten und es durch den bevorstehenden Umzug bei uns ungefähr so aussah,:

Umzug1

entschieden wir uns für eine Feier in einem nahegelegenen Indoor-Spielplatz. Aus diesem Grund feierten auch beide Jungs zusammen – der Große wurde schon 6 (oh man – wo ist nur die Zeit geblieben?) und der Kleine schon 4. Ich buk einen Weltraumkuchen (der Napoleonkuchen mit Marmelade dazwischen, außen mit Fondant) für den Großen und auf Wunsch Vanille-Cupcakes für den Kleinen. Dazu besorgte ich eine Spaceshuttle-Etagere und entsprechende Muffins. Die Aufstecker gestaltete ich mit meinem Grafikprogramm. Als Clou fand ich im Internet bei „Heimlichkeiten“ die Idee, NASA-Ausweise und ein Nasa-Zertifikat zu erstellen. Also packte ich noch das Laminiergerät ein und bereitete die Ausweise und das Zertifikat vor. Die Bilder dazu poste ich gern, wenn ich sie wieder gefunden habe 🙂

Space-TorteMW

Etagere_Space

Auf den letzten Drücker wurden Kuchen und Cupcakes fertig, so dass wir pünktlich zum Beginn der Feier am Indoor ankamen, wo fast alle Kinder schon warteten. Immerhin hatten wir 12 Kinder eingeladen, es war ja auch eine Abschiedsfeier. Glücklicherweise kamen noch ein paar sehr nette Eltern mit und blieben auch, so dass wir nicht ganz allein mit den Kids waren. Obwohl das kein Problem gewesen wäre, da die Kinder fast ausschließlich am Toben waren. Wir durften recht schnell in den Geburtstagsraum (natürlich Weltall) und bauten dort dann die Tafel auf – wobei wir eigentlich nur den Kuchen und die Muffins hinstellen mussten. Alles andere hatte der Indoor besorgt :-).

Geb_2013_1

Geb_2013_4b

So sehen zufrieden Geburtstagskinder aus 🙂

Geb_2013_2

Zuerst wurde lecker Kuchen gegessen. Die wirklich zwahlreichen Geschenke wurden erstmal zur Seite gelegt. Und kaum hatten die Kinder die ersten Happen verspeist, rannten sie auch schon los und verschwanden im Klettergerüst oder Bällebad. Wir Eltern gönnten uns den ersten Latte Macchiato und unterhielten uns. Obwohl es recht laut war (wir aber durch den eigenen Raum Glück hatten und die Tür etwas beimachen konnten), war es sehr entspannt.

Zwischendrin kamen die mittlerweile rotgesichtigen Kinder auch mal, um was zu trinken, oder sich noch einen Happen Kuchen/Muffin in den Mund zu stopfen, um dann mit Gebrüll und vollem Mund direkt wieder loszurennen.

Gegen Abend gabs dann Chicken Nuggets und Pommes. Ich bereitete die Ausweise vor und die Kinder durften ihre Fingerabdrücke draufsetzen. Dann laminierte und lochte ich die Ausweise, band ein Bändchen dran und die Kinder konnten sie später umhängen und mitnehmen. Nach dem Essen hatten sie noch ein wenig Zeit zum Spielen und wir begannen, aufzuräumen. Den Kindern war ein wenig klar, dass es ein Abschiedsfeier war, aber ich glaube, die Geburtstage standen doch im Mittelpunkt.
Am Schluss ging ich bezahlen und wir räumten alles auf, verabschiedeten die Kinder, die von den nach und nach eintrudelten Eltern abgeholt wurden. Die Party war ein voller Erfolg und unsere Jungs dösten schon im Auto weg. Zu Hause wurde dann der Rest der Geschenke ausgepackt und die Jungs freuten sich sehr. Im Vorfeld hatten wir Geburtstagskisten in einem Spielzeugladen gepackt, so dass viele Wünsche erfüllt wurden. Es war soooo ein schöner Tag, was uns einige Eltern in der Folgewoche bestätigten.

Wie feiert Ihr Kindergeburtstage im Winter?

Backtante: Cake Pops

Kürzlich habe ich zwei Sachen ausprobiert: Cake-Pops und das Einmachen von Scharfem Schafskäse. Nur eines davon fand ich richtig gut. Zunächst werde ich hier über mein Erlebnis mit Cake Pops berichten (passend dazu das neue Design, das sogar via Smartphone problemlos betrachtet werden kann ♥):

Cakepops2

Die wollte ich ja schon länger mal gemacht haben – kleine Minikuchen am Stiel – natürlich, weil ich backen liebe und es mich reizt, Neues auszuprobieren. Da war es ganz nett, dass es bei dem „Lohnt-sich“-Discounter eine Cake-Pops-Mischung gab, wo ich mir zumindest das Selbst-zusammenmischen des Kuchens sparen konnte. Denn nur zum Ausprobieren, ob ich Cake-Pops mag, kam mir das gerade recht. Es war die Himbeer-Kuchen-Mischung. Einfach war das Ganze, ganz klar: Kuchenmischung mit Ei und Öl zusammenmischen und in die Form geben. Der Hauptauslöser, diese Mischung zu kaufen, war der Umstand, dass darin auch Stiele enthalten sein sollten. Ich weiß nicht, wie ich darauf kam, dass die toll sein könnten, denn sie waren es nicht und viel zu kurz, aber ich dachte es eben. Nach dem Backen ließ ich den rosa Kuchen schön auskühlen – das hieß: Warten. Dann krümelte ich, wie angegeben und schon bekannt, den Kuchen und mischte statt dCakepops1er angegebenen Butter Frischkäse dazu, weil ich das leckerer finde. Daraus formte ich Kugeln, die im Kühlschrank verweilen und auskühlen sollten. Ok, also wieder warten.

Nach ein paar Stunden schmolz ich dann die beiliegende Glasur (wäre toll gewesen, wenn dabei gestanden hätte, welche hell und welche dunkel ist, denn dunkle hatte ich noch angebrochen) und tauchte zuerst den Stiel, diesen dann in die Kugel und zuletzt die Kugel in die Glasur. Die beiligenden Perlchen verzierten das Ganze. Ein Tipp aus dem aktuellen Ideenmagazin, nämlich die Pops zum Trocknen in umgedrehte Eierkartons zu stecken, kann ich nicht empfehlen – ständig stürzte der Eierkarton um und die Pops klebten am Kuchenrand fest. Hmpf.

Da die Perlchen sowie die Glasuren nicht ausreichend waren, um die Kugeln ganz hineinzutauchen (man muss das wohl in einem hohen Eierbecher machen), musste ich noch eigene Glasur und Zuckerdekor dazu geben.

Die Pops ließ ich dann im Karton – soweit möglich – stecken und trocknen. Zum Servieren steckte ich sie in mit Zucker gefüllte Gläser, was ebenfalls nur leidlich klappte.

Kommen wir aber zum Geschmackserlebnis: Geschmeckt haben die Pops relativ gut, meine Kinder waren ganz wild darauf. Mit einer Freundin bin ich mir sehr schnell einig gewesen, dass Cake Pops nett, aber für das Ergebnis definitiv zu viel Aufwand sind. Für eine Kinderparty, um es mal etwas „aufregender“ zu gestalten, istCakepops3 das sicher eine schöne Sache, aber für das Endergebnis, nämlich 16 kleine Happen auf eigentlich zu kurzen Stielen, war das Geschmackserlebnis, damit ist auch das Erleben des Reinbeißens, nicht nur der Geschmack selbst gemeint, einfach nicht überwältigend genug. Äußerlich sind sie nett geraten, aber anfällig für Risse. Naja. Also, Cake Pops werden keine neue Leidenschaft, da bleibe ich lieber bei Muffins.

Backtante: Lebkuchen-Cookies

Ja, Weihnachten ist vorbei, aber die Cookies schmecken nach wie vor. deshalb möchte ich sie euch wärmstens empfehlen: Lebkuchencookies von Enie aus dem Frühstücksfernsehen von Sat1. Den Beitrag hab ich irgendwann vor Weihnachten gesehen und es waren die einzigen Plätzchen, die ich zeitlich auf die Reihe bekommen gebacken habe. Dafür sind sie sehr zu empfehlen! Besonders direkt nach dem Backen, wenn die Schoki noch flüssig ist *träum*. Allerdings sollte die Zartbitterschokolade nicht zu hochprozentig sein, denn dann schmeckt man den Lebkuchengeschmack nicht so heraus. Also so ca. 60-65% sollten reichen.

Lebkuchencookies

Und hier gehts zum Rezept: Lebkuchen-Cookies

Schmeckt das ganze Jahr über! Guten Appetit!

Backtante: Regenbogenkuchen

Für den Geburtstag des Großen (Bericht folgt) habe ich einen Regenbogenkuchen gebacken. Irgendwie hatte ich Lust auf was Buntes und kam daher auf die Idee, den Zebrakuchen abzuwandeln. Das war eigentlich recht einfach: Man nehme das Rezept für den Zebrakuchen sowie 4-6 Lebensmittelfarben (flüssig). Dann verteile man den Teig bei Schritt vier erst auf so viele Schüsselchen, wie man Farben hat und mische die Lebensmittelfarben hinzu. Tipp: Durch das Gelb gibts leider kein eindeutiges Blau, höchstens Petrol, aber das ist auch ok.
Diese Farben gebe man dann mit einem Esslöffel den Regenbogenfarben entsprechend in die Mitte der Kuchenform, abwechselnd ca. 2 EL pro Farbe, bis alles aufgebraucht ist. Dann nach Rezept in den Ofen und voilá, fertig ist der Regenbogenkuchen, bei Kindern ein Renner 😀
Viel Spaß beim Nachbacken! (Schmeckt übrigens richtig leceker!).

Vorbereitungen

für Morgen heute. Nach dem Unterrichtsbesuch gestern, der Klassenarbeit und den Geburtstagsfeier-Einkäufen heute bin ich jetzt richtig fertig. Meine erste Pause heute – bzw., wenn man nach der Uhrzeit geht, hatte ich dann also gestern gar keine Pause, außer zum Essen. Puh.


Initiative Sonntagssüß: Erdbeer-Vanillekuchen mit Schokonote

Gestern war Sonntag und Zeit für die Initiative Sonntagssüß, die für mehr Süßes und nettes Beisammensein am Sonntag ist. Gestern gings mir noch relativ gut (heute hab ich ziemliche Magenschmerzen… liegt aber nicht am Kuchen, das weiß ich) und ich war total entspannt, der Tag war ruhig und wir gingen alles langsam an, zudem hatten der Große und ich auf dem Markt am Samstag 1 kg Erdbeeren gekauft. Die galt es zu vernichten 🙂

Ich habe einen Erdbeerboden gemacht, allerdings keinen klassischen, sondern mit einer Extraschicht ;), also eine neue Variante, die wir nun durchaus empfehlen können – sehr lecker und man kann die Schicht natürlich durch jedwede andere Geschmacksrichtung oder andere leckere Sachen wie bspw. Marmelade, ersetzen!


Erdbeer-Vanille-Kuchen mit Schokonote

Zutaten für 1 Blech
– für den Biskuitboden –

150g Mehl (Dinkelmehl/ ich habe 250g Dinkelmehl und 50g glutenfreies Mehl benutzt)
1,5 gestr. TL Backpulver (10g)
100g Vanillezucker
50g Zucker
3 Eier (M)
150g Margarine

1/2 Packung Kouvertüre für die Schokonote

-für den Pudding unter den Erbeeren-

1 Pack Vanillepudding
Milch
Zucker
nach Anleitung zubereiten

-für den Belag-

ca. 500g Erdbeeren

Sahne

Zubereitung

1. Die Springform (Durchmesser ca. 26cm) mit Backpapier auslegen und die Seiten mit Fett und (glutenfreiem) Paniermehl bestreichen/bestreuen. Backofen auf 180°C vorheizen (Umluft/Ober- bzw. Unterhitze / Gas: Stufe 2-3) Für den Teig Vanillezucker, Zucker, Margarine und Eier zusammenrühren, dann nach und nach das zuvor vermischte Backpulver mit dem Mehl hinzugeben, zu einem geschmeidigen Teig verrühren. Den Teig in die Springform füllen und glattstreichen und für ca. 20 Min. in den Ofen geben.

2. Die Erdbeeren waschen, halbieren/vierteln. 

3. Die Kouvertüre (mit etwas Kokosfett, falls welches da ist, ansonsten gehts auch ohne) über einem heißen Wasserbad schmelzen lassen.

3. Den Bisquit aus dem Ofen nehmen und kurz (ca. 10 Min.) stehen lassen, aber NICHT aus der Form nehmen.

4. Die Kouvertüre auf den Biskuit geben und etwas glattstreichen. Dann den Biskuit samt Form in den Kühlschrank geben, ca. 15 Min. darin lassen.

5. Den Pudding nach Anweisung kochen, dann direkt auf den Biskuit bzw. die etwas angetrocknete Kouvertüre geben und sofort die Erdbeeren darauf anordnen. -> Wer es unbedingt möchte, kann an dieser Stelle natürlich noch Tortenguss drauf verteilen. Wir mögen das nicht unbedingt, daher ist dieses Rezept ohne. 

6. Das Ganze mit Abdeckung für ca. 3 Stunden in den Kühlschrank geben. Beim späteren Herausholen die Abdeckung ganz flach halten, a sich unterhalb Kondenswasser angesammelt hat, das ja nicht auf den Kuchen tropfen soll.

7. Die Springform kurz vor dem Servieren aus dem Kühlschrank holen, am Rand vorsichtig mit einem Messer entlangfahren und dann sachte den Rand der Form lösen. Gut möglich, dass einzelne Erdbeeren herunterfallen, das liegt am Pudding. Nun kann noch Sahne darauf verteilt werden, wir haben sie direkt auf die einzelnen Kuchen gegeben.

8. Restliche Erdbeeren durch die Familie, bevorzugt die Kinder, vernichten lassen :-))))))))))))))))

Ich wünsche euch guten Appetit!

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