Lavendelsirup

Für einen Geburtstag, auf den wir eingeladen waren, hatte ich mal so gar keine Idee. Das liegt unter anderem auch daran, dass ich die Person sehr mag, wir aber leider nur selten zu einem Treffen kommen und ich daher wirklich Schwierigkeiten habe, einzuordnen, was man ihr schenken könnte.

Da ich Lavendel liebe, kam ich dann doch noch auf ein tolles Geschenk: Lavendelsirup. Man weiß ja, dass Lavendel heilende Wirkung hat – so z.B. Lavendelöl auf die Brust gerieben gegen Husten oder bei Einschlafproblemen etwas Lavendeldurft auf das Kopfkisten – aber in der Küche wird er – so finde ich – noch sehr vernachlässigt.

Der Lavendelsirúp eignet sich hervorragend zum Verfeinern von Obstsalaten, kann aber auch für normale Salate als Geschmacksnote verwendet werden. Außerdem – und das ist das, was wohl fast am leckersten ist – ist er eine prima Abrundung für trockenen Sekt bzw. Crémant als Aperitif.

Zutaten

Die Zutatenliste ist kurz, und sowas erfreut immer mein Herz🙂 – Man braucht nur 1l Wasser, 2 EL Lavendel (getrocknet) ODER 1/2 Tasse frischen Lavendel sowie 2 Tassen Haushaltszucker. Dazu noch ein Trichter und ein Mulltuch sowie 4 Flaschen á ca. 250ml. Diese können gekauft sein, ich hatte drei noch übrig von diversen Kaffee-Flavou, dazu noch 2 kleine Einmachgläser. Kann man also machen, wie man möchte.

Zubereitung

Das Wasser wird mit dem Zucker vermischt und dann ümrührenderweise bis zum Kochen erhitzt und noch ca. 10 Min. auf kleiner bis mittlerer Flamme köchelnd stehen gelassen (dabei immer mal wieder umrühren), so dass sich der Zucker gut auflöst und ein dünner Sirup entstanden ist, dann von der Kochstelle genommen und der Lavendel eingestreut, etwas umgerührt. Nun muss der Sud abgedeckt an einem kühlen Ort über Nacht ziehen.

Am nächsten Tag sterilisiert man sich die Flaschen, die man möchte. Es kommt ungefähr 1l auch wieder heraus, evtl. etwas weniger. So kann man in etwa 4 Flaschen á 250ml einfüllen.

Das Sterilisieren kann entweder per Abkochen geschehen, oder aber mittels 15minütigem Aufenthalt der betroffenen Gegenstände in einem 180°C heißen Backofen.

Dann wird der Sud durch ein Mulltuch, das man in einen Filter gelegt hat (ich habe ein einfaches Küchentuch zerschnitten) in die Flaschen abgefüllt und fest verschlossen.

Nun gilt es nur noch, die Geschenke ansprechend zu verzieren, z.B. mit selbstgestalteten Etiketten. Ich habe dieses Rezept aus einem ganz tollen Buch, das ich mal bei Feinkost Albrecht erstanden habe – mir scheint es dieses hier zu sein, auch wenn meines eine andere Aufmachung hat und ich daher nicht 100%ig sagen kann, dass es das gleiche ist – aber der Verlag scheint derselbe zu sein. Dort waren Etiketten beiliegend, die ich einfach eingescannt habe und so immer wieder verwenden kann. Einzig das Etikett mit den Inhaltsstoffen und MHD habe ich selbst gestaltet. Übrigens ist der Sirup etwa 3 Monate haltbar und muss kühl und trocken gelagert werden.

Das Geschenk kam sehr gut an – ist ja immerhin was Selbstgemachtes. Ich hatte dazu noch 6 Pralinen gekauft: Schwarzwälder-Kirsch- und Rosenblüten-Pralinen. Zusammen machte das ordentlich was her und schmeckt bestimmt auch super.

Viel Spaß beim Nachmachen!

6 Gedanken zu “Lavendelsirup

  1. Pingback: Kochtante: Scharfer Schafskäse | Nähbastelkochtantenblog

  2. muss ich auch gleich nachmachen😉 … die etiketten finde ich soooo toll … meinst könntest du mir per mail welche zukommen lassen ? damit ich die auch ausdrucken kann ? danke ;)))

  3. Pingback: Bastellinks aus dem Web | Christliche Perlen

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