Unsichere Zeiten

Ja, im Moment ist echt alles unsicher. Trotz verschiedenster mündlicher Zusagen und Versicherungen a la „Ja, wir möchten dir auf jeden Fall eine Stelle hier anbieten, deine Anstellung ist so gut wie sicher“ sieht es für meinen Schatz zur Zeit wohl doch eher schlecht aus für eine Übernahme bei dem Konzern, für den er ja nun schon ein paar Jährchen neben dem Studium arbeitet. Toll.

Also hat er sich innerhalb des Konzerns auch noch nach Erlangen beworben. Boooah. Erlangen. Bayern. Die entgegengesetzte Richtung. 447km von hier laut Google maps. Aber es wäre ein sehr gut bezahlter, leichter Job. Und damit auch Sicherheit für uns. Er ist nämlich jetzt Ende Juli wirklich fertig. Und daher braucht er ab 01.08.11 einen Job. Gut ist er ja, in dem was er macht (Komunikationswissenschaftler), aber trotzdem zittern wir im Moment. Ich muss zugeben, auch wenn ich weiß, dass Gott einen Plan für uns hat und dass er immer seine Hand schützend über uns hält und wir somit auch nie verloren sind, macht es mir ein wenig Sorgen. Ich schwebe also zwischen Sorge und Hoffnung und dem Gefühl der Sicherheit, die mir mein Glaube beschert. Eine Achterbahnfahrt.

Dazu hat er sich übrigens auch noch bei Eon beworben, allerdings hier vor Ort. Mensch, das sind wirklich unsichere Zeiten.

Ich habe mich eben auf eine Vertretungsstelle bei einer Schule um die Ecke beworben… und bin auch ganz nervös. Alles ist so offen und man schwebt in der Luft.
Ehrlich gesagt hilft mir da gerade auch nur mein Glaube, in dieser Schwerelosigkeit irgendwo Halt zu finden.

Je nachdem, was jetzt passiert, kann es sein, dass wir im August Umzugskartons packen müssen. Ich kann mir das gerade gar nicht vorstellen, auch wenn ich dem gegenüber sehr offen eingestellt bin. Wir wohnen jetzt fast zehn Jahre hier und ich hab mich einfach dran gewöhnt. Solche Umbrüche sind immer spannend und machen ANgst zugleich.
Dennoch: Die Kinder sind noch klein und ich hab mein Ref noch nicht begonnen, habs auf nächstes Jahr verschoben, weil die Distanzen zu den Seminaren zu groß sind. Also sind wir insgesamt flexibel.

Mensch, das ist alles so aufregend.

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2 Gedanken zu “Unsichere Zeiten

  1. Tja- in DEM Fall beneide ich Dich tatsächlich um Deinen Glauben….
    Du weißt ja dass es bei uns auch unsicher ist- ich habe eigentlich keine Angst davor, was kommt, denn der Superpapa ist wirklich gut qualifiziert und wird einen tollen Job bekommen- aber WO… Momentan ist Worms im Gespräch… damit wäre unser Haus und alles futsch, alles was wir uns aufgebaut haben…wir müssten alles neu machen.

    Aber auch bei uns- die kinder sind noch recht klein, auch wenns für den großen schon hart wird mit schule, und dann wieder neu in einer neuen schule. aber wenn es so kommt, dann ist es eben so.

    vielleicht wäre es ja auch für dich garnicht so übel, wenn du ein Ref in einer anderen gegend machen würdest- vielleicht kommt da ja dann die Ideale Stelle für Dich?

    Ich drücke Euch die Daumen, dass alles so kommt wie ihr es braucht- mehr kann man sich ja garnicht wünschen 😉

  2. Oh man, ja, wir sind da ja so gesehen noch sehr unabhängig. Aber Umstellung ist Umstellung. Ich drück euch auch die Daumen, dass er in der Nähe was findet und ihr nicht umziehen müsst. Das sind die modernen Zeiten… *seufz*
    Lass uns nicht jammern, man muss das beste draus machen 🙂

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