Nachdenkliches

War irgendwie recht still hier in letzter Zeit… aber es gibt einfach so viel zu tun im Moment, dass ich nicht dazu komme. Oder aber es fehlt einfach die Energie dazu, abends noch was zu schreiben. Mein Mann schreibt dauernd an seiner Magisterarbeit, die er in ca, 4 Wochen abgeben muss. In der Zeit kümmere ich mich um die Kinder und/oder das Legasthenietraining. Und aus irgendeinem Grund habe ich stetig das Gefühl, dass mir alles zu viel ist, vllt. auch wegen der ungewissen Zeit, die bevor steht. Er hat sich bei drei Firmen beworben, eine darunter ist die, für die er jetzt schon arbeitet. Aber wir wissen eben nicht, ob was daraus wird und dieses „In-der-Luft-hängen“ macht mich fix und alle. Gleichzeitig habe ich den Druck: Was ist mit mir, ich muss irgendeinen Job finden!? Habe das Gefühl, es lastet auf mir ebenso ein Druck. Beworben habe ich mich ja an einer Schule, von der habe ich allerdings noch nichts gehört.
Aber ich vermute, dass es beim Legasthenietraining bleibt – was einerseits schön ist, andererseits nicht viel Einkommen bringt, zumal ich nicht weiß, welches der Kinder nun nach der kostenlosen Trainingszeit bei mir bleibt… Uff, ist einfach viel.

Auf der anderen Seite ist es gerade eine sehr intensive, schöne Zeit mit den Kindern. Ich versuche, jede Minute mit ihnen aufzusaugen und zu genießen, was mir manchmal schwer fällt, weil ich merke, dass mir die Lautstärke zuviel ist (was wiederum stressbedingt ist). Ich muss mir mehr Entspannung gönnen und weiß nicht wie.

Letzte Woche waren wir im Odenwald, da war es schön, aber eben auch anstrengend, mein Mann brauchte wieder zwei ruhige Tage zum Schreiben, also war ich mit meiner lieben Schwester und den Kindern unterwegs. So war ich aber auch die ganze Woche unterwegs, ohne richtige Pause, und ständig unter Strom… Ach naja, ich wollte eigentlich nicht, dass das ein Jammerpost wird *schäm*

Im Grunde kann ich zufrieden sein, dass alles vergleichsweise gut läuft – das muss man sich einfach auch mal deutlich machen. Und die Kinder sind einfach meine Schätze, ich liebe sie. Das ist das wichtigste. Bald ist mein Menne fertig mit seiner Magisterarbeit und hat dann hoffentlich einen Job.

Für den Großen beginnt am Montag die Eingewöhnungszeit im Kindergarten – unglaublich, es geht so schnell. Und der Kleine geht dann regelmäßig zur Tagesmutter, wahrscheinlich auch etwas öfter (sind ja bis jetzt „nur“ drei Tage/Woche). Seufz. Auf der einen Seite bin ich so etwas unabhängiger, auf der anderen Seite möchte ich die Zeit zurück, als die Kinder und ich/wir mehr Zeit füreinander hatten, als sie noch ganz klitzeklein waren. Und dann sehe ich immer diese tollen Schritte, die sie machen: Der Große, der jetzt mehrere Meter alleine schwimmt und taucht. Der Kleine, der ohne zu Zögern ins Wasser springt – vom Bock!!!
Der Große, wie er Treppen, Häuser und Fenster malt, oder einfach irgendwas, und dann dazu etwas erfindet, wie er mir selbst erfundene Lieder singt, voller Stolz und mit strahlenden Augen. Und der Kleine, wie er immer neue Laute entdeckt und Mitteilungsmöglichkeiten, wie er Schmuseattacken hat (und das genieße ich so sehr). Es wird einfach immer schöner mit den Rackern.
Wenn man sich das vor Augen hält, sieht der Rest und der Stress gar nicht mehr so schlimm und stressig aus 🙂

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