Orchideen päppeln – das Umtopfen

Vor drei Wochen habe ich mich endlich ans Umtopfen gemacht. Ich muss zugeben, ich habe keine Ahnung von Orchideen. Vor etwa 6 Monaten hatte ich mir eine gekauft, weil ich sie so schön fand und habe sie richtig lieb gewonnen. Irgendwann plötzlich verlor sie alle Blütenblätter und der Stängel war vertrocknet. Da dachte ich schon, dass es nun vorbei ist und ich sie nicht richtig behandelt habe.

Allerdings: Die Blätter waren noch grün und so goss ich sie also einmal pro Woche weiter mit wenig Wasser. Dann erfuhr ich von dem Projekt und beschloss: Ich möchte meine Pflanze retten, sie soll wieder so schön blühen wie vormals. Und kurz, nachdem ich mich für das Projekt angemeldet und dann auch von meiner Teilnahme erfahren hatte (und ich habe mich wirklich gefreut), sah ich, dass sich ein neuer Stängel gebildet hatte und offenbar auch eine neue Blüte im Kommen ist – wenn das mal keine Motivation ist! Und es zeigte mir, dass die Nordwest-Ausrichtung des Fenster anscheinend gar nicht so schlecht ist.

Ich habe, da unten die Wurzeln schon aus dem Topf ragten, einen größeren Topf besorgt. Leider konnte man mir dort keinen passenden Pflanztopf verkaufen, also habe ich die Orchidee direkt in den Übertopf gesetzt, mit der empfohlenen Drainage natürlich.

Etwas Sorge wegen des Umtopfens hatte ich, da ich nun auch nicht unbedingt einen grünen Daumen habe. Mit der gut nachvollziehbaren schrittweisen Anleitung des Projektplans gelang mir das Umtopfen dann aber sehr gut.

Ich machte mich also ans Werk, holte Zeitung als Unterlage und holte erst einmal die Orchidee aus dem alten Topf. Das gestaltete sich schwieriger als gedacht und es erstaunte mich, dass sie so fest in dem Topf saß. Es gelang mir schließlich, mit einigem Ruckeln die Pflanze vom Topf und dann auch das alte und zugegebenermaßen sehr feuchte Substrat von den Wurzeln zu lösen. Es gab auch einige Wurzeln, die ich abschneiden musste und den alten Stängel, der nunmehr ein Ast war, musste auch entfernt werden.

Als das geschafft war, staunte ich nicht schlecht über das enorme Wurzelwerk der Orchidee, so hatte ich mir das vorher nie vorgestellt. Daher war ich auch vorsichtig, nachem ich der Anleitung folgeleistend das Tongranulat in den Topf gefüllt hatte (2cm in etwa), als ich die Orchidee in einer leichten Drehbewegung in den Topf setzte. Nun galt es nur noch vorsichtig das Spezial-Substrat einzufüllen. Da der Topf und die Tüte mit dem Substrat recht groß waren, füllte ich zunächst das Substrat in einen anderen Topf und schüttete es dann vorsichtig um die Orchidee. Nach jedem Einfüllen klopfte ich gegen den Topf und schüttelte ihn leicht, damit sich das Substrat um die Wurzeln legen konnte. Das klappte hervorragend.


Danach goss ich die Pflanze ein klein wenig und stellte sie wieder an ihren alten Platz. Ich bin gespannt, wie sie sich entwickelt und hoffe, dass sie das Umtopfen gut verkraftet und ich alles richtig gemacht habe. Beim nächsten Gießen (das soll in der Ruhephase ja sehr mäßig geschehen) werde ich die Vitalnahrung gemäß der Anleitung hinzugeben.

Jetzt, nach drei Wochen und 1x Gießen mit dem Spezialdünger hat meine Orchidee sogar 3 oder 4 Knospen! Wahnsinn, damit habe ich nicht gerechnet.
Übrigens habe ich auch mit meiner Schwester umgetopft, dazu gibts auch bald Bilder.

Mein Bericht bei whisprs wurde sogar veröffentlicht!

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