Hustensaft aus Rettich

Im Moment ist ja wieder so eine fiese Hustenzeit, ganz grässlich. Und gestern war eine liebe Freundin da und hat wirklich schlimm gehustet, so richtig trocken. Da habe ich sie (wie schon mehrfach vorher) nochmal auf meinen Rettichhustensaft hingewiesen. Und dabei ist mir eingefallen: Den habe ich hier ja noch gar nicht gepostet!!!

Also, hier nun das Rezept für den wirklich besten, wirkungsvollsten und v.a. günstigsten Hustensaft, den es gibt. Geeignet theoretisch ab Säuglingsalter, das muss aber jeder selbst wissen, da er mit Honig gemacht wird und man den ja nicht im Söuglingsalter geben sollte (ich habs trotzdem gemacht ab ca. 7 oder 8 Monate…)

Rettichhustenhaft

Man braucht

1 weißen Rettich, schön dick, damit man ihn aushöhlen kann
2-3 (oder 4-6) TL flüssigen Honig, möglichst Bio
1 Löffel (evtl. einen Kürbisaushöhllöffel) zum Aushölen
Klarsichtfolie
1-2 höhere Gläser, wo der Rettich reinpasst.

Rettich waschen, dann ein etwa 10-11cm langes Stück abschneiden (eben so, dass der Rettich ins Glas passt und nicht übersteht) und an der Schnittkante aushöhlen, ca. 5-7cm tief, so dass genug Platz für den Saft bleibt.
Das, was man rausholt, kann bereits in eines der Gläser, sofern man das auch aufheben möchte. Ansonsten einfach wegwerfen.

Den ausgehölten Rettich in ein Glas stellen, 2-3 TL rein, in das Glas mit den Rettichstücken kann auch Honig, ebenfalls 2-3 TL.

Beide Gläser mit Klarsichtfolie abdecken und 4-5 Stunden in den Kühlschrank, besser über Nacht. Dann hat der Honig den Saft aus dem Rettich gezogen und man hat einen feinen, sehr wirkungsvollen Hustensaft, von den man 3x tgl. 1 TL nehmen sollte. Nach 1 Tag Einnahme sollte sich der Husten bereits gelockert haben, so dass man abhusten kann. Den Rettich kann man so ca. 3 Tage aufheben, dann sollte man ihn wegschmeißen und einen neuen aufsetzen. Man kann den Saft auch in ein steriles Fläschchen geben, dann kann man ihn sogar länger aufheben.
Auf jeden Fall sollte man ihn durchnehmen, bis der Husten abgeklungen oder aber der Rettich aufgebraucht ist.

Kinder mögen den Saft übrigens gern, meine beiden sperren schon immer ihre Münder auf, wenn sie sehen, dass ich das Glas aus dem Kühlschrank hole.

Ich finde, es ist eine super Alternative zu den käuflichen Säften, hier weiß ich was drin ist und die Zubereitung ist wirklich simpel, genauso wie die Schnelligkeit der Wirkung.
Man kann ihn wohl auch mit Zwiebelsaft machen, hab ich aber noch nicht ausprobiert und stelle ich mir auch irgendwie eklig vor.

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