Geständnisse und Tatsachen

Heute bin ich ganz mutig. Ich zeige euch den Bereich, den sonst keiner außer wirklich sehr sehr enge Verwandte und Freunde zu sehen bekommt – weil das Chaos furchtbar ist. Ja, ich muss leider so arbeiten – im Moment jedenfalls noch. Aber, das ist beruhigend, es sieht wirklich nicht immer so aus. Nur leider eben sehr oft. Und es ist der Ist-Zustand, der ab sofort geändert wird. Ich fange erstmal mit meiner Schreibtischecke an, also, dem Regal daneben.

Willkommen beim „Projekt Arbeitszimmer“

Ich wurde ja vor kurzem bei der Ordnungshüterin „infiziert“ mit dem Aufräumwahn und habe es vorgestern (glaube ich) geschafft, endlich auch einfach mal richtig anzufangen. Das liegt sicher auch an der Motivation: Im Herbst kaufen wir uns eine schicke Bürowand, bis dahin müssen wir aber aussortieren. Ich, nicht wir. Denn ich bin diejenige, die alles mögliche aufhebt, was sicherlich auch an meiner Kinderheit liegt, denn unsere wunderbaren (und das ist hier ernst gemeint) Eltern waren Studierende, als sie uns bekamen (so wie wir mit unseren Mäusen) und haben durch alles mögliche versucht, unser Leben auch ohne große Ausgaben angenehm zu gestalten (@Mama und Papa: Das ist euch auch gelungen, ich fand, ich hatte eine schöne Kindheit – vielen Dank :-* !). Das beinhaltete eben auch, viele Dinge aufzuheben, bevor man sie wegschmeißt. Natürlich nur nützliches, wirklicher Müll wurde auch wirklich und ehrlich weggeschmissen. Das handhabe ich auch so 🙂 Nicht lachen, bei vielen Menschen ist der Übergang fließend zum Messie-Dasein, aber da möchte ich mich und meine Familie gern abgrenzen, denn was ich aufhebe, ist zu 95% wirklich nützlich. Die restlichen 5% sind Sachen, die ich manchmal einfach auch vergesse, wegzuwerfen, so wie zum Beispiel irgendwelche Zettelchen.

So, genug abgeschweift. Da das ganze ohne Fotos extrem langweilig wäre, hab ich einfach mal meine Ecke fotografiert – das ist mir unangenehm, aber es beruhigt, dass viele Menschen so ein „Dreckeck“ haben – da wird auch einfach mal alles aufeinander geschmissen, wenn Besuch kommt. Nicht erschrecken, da habe ich zum Teil schon angefangen mit dem Aufräumen, aber im Prinzip sieht es bei mir in der Arbeitsecke so aus. Erstmal gibts nur das Bild von besagtem Regal. Weitere Bilder und Erfolge folgen dann entsprechend.

Nun habe ich kein so ausgefeiltes Ordnungssystem wie manch andere entwickelt, das hat aber auch damit zu tun, dass ich erstens wirklich wenig Zeit und vor allem Muße habe und zudem im Moment auch noch von einer fiesen Kopfgrippe geplagt werde. Dennoch bin ich stolz auf mein Werk vom Freitag (oder Donnerstag? Ich weiß es schon nicht mehr). Ich habe erstmal nur ein Regal rausgesucht, es ausgeräumt, aussortiert, abgestaubt und viele Sachen neu geordnet. Das hat ein Weilchen
Links neben meinem Schreibtisch:
gedauert und es waren wieder 2 Mülleimer voll Papier. Eine Rieeeeeeeesenmülltüte habe ich angefangen, da ist schon einiges drin.

Naja, und so sieht das untere Regal jetzt aus:

Für manch einen mag das kaum eine Veränderung darstellen – für mich aber schon, es war wirklich viel arbeit und – ganz wichtig – es war/ist ein Anfang! Und den macht man bekanntlich am schwersten. Dieses Regal brauche ich zur Zeit am häufigsten und da ist es sinnvoll, wenn alles geordnet ist.

Wohlan, weiter gehts (sobald ich wieder fitter bin).

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2 Gedanken zu “Geständnisse und Tatsachen

  1. Ich finde, Du musst Dir wegen dem „Dreckeck“ (schönes Wort !! 🙂 ) keine Gedanken machen. Du hast es schon ganz prima angepackt und sortiert. Und ehe ihr nicht mehr Platz zum Einsortieren habt wird das eh nix mit dem hübscher aussehen. Ordner sehen IMMER doof aus 😉
    Du hast ja bei uns gesehen- wir haben irgendwie in beinahe jedem Zimmer irgend eine Ecke in der alles gesammelt wird… und ich glaube auch, das ist normal(er als eine superordentliche Bude, wenn man auch noch Kinder hat). Finde ich… Auch wenn ich lieber ordentlicher wäre =)

  2. Du hast ja noch nicht die anderen Bilder gesehen ^^… Und bei euch, ehrlich, das ist nix gegen das, was hier noch kommt (zumal ich gar nicht fand, dass es bei euch so unordentlich wäre)… Aber es stimmt schon: Mit Kindern ist das einfach anders. Wobei ich Leute mit Kindern kenne, wo es trotzdem immer irgendwie geleckt aussieht (und das macht mich misstrauisch *grins* ). Da zweifelt man schon mal an sich selbst. Aber es ist ein Anfang, immerhin.

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