Booooh! Weihnachtsplätzchen zu Halloween!

Das war ein wirklich erlebnisreiches Wochenende! Am Samstag, gut, da haben wir nicht so viel gemacht, eher nur ein bisschen aufgeräumt und auch etwas rumgegammelt (ja, wir haben rumgegammelt – muss ja auch mal sein), ein wenig gespielt usw. Ich habe vor allem mit der Hilfe meines Mennes meinen Näh- und Basteltisch mal aufgeräumt, da stapelten sich Bastel- und Nähsachen, so dass man den Tisch gar nicht mehr erkennen konnte.
Ich denke, nächstes Jahr kaufe ich mir zwei Alex-Regale vom Schweden, damit ich meinen Bastel- und Nähkrams mal gescheit unterbringen kann.

Gestern dann haben wir die ersten Weihnachtsplätzchen gebacken. Ja, ich weiß, es ist erst Ende Oktober, aber das ist ja schon fast November, da kann man das schon mal machen.

Also ist Janet vorbeigekommen und wir haben Teig gemischt, ausgerollt, ausgestochen, gebacken, mit Guss und Streuseln verziert bzw. mit Schokolade bestrichen. Irgendwie hatte ich gedacht, dass das sicher nicht sooo lange dauert, aber wir waren doch gute 2,5 Stunden beschäftigt, weil der Teig ja auch noch ruhen muss.

So waren wir also um kurz nach 18h fertig (und ich wirklich erledigt). Natürlich hat eigentlich nur Leo mit ausgestochen und verziert, der Kleine hat sich indessen damit begnügt, die Plätzchen zu essen.

Hier nun also das Rezept für die leckersten, einfachsten normalsten Butterplätzchen:

Zutaten

150 g Mehl (Dinkelmehl)
75 g Stärkemehl (Maisstärke)
1 gestrichenen TL Backpulver (Weinsteinbackpulver)
1 Ei
100g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
100g Butter oder Magarine (Butter schmeckt besser)

Zubereitung

Das Mehl, Stärkemehl, Zucker und Backpulver in einer Schüssel mischen. In einen Krater Ei und Butterstücke zusammen mischen (die Butter sollte nicht flüssig, sondern besser kalt sein).

Zum Kneten am besten die Hände nehmen, bis ein fester, gelblicher Mürbeteig entstanden ist. Er muss noch nicht sehr weich sein, das kommt dann nach dem Kühlen.
Den Teig in eine Folie packen und 30 Min. in den Kühlschrank.

Dann wieder rausholen, kurz kneten, ausrollen und ausstechen.

Bei höchstens 180°C ca. 15 Min. im Umluftofen backen (je nach Ofen). Vorsicht: Die Kekse sollten leicht gelblich werden und kaum am Rand kaum bräunlich – dann sollten sie raus. Wenn sie noch ein bisschen weich sind (also, beim „Eindrücken“) ist das nicht schlimm, sie werden noch etwas härter beim Auskühlen. Sie sollten, nachdem sie ausgekühlt sind, beim Reinbeißen leicht weich sein, am Rand ein bisschen knackig – dann sind sie perfekt.

Wenn ihr sie später rausholt, werden sie aber bröselig.

Ich mache übrigens gern gleich die doppelte Menge 🙂

Für den Guss habe ich Puderzucker, etwas Zitronensaft und Wasser vermischt (der Klassiker), es gibt aber noch ein Rezept aus dem aktuellen Ideenmagazin (mein Lieblingsmagazin), das ist wahrscheinlich besser und wird beim nächsten Mal verwendet:

1 Eiweiß mit 250g Puderzucker mischen, 1-2 Tropfen Zitronensaft dazu.

Meinen Guss habe ich dann mit Lebensmittelfarbe gemischt, das Ergebnis war aber leider eher durchwachsen. Meinem Großen wars egal, der hat fleißig gemalt und dekoriert.


Die Plätzchen, die leider zu dunkel wurden, haben wir dann noch mit Schokolade bestrichen.

So habe ich jetzt 1,5 Keksdosen voll mit leckeren Weihnachtsplätzchen 🙂

Abends haben wir Erwachsenen dann noch einen extrem schlechten Horrorfilm geschaut, der sich mit gutem Gewissen den Platz des schlechtesten Horrorfilms mit Deep in the Woods und Cabin Fever teilen kann: Rest Stop. Oh man, war der schlecht!

Danach haben wir „Der Tod steht ihr gut“ angefangen, aber nicht zu Ende geschaut.

So, und da in NRW Allerheiligen frei ist, müssen wir mal sehen, was wir heute machen.

Übrigens, das ist echt aua, hat sich eine meiner kleinen Brandblasen am Bauch gestern geöffnet und jetzt wird das mal so gar nicht trocken an der Stelle – auaaaaa. Muss wohl statt duschen auf den Waschlappen zurückgreifen *nerv*

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3 Gedanken zu “Booooh! Weihnachtsplätzchen zu Halloween!

  1. Oh, wie lecker, Butterplätzchen mag ich auch sehr gerne!! Die backen wir auch jedes Jahr, denn die sind am besten für die Kinder. Und ich finde, man verschätzt sich leicht, es dauert immer ziemlich lange, Plätzchen zu backen. Vorbereiten, warten, backen, warten, verzieren und zwischendrin und hinterher aufräumen… sitzen kann man nicht wirklich weil man immer hin und her flitzen muss… Aber die Plätzchen dann zu essen ist einfach toll =)

    Ach, und Euer WE klingt wirklich entspannt. Ja, rumgammeln muss auch mal sein!!

    Wenn Deine Brandblasenstellen sich weiter öffnen und nässen und weh tun empfehle ich Tannolact Creme oder Badezusatz als Waschung. Da sind Gerbstoffe drin, die der Haut beim heilen helfen. Mir wurde das damals für meine Dammnaht als Sitzbad empfohlen, seitdem nehme ich das für alle Wunden und nässenden Stellen, wenns ganz schlimm ist auch schon mal für offen-blutige Kinderpopos (was wir zum Glück schon lange nicht mehr hatten!!)
    Das hilft wirklich sehr gut weil die Haut leicht gegerbt wird und sich so die nässenden Stellen zusammenziehen.

  2. Ohja, man verschätzt sich schnell ^^

    Danke für den Tipp mit dem Tannulact – dran gedacht hatte ich auch schon, aber ich hab jetzt mehrfach gelesen, dass die Wunde feucht gehalten werden muss und hab nun ein Blasenpflaster drüber. Das geht schon besser und tut auch nicht mehr so weh.

    Gegen wunden Po hilft auch Kaliumpermanganat megamäßig schnell, das haben schon meine Eltern benutzt und ist ein Geheimtipp gewesen, den ich mittlerweile überall verbreite. Gering dosiert in Wasser aufgelöst und dann auf den Po aufgetupft wirkt es desinfizierend und gut gegen Pilze. Hier findest Du alle hilfreichen Infos dazu:
    http://gesund.org/info/kaliumpermanganat.htm

    Das Wasser muss blassrosa sein, wenns braun wird, war es zuviel Pulver 😉

  3. Pingback: Initiative Sonntagssüß: Butterplätzchen, Tiramisu und gefüllte Datteln « Nähbastelkochtantenblog

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