Getestet: Samsung Gear IconX – kabellose Kopfhörer

 

Ich laufe gern und möchte das noch regelmäßiger machen. Was mich immer genervt hat, waren die Kopfhörer mit Kabel bei meinem Handy. Sie rutschten permanent aus dem Ohr. Ich suchte ewig nach einer guten Alternative, als ich das Gewinnspiel von Samsung sah – es ging um die Testung der neuen Samsung Gear IconX. Ich bewarb mich und war total überrascht, dass ich zu den wenigen Testern der Samsung Kopfhörer Gear IconX gehören durfte! Nach kurzer Zeit kamen die beiden Hörer auch schon an und es ging ans Auspacken:

Die VerpackungIconX2

…der Kopfhörer ist schon sehr schön anzuschauen: Ist die Verpackung selbst in edlem matten Schwarz gehalten, fällt einem sofort der glänzend-silberne Druck „Samsung Gear“ ins Auge, wobei „IconX“ in einem Metallicblau gehalten ist und damit deutlich hervorsticht. Die Pappoberfläche ist samtig-weich und so fasst man die Verpackung sehr gern an. Ich finde, die Kopfhörer und die dazugehörige Ladebox werden durch die transparente Plastikhülle sehr gut in Szene gesetzt. Insgesamt macht die Verpackung einen hochwertigen Eindruck und ist relativ schwer.

 

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Auch innen bleibt Samsung bei seinem schlicht-edlen Design: Statt einfach die Kabel und das Zubehör in die Schachtel zu legen, wurde eine kleine Box aus dem gleichen, weichen Pappmaterial wie die Außenhülle gestaltet. Darin befinden sich der Quick-Start-Guide, der USB-Connector, Earwings und Eartips in verschiedenen Größen sowie das USB-Ladekabel.

 

 

 

 

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Die Kopfhörer haben Gewicht und die Oberfläche ist mattglänzend, wobei die Bereiche, die ins Ohr gesteckt werden, mit einer samtenen Gummierung überzogen sind. Trotzdem sind die Hörer nicht zu schwer. Insgesamt sind sie sehr gut verarbeitet.

Der Kopfhörerbereich, der sichtbar ist, ist mit einer schicken gelbgoldfarbenen Linie abgesetzt. Die Kopfhörer wirken dadurch meiner Meinung nach sehr edel. Auf der Rückseite finden sich die Anschlüsse zum Laden und eine kleine Markierung für Links und Rechts, so dass man die Hörer nicht vertauscht.

Die Lade-Box wird durch einen kleinen Druckknopf geöffnet und verfügt über einen Mechanismus am Deckel, sodass er offen stehen bleibt. Das wirkt auf mich ebenfalls sehr hochwertig und elegant.

Ein Nachteil ist, dass die Box unheimlich schnell aus der Hand rutscht – auch bevor sie fest verschlossen ist – und so können die nur lose darin sitzenden Kopfhörer herausfallen.

Bei aller Konzentration auf das Design wäre da eine etwas rutschhemmendere Oberfläche nett gewesen. Dennoch ist das das einzige Manko, das ich entdecken konnte und deshalb führt das nur zu einem Punkt Abzug in der Wertung.

Design und Verarbeitung: 5/5 Sterne

Die Kopfhörer…

…sind insgesamt vor allem rund und organisch gestaltet – als sollten sie ein Teil des Ohres werden. Dies wirkt elegant und gefällt mir. Der Innenteil ist weich und angenehm.
Das Einsetzen ging sehr leicht und die Hörer hielten auch sofort. Es war auch ein etwas komisches Gefühl, einfach ungewohnt und die Umgebung hörte man nur sehr dumpf. Doch dafür gibt es ja die Einstellung, Umgebungsgeräusche zuzulassen! Das war auch wieder seltsam, denn man hört seine eigene Stimme sowohl im Kopf als auch durch den Lautsprecher so, wie wenn man die eigene Stimme vom Band hört. Reichlich seltsam, aber für den Zweck des Laufens ist das ja erstmal egal. Nach ein paar Minuten drückte der Wing etwas, aber wie ich dann beim Laufen feststellte, war es trotzdem die richtige Größe und der Druck verflüchtigte sich.

Durch Antippen des Touchpads kann man nun Musikstücke auswählen, anhalten oder vor-/zurückspulen. Hält man das Touchpad gedrückt, wird der Voice Guide aktiviert. Das habe ich aber erst etwas später herausgefunden.

Etwas schwierig ist, den richtigen Druckpunkt der Touchpads zu finden, denn manchmal registriert das IconX gleich zwei Tipper oder drei, obwohl man gar nicht so oft drücken wollte. Auch wenn man aus Versehen mit dem Arm drankommt, zum Beispiel bei den Dehnübungen, verstellt sich das Gear. Vielleicht ist das auch nur Gewohnheit, die da eine Rolle spielt, das wird der Langzeittest ergeben. Ich hoffe, dass das etwas einfacher wird mit der Routine, sonst wäre das wirklich ein recht störender Punkt.

Kopfhörer – Handling und Design: 4/5 Sterne

Der Akku / Das Ladecase…

… hat Vor- und Nachteile. Es sieht sehr schick aus und ist praktisch – hat aber nicht ganz so viel Akkuleistung. Zum Laden setzte ich die Kopfhörer in das Ladecase. Die Angabe von 20 Minuten für das Aufladen hat bei mir nicht gestimmt, denn es hat deutlich länger gedauert.

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Außerdem ist mir aufgefallen, dass beim Laden durch den Akku (also ohne externe Stromquelle) der linke Kopfhörer immer schneller aufgeladen wird als der rechte – vermutlich weil dieser Kopfhörer als Hauptkopfhörer festgelegt ist. Eine Akkuladung hält laut Samsung-Website ca. 1,5 Stunden. Wer also ein längeres Workout plant, muss zwischendrin aufladen.

Akkuleistung: 3/5 Sterne

Zur Musik und dem Klang…

… lässt sich sagen, dass die Kopfhörer einen super Klang haben! Höhen und Tiefen werden toll übertragen und auch die Bässe sind schön satt!
Doch von vorn: Ich installierte schnell die passenden Apps – einmal die Samsung Gear und dann das Plugin für die IconX sowie die Health App. Zusätzlich sollte man um weitere Musikstücke auf das Gerät zu laden noch den Manager (dazu ganz runterscrollen auf der Zielseite) herunterladen – denn nur so kann man die Titel auf die Kopfhörer übertragen. Ich habe das allerdings nicht gemacht, sondern per Bluetooth einfach die gewünschten Titel vom Smartphone auf die Hörer übertragen.

Doch zurück zur App: Sehr intuitiv wird man dann durch ein Menü zur ersten Einstellung geführt. Ich habe den rechten Hörer als Haupthörer ausgesucht. Die Auswahl von Musik – letzter Titel – nächster Titel oder Anruf annehmen  – erfolgt per Tipp auf den Kopfhörer. Die Lautstärke kann auch über den Linken Lautsprecher verändert werden. Beim Einrichten sind mir gleich mehrere Dinge positiv aufgefallen:

1. Die vorinstallierte Musik (3 Titel, zwei schnellere, einer zum Entspannen) ist echt super zum Laufen, da die Taktung stimmt – ich bin gleich mal durch die Wohnung getanzt. Der langsame Song mit Meeresrauschen war später beim Laufen total gut, um zwischendurch etwas langsamer zu machen und zu entspannen – den nutze ich jetzt jedesmal zum „Runterkommen“. Ansonsten kann man auch eigene Musik hinzufügen bzw via Bluetooth abspielen, was problemlos funktionierte.
2. Man kann über die App einstellen, ob man die Umgebungsgeräusche hören möchte oder nicht. Dabei hört man alles außenrum trotz Musik noch. Auch Windböen werden übertragen (das hört sich dann an, als würde man die Böe per Telefon hören)
3. Die möglichen Einstellungen der App sind sehr vielfältig:
a) die Musikwiedergabe kann per Reihenfolge oder Zufall wiedergegeben werden
b) die Benachrichtigungen, die einen erreichen: Anruf, Nachrichten oder einzelne Apps, die man wichtig findet. Ich habe nur Anrufe gewählt, da alles andere beim Laufen nur nervt.
c) Es gibt einen Audiotrainingsguide! Hier kann man wählen, ob man während des Trainings nach einer bestimmten Zeit/Distanz eine Trainingsanleitung möchte.
d) Filtern der Umgebungsgeräusche
e) Vorlesen von Menüoptionen bei Halten des Touchpads
f) Die Sprache selbst kann ausgewählt werden
g) Auswahl des Haupthörers.

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Nochmal zurück zum Klangerlebnis lässt sich sagen: Toll, der Hammer! Der Klang ist wirklich super. Direkt ins Ohr wird man noch viel mehr mitgerissen. Wenn Umgebungsgeräusche dazukommen, rauscht es etwas zusätzlich, auch bei Wind beim Laufen, aber nicht störend – irgendwie müssen die Geräusche ja zusätzlich übertragen werden. Man muss sich einfach keine Gedanken mehr beim Laufen machen und ist ganz im Lied!

Musik- Und Klangqualität: 5/5 Sterne

Der In-Ear-Voiceguide…

… hat bei mir leider nur funktioniert, wenn ich die Musik auf meinem Smartphone (LG G4) via Bluetooth übertragen habe. Habe ich die vorinstallierte Musik abgespielt, lief der Voice-Guide nur übers Smartphone in meinem Laufgeürtel und das habe ich natürlich kaum gehört. Das fand ich etwas nervig. Ich weiß nicht, ob das daran liegt, dass ich kein Samsung-Smartphone habe. Möglicherweise ist das dann anders. Der Voice-Guide selbst ist von der Stimme her gewöhnngsbedürftig: Relativ oft kommt eine sehr monotone (weibliche) Stimme durch, die einem entweder Anweisungen gibt wie beispielsweise: „Noch zwei Minuten in dem Tempo laufen!“ oder einen lobt durch zum Beispiel: „Super Tempo!“. Dadurch, dass es so oft kommt und die Stimme so monoton klingt, ist das leicht nervig, hier wünschte ich mir, man könnte die Tonintervalle selbst bestimmen oder dass Samsung da vielleicht ein Update mit einer etwas motivierteren Stimme anbietet. Vorteilhaft ist hingegen, dass man als unerfahrener Läufer in etwa weiß, ob man zu schnell oder zu langsam läuft und wie weit die Distanz noch ist.

In-Ear-Voice-Guide: 3/5 Sterne

Die Health App…

…ist eine sinnvolle Ergänzung zur Gear IconX. Ich habe schon die Runtastic App und die Fitbit-App. Gut finde ich, dass man bei der Health App verschiedene Ziele eingeben kann. Die App ist an sich schön gestaltet, trotzdem erschließt sich mir nicht unbedingt, wie ich diese einzeln festlegen kann. Und zunächst fand ich die Info nicht, weshalb beim Training bisher meine Herzfrequenz nicht aufgezeichnet wurde.
Zudem ist mir während eines Workouts angesagt worden, dass „kein Workout gestartet werden kann, wenn ein Kopfhörer als Pulsmesser verwendet wird“ – das ergab für mich überhaupt keinen Sinn.Die Lösung: Startet man das Workout über den Voice-Guide, wird automatisch alles aufgezeichnet – auch der Puls. Will man gleichzeitig in der App das Workout aktivieren, geht dies nicht – und umgekehrt. Daher auch die Ansage. Dies erschloss sich mir aber nur durch Trial und Error. Weshalb es aber nicht klappte, über die App das Workut zu starten und gleichezeitig den Pulsmesser zu starten, erschließt sich mir noch immer nicht.  Das ist leider nicht sehr benutzerfreundlich und sollte im Quick-Start-Guide Erwähnung finden.

Insgesamt ist sie recht unübersichtlich, auch wenn die einzelnen Funktionen gut und durchdacht sind. Ganz klasse finde ich persönlich die Angabe über zurückgelegte Höhen. Gut ist auch, dass man z.B. einen Überblick über das getrunkene Wasser bekommt und jedes Glas einfach nur per einem Tipp hinzufügen kann.Natürlich bekommt man Auszeichnungen als Motivation, das ist auch ganz schön und spornt an. Zudem kann man sich mit der Community austauschen. Trotzdem ist hier noch vieles, was verbessert werden kann.

Health App: 3/5 Sterne

Beim Laufen…

… – und das ist ja der wichtigste Punkt, ergibt sich folgendes Fazit: Die Kopfhörer sind wirklich praktisch: Sie rutschen keinen Milimeter, kein Kabel nervt, der Klang ist super und mit nur einem Touch auf das Touchpad ist die Musik aus und man kann telefonieren oder mit jemandem sprechen. Die Kopfhörer werden garantiert ein regelmäßiger Begleiter für mich sein. Für jemanden, der sehr regelmäßig Sport macht und nach guten, kabelfreien Kopfhörern sucht, für den sind sie definitiv eine Bereicherung und sinnvolle Ergänzung des Equipments!

Insgesamt ergibt sich hier folgende Wertung:

Design und Verarbeitung: 5/5 Sterne
Kopfhörer – Handling und Design: 4/5 Sterne
Akkuleistung: 3/5 Sterne
Musik- Und Klangqualität: 5/5 Sterne
In-Ear-Voice-Guide: 3/5 Sterne
Health App: 3/5 Sterne

Und damit eine gerundete Wertung von 4/5 Sternen – empfehlenswert also für den Sport und für den alltäglichen Gebrauch und das kann ich nur unterstreichen!

Dieses Produkt wurde mir von Samsung im Rahmen eines Gewinnspiels kostenlos zur Verfügung gestellt, dies hat aber keinerlei Einfluss auf meine Meinung und meinen veröffentlichten Bericht.

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Ninjago-Party #1: Die Zane-Torte

Blogpost_Header Nun, da wir zwei Kindergeburtstage hinter uns gebracht haben, möchte ich so kurz wie möglich und so ausführlich wie nötig von den Geburtstagen berichten. Da ich schon letztes Jahr das Schreiben des Berichts zur legendären Harry-Potter-Party (noch) nicht geschafft habe, möchte ich diese hier zumindest  – auch ein wenig als Anleitung, da man im Netz kaum deutschsprachige Anleitungen findet – schreiben.

In diesem Blogpost #1 von insgesamt 5 (das heißt, vier kommen noch!) möchte ich Euch vor allem den Fondant-Kuchen vorstellen. Ich habe ja zwei gemacht: Einen mit Fondant- (weiß), den anderen hauptsächlich mit Marzipandecke, weshalb ich ein wenig Erfahrung sammeln konnte. Über den Marzipankuchen (grün) berichte ich separat.

Lloyd1Lloyd2

Zanekuchen8Aber von vorn: Der Große wünschte sich zu seinem 8. Geburtstag eine Ninjago-Party. Ich muss gestehen, dass ich mich damit bislang gar nicht auseinandergesetzt hatte, geschweige denn ein großer Fan dieser Lego-Reihe bin. Dennoch habe ich mich bemüht, einen schönen Geburtstag zu organisieren. Der Kleine wünschte sich dann umgehend auch eine solche Party (natürlich).

Also hab ich zuerst überlegt, was dafür eigentlich so alles ansteht:

  • Kuchen
  • Deko
  • Spiele
  • Goodiebags und Inhalt

Kuchen

Die Frage war sofort: Wie mache ich den Kuchen? Denn es sollte natürlich ein Ninjago-Kuchen sein, genauer ein „Zane“-Kuchen mit Roboterauge für den Großen, ein Lloyd-Kuchen für den Kleinen. Ich habe nicht lange überlegt, denn für Aufwändiges, was einem so bei der Google-Bildsuchen entgegenpoppte und durchaus toll aussah, fehlte einfach die Zeit. Und die Erahrung hat gezeigt, dass die Kinder sich auch über schlichtere Varianten freuen. Letztlich können sie ohnehin nicht überschauen, welcher Arbeitsaufwand dahintersteckt. Also habe ich einen verleichsweise schlichten Kuchen geplant:

Für diesen Kuchen benötigte ich zunächst eine Vorlage. Google ist da eine große Hilfe, insbesondere das Roboterauge von Zane genau zu erkennen, war nicht ganz so einfach. Gute Vorlagen waren diese Bilder #1 und #2. Man darf sich dabei glücklich schätzen, dass für die Torte nicht die ganze Robotermaske zu erkennen ist, sondern nur ein Ausschnitt.

Nachdem ich also die Vorlage hatte, bestellte ich Fondant. Dummerweise dachte ich, eine fertige Fondantdecke wäre sinnvoll – nein, war sie nicht! Zumindest nicht die, die ich fertig im hiesigen Supermarkt gekauft hatte: Die Rollfondantdecke von DekoBack hat zwar vergleichsweise zur Dr. Oetker weniger fiese Inhaltsstoffe, lässt sich aber auch nicht sehr gut verarbeiten. Der Fondant war wellig und wirkte wachsartig, als ich ihn auspackte. Das war wirklich ärgerlich. Sie reichte auch nicht für den ganzen Kuchen. Glücklicherweise hatte ich vorgesorgt und beim bewährten Pati-Versand, dessen Fondant 1A ist und der wirklich wenig Zusatzstoffe enthält, bereits bestellt. und zwar den Hauptteil der Fondant-Zutaten. Der Fondant kam sehr schnell und gut verpackt an. Er hätte aber nicht für den ganzen Kuchen gereicht. So konnte ich ergänzen und Zanes Gesicht wurde durch die verschiedenen Texturen der beiden Fondants noch realistischer umrandet. Zudem lässt der Fondant sich wunderbar, wie Knete, verarbeiten.
Doch dazu später.

Als nächstes dachte ich über die Basis nach: Welchen Kuchen sollte ich verwenden, um die Torte zu erstellen? Schnell entschloss ich mich zu meinem Zebrakuchen. Im Nachhinein war das keine gute Entscheidung, denn er war leider vergleichsweise trocken, obwohl er sonst ja sehr fluffig und feucht ist. Keine Ahnung, woran das lag, möglicherweise daran, dass mein Mann ihn gebacken hatte? Für den Lloyd-Kuchen nahm ich dann ein anderes Rezept, einen Marzipankuchen – der war echt super! (Sobald ich das Rezept gefunden habe, verlinke ich es)
So oder so, vorher wusste ich ja all das nicht, also verarbeitete ich ihn. Bevor ich den gewölbten, oberen Teil abschnitt, schlug ich noch Tortencreme. Ich gebe zu, elegant ist das nicht, aber lecker ist sie und die Kinder stehen drauf. Ich nehme gern die von Ruf, aber im Grunde ist jede ja gleich gut, ich habe da noch nie böse Überraschungen erlebt. Ich hatte zwar auch hier eine Tortencreme extra als Fondantunterlage gekauft, aber deren Zubereitung erwies sich als schwierig und schlug schließlich fehl. Also zurück zum Bewährten. Ich schlug direkt zwei Packungen auf, was sich als richtig erwies.

Zanekuchen2

Im nächsten Schritt rollte ich den gelben Fondant aus und formte ihn zu einem Oval für das Gesicht von Zane und schnitt die Augen und Augenbrauen aus. Und natürlich „baute“ ich die Robotermaske, was wohl am längsten dauerte. Wunderschön ist sie nicht, aber im Komplettpaket sah sie dann doch sehr gut aus. Ich formte sie extra größer als hinterher der Ausschnitt war, damit es natürlicher aussah. Das Silberne gabs in einer Extrapackung als Pulver mit dem passenden silbergrauen Fondant zu kaufen, was echt klasse war und sehr gut zu verarbeiten. Auch hier muss ich den Link nachreichen.Zanekuchen1 Zanekuchen3

Vorher zerschnitt ich den Zebrakuchen mit einem scharfen Messer und schmierte Schokocreme als erste Lage drauf. Dann kam ordentlich Tortencreme dazu und der zweite Boden wurde draufgesetzt.Zanekuchen4

Dann umhüllte ich die Torte mit der Creme – nicht ganz so dick, damit der Fondant keine Feuchtigkeit ziehen konnte.

Ich glättete die Decke und Kanten, da ich ja von meiner ersten Fondanterfahrung mit dem Cars-Kuchen vor ein paar Jahren wusste: Fondant verzeiht nichts!

Als nächstes gab ich das gelbe Oval auf den Kuchen. Hier muss man genau „zielen“, denn ein Ablösen ist kaum mehr möglich. Darauf gab ich dann die Augen und Augenbrauen, die ich mit ein paar Tropfen Wasser anklebte, ebenso das Roboterauge. Alle Teile hatte ich in Klarsichtfolie aufbewahrt. Für den Haaransatz von Zane formte ich noch etwas weißen Fondant. Zanekuchen5 Zanekuchen6 Zanekuchen7

Das Aufbringen der Fondantdecke erwies sich wie zuvor auch schon als schwierig, zumal Korrekturen nur schwer möglich sind. Dabei versuchte ich, den Fondant etwas in Falten zu legen. Da die Decke wie erwähnt wachsartig war, ging das fast gar nicht. Ich musste dann auch tatsächlich vom Pati-Fondant noch etwas „dranmodellieren“ – immerhin sah so die Ninjamaske recht natürlich aus.Zanekuchen8

Trotzdem war ich (und vor allem der Große) mit dem Endergebnis zufrieden und er freute sich wahnsinnig – genau wie seine Freunde, die er alle nach der Schule mitbrachte. Gegessen haben sie zwar kaum davon, aber hey, was solls. Hat ja nur drei Stunden gedauert *g*Zanekuchen9

LG G4 – abschließende Reviews

Die gesamten Reviews fasse ich hier zusammen. Entsprechende Bilder folgen:

G4 – Manuelle Makrofunktion
Die manuelle Fokusfunktion des G4 ist ein Traum! Durch einfach Schieberegler kann man ISO, Blende und Fokus einstellen – die Ergebnisse seht ihr unterhalb! Hier seht ihr verschiedene Bilder, die ich gemacht habe. der verbesserte Bildstabilisator hilft selbst unsicheren Händen, sehr gute Bilder in der Makrofunktion aufzunehmen. In ganzer Linie empfehlenswert und meiner Auffassung nach die beste Smartphonekamera, die es aktuell gibt! Ein großer Daumen hoch dafür, LG!
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Das G4 – Die Autofunktion der Kamera
Ich möchte noch was zu den \\\“Schnappschüssen\\\“ in der Einfach-Funktion sagen:
1. Der Autofokus ist super und stellt sich tatsächlich selbst scharf! Die Einfach-Funktion bietet zudem die Möglichkeit, nur über das Antippen des Touchscreens Fotos zu schießen – wodurch man auch vergleichsweise schnell viele Bilder hintereinander machen kann.
2. Die Farben sind spitze! Beim Fototgrafieren des Himmels sieht man das besonders, denn da changieren die Farben ja oft sehr. Und wow, wie schön die Farben wiedergegeben werden – die Beispielbilder gabs ja schon im Vorpost!
3. Die Selfiekamera liebt dich! Denn sie hat einen \\\“Beautyregler\\\“ – mit dem kann man Weichzeichner einstellen und schwupps, sind kleine Pickelchen oder Unebenheiten weg.
4. Die automatische Makrofunktion – mein persönliches Highlight, denn ich liebe Makrofotografie und bin begeistert, wie detailreich und scharf selbst kleinste Gegenstände fotografiert werden. Anbei ein Bild einer Lilie. 5. Klasse: Antippen des Touchscreens = Schnappschüsse!
Fazit: Das G4 – ein echter Allrounder
Seit knapp 4 Wochen darf ich nun schon das neue Smartphone von LG – das G4 – testen. Ich habe es täglich dabei gehabt, sehr viele Bilder geschossen und auch andere Funktionen getestet. Die Nutzung der Kamera war mein persönliches Highlight – satte 32 GB durfte ich mit Bildern vollmachen. Die Makrofunktion der Kamera ist – ebenso wie das 1.8/f Vollformat der absolute Hammer! Ich habe meine Profi-Kamera zu Hause gelassen und nur damit fotografiert, denn das G4 hält, was es verspricht: Die Fotos haben eine super Qualität, Tiefenschärfe, Farbtiefe und man hat wirklich das volle Format – und das auch in HDR! Die drei Funktionen der Kamera \\\“Einfach\\\“, \\\“Allgemein\\\“ und \\\“Manuell\\\“ bieten viele Möglichkeiten für Profis wie für Anfänger, ebenso Selfies. Der Autofokus ist super. Fast wie ein Gedankenleser fokussiert er dort, wo er soll. Der manuelle Fokus ist ebenfalls spitze – Fotografie im Hosentaschenformat! Man möchte das Smartphone nicht mehr hergeben, es ist der Allrounder, von dem man träumt!

LG G4 – erstes Review: Die Autofunktion der Kamera

Seit ca. 2 Wochen darf ich nun schon das neue Smartphone von LG – das G4 – testen. Heute möchte ich einen ersten Zwischenbericht schreiben, denn ich habe es natürlich schon ausgiebig in den verschiedensten Funktionen getestet. Besonders werde ich heute die automatische „Einfach“-Funktion der Kamera des Geräts beleuchten und ein paar Bilder dazu zeigen.

Zuerst einmal die Fakten, die einen schon beim Lesen neugierig machen:

Technische Daten

6-Kern-Prozessor Snapdragon 808 mit 1,8 GHz,

GPU Adreno 418,

QHD-Display (5,5 Zoll, 2560 x 1440 Pixel) 

3 GByte Arbeitsspeicher und damit mehr als mein Laptop)

32 GByte großer interner Speicher

16 MP Kamera

OiS 2.0 Bildstabilisator

Laser Autofokus

wechselbarer 3000 mAh Akku

Preis: 650€ (einfache Ausstattung)

Erste Nutzung

LG_Test6Natürlich habe ich nach dem Unboxing erstmal das wirklich wunderschöne Design bewundert – das G4 liegt durch das einmalige, Curved-Design perfekt in der Hand und ist nicht so sperrig wie die normalen Smartphones – eine echte Neuerung also. Es ist durch die Größe natürlich auch ein absolut neues Gefühl und verlangt zunächst etwas Geschick, es mit einer Hand zu bedienen. Daran gewöhnt man sich aber schnell (was ich nicht gedacht hätte). Dagegen kommt mir mein altes 3Gs schon richtig klein vor. G4Test3

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Der Knopf für die Frontkamera wurde von rund gegen leicht angeeckt getauscht. Ich muss sagen, dass das nicht unbedingt die beste Neuerung ist, ich konnte den runden Knopf beim G3s deutlich besser ertasten als den neuen, zumal durch Kameralinse und die beiden Bedienungsknöpfe auf der Rückseite auch genug andere Vertiefungen vorhanden sind, die bei der Suche nach dem eckigen Knopf stören.

Die Rückseite meines G4 ist die normale Standard-Plastikumhüllung, die trotz allem auch hübsch aussieht. Ich hätte gern die Ledervariante getestet – könnte mir vorstellen, dass sie noch etwas besser und in der Hand liegt und noch mehr den Antirutscheffekt der Rundung unterstützt.

Die Simkarte lässt sich superschnell einlegen – und auch der SD-Kartenslot ist klasse, auch wenn meine 12GB-Karte aus dem alten 3Gs eigentlich nur ein Tropfen auf dem heißen Stein ist😉

Das Display ist mit LG_Test8den 5,5 Zoll wirklich groß und nimmt den meisten Platz der Vorderseite ein. Durch langen Druck auf den vorgenannten eckigen Knopf schaltet sich das Handy ein – und wow, was für eine Farbbrillianz!

Das muss man wirklich sagen! In Nullkommanix ist das Smartphone hochgefahren und begrüßt mit einem etwas sehr grellen Hintergrund.

Es ist absolut intuitiv zu bedienen und gleich als erstes bekommt man einen kleinen Rundgang durch die Software und darf sich mit tollen Neuerungen wie den Dualbildschirm (zwei Apps gleichzeitig öffnen und betrachten zu können hat schon auch Vorteile) oder dem Hauseigenen Fitnessmotivator Fitness-Tracker LG Health, der die täglichen Schritte zählt, vertraut machen. Diese Einführung nimmt den Nutzer quasi an die Hand und so kann man die ersten (gezählten) Schritte zu zweit gehen. Auch nach einigen Wochen bekomme ich noch hilfreiche Hinweise, wie ich den Akku besser schonen kann (WLAN ausschalten sorgt für 2 Stunden mehr Akkuzeit – das wird mir dann angezeigt!) oder welche Möglichkeiten mir noch immer offen stehen. LG Electronics, ich muss ehrlich zugeben – mir reichen diese 4 Wochen Testzeit einfach nicht, um das G4 vollends zu entdecken – darf ich noch länger…?🙂

Der Prozessor ist wirklich wahnsinnig schnell. Jetzt nach einigen Wochen habe ich mir die internen 32 GB einfach mal zu Nutze gemacht und peu a peu mehrere Apps heruntergeladen, die unterschiedlich groß sind – trotzdem kaum ein Ruckeln, kein Meckern, keine Abstürze – nichts! Alle Apps funktionieren einwandfrei, ein absoluter Traum, selbst wenn man 8-10 Anwendungen gleichzeitig offen hat, läuft alles wie geschmiert! Und es ist noch genug Platz😉 Der Prozessor und die 3 GB-RAM machen ihren Job bestens!
Zu den Smart Options gehört auch die Möglichkeit, einzustellen, wo man WLAN automatisch ein- oder ausschalten möchte, zum Beispiel wenn man nach Hause kommt, oder wenn man wegfährt. Man muss nicht daran denken, es selbst zu tun, das Smartphone nimmt einem diesen Schritt ab.
Das Antippen und Bedienen geht kinderleicht, denn durch die Advanced In-Cell-Technologie (AIT), die für eine höhere Empfindlichkeit des Touchscreens sorgt, wird blitzschnell reagiert.

Der Akku hält übrigens bei fast stetiger Benutzung (wobei das bei mir ja nuch nachmittags geht) meist bis abends um ca. 18h/19h – vom frisch geladenen Akku morgens ab ca. 6.30h). Das Gerät hat auch eine Schnellladefunktion, was sich bemerkbar macht, denn so schnell (ca. 30 Min.) hat sich noch keins meiner Smartphones aufgeladen! Dann habe ich aber auch das Internet/WLAN intensiv genutzt, Spiele gespielt und fotografiert.

Was mich zu meinem nächsten und damit auch zum eigentlichen Hauptpunkt bringt: Die Kamera!

WOW!!!

Schon nach den ersten Schnappschüssen war ich wirklich hin und weg! Was für eine Kamera! Besonders gespannt war ich auf das Vollformat 1.8/f – und hier hält die Kamera, was sie verspricht! Die Fotos haben eine super Qualität und man hat wirklich das volle Format. Hier seht ihr auch ein paar der Bilder, die ich direkt zu Beginn gemacht habe – noch ohne die manuell einstellbaren Funktionen zu nutzen. Das habe ich dann später auch gemacht, aber dazu gibts noch einen extra Post.LG_Test98  Hier habe ich während der Fahrt aus dem Auto heruas fotografiert🙂

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Erstmal möchte ich was zu den „Schnappschüssen“ in der Einfach-Funktion sagen:
1. Der Autofokus ist super. Fast wie ein Gedankenleser fokussiert er dort, wo er soll. Die Einfach-Funktion bietet zudem die Möglichkeit, nur über das Antippen des Touchscreens Fotos zu schießen – wodurch man auch vergleichsweise schnell viele Bilder hintereinander machen kann.

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2. Die Farben sind spitze! Beim Fototgrafieren des Himmels sieht man das besonders, denn da changieren die Farben ja oft sehr. Und wow, wie schön die Farben wiedergegeben werden – hier ein Beispielbild!

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3. Die Selfiekamera liebt dich! Denn sie hat einen „Beautyregler“ – mit dem kann man Weichzeichner einstellen und schwupps, sind kleine Pickelchen oder Unebenheiten weg. Sie schlägt auch von der Qualität der Bilder her die Selfie-Kamera des G3s um Längen.

4. Die automatische Makrofunktion – mein persönliches Highlight, denn ich liebe Makrofotografie und bin begeistert, wie detailreich und scharf selbst kleinste Gegenstände fotografiert werden. Auch hierzu ein Beispiel einer Wespe, die sich über eine Wurst hermacht (sorry für das Originalbild links, aber das war wirklich ein Moment, da konnte ich kein schönes Setting bauen).

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Dazu gefällt mir besonders gut die Tiefenschärfe, auf diesem Bild einer Blume sichtbar. Als hätte sie Gedankengelesen, werden die umgebenden Blüten weichgezeichnet und sorgen so für ein wahres Kunstwerk! Ich muss dazu sagen, dass ist wirklich nur die automatische Funktion! Die fein einstellbare ist wirklich ein Sahnehäubchen – zu dem ich später noch in einem etwas ausführlicheren Bericht kommen werde!

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5. Zwei kleine Schwachstellen:
a) Durch das Vollformat ist es möglich, dass Objekte am Rand der Kamera etwas verzogen dargestellt werden. Allerdings muss ich dazu sagen, dass man dies durch einen Wechsel der Perspektive beim Knipsen auch verhindern kann – mit ein wenig Übung😉

b) Die Kamera löst manchmal scheinbar willkürlich aus. Auch, als ich noch kein akustisches Auslösesignal, das man auch einstellen kann (z.B. über den Ruf „Whiskey“), eingestellt hatte, knippste sie einfach so, egal wo sie lag. Ich weiß nicht genau, woran es liegt, aber vielleicht finde ich das noch raus.

6. Der Blitz – ist hell. Spaß beiseite – hier kann ich keine besonderen Vor- oder Nachteile erkennen. Es ist eben ein heller Blitz, der seinen Zweck erfüllt.

So, nun bin ich fürs Erste am Ende des ersten Reviews angekommen. Weiteres folgt, insbesondere zur Kamera gibt es noch einiges zu erzählen – hier ein paar Häppchen zum Anfüttern fürs nächste Mal – da gibts dann Infos zum Manuellen Einstellen der Kamera – und damit natürlich die vielen Möglichkeiten für traumhafte Bilder!

Schreibtante: Die schöne Bäckersfrau – das etwas andere Märchen

Es ist kein Geheimnis, dass ich gern schreibe. Die folgende Geschichte – oder eigentlich ein Märchen –  schrieb ich während meines Referendariats in einer Seminarsitzung zum kreativen Schreiben innerhalb von 20 Minuten. Aufgabe war es, eine Redewendung wortwörtlich zu interpretieren:

Die schöne Bäckersfrau

BrotEs war einmal eine Bäckersfrau, die unheimlich gute Brote buk. Die Leute kamen von überall her, um ihre Brote zu kosten. ABer nicht nur die Brote, auch die Kuchen, Kekse, Rosinenschnecken, eben alles, was die Bäckersfrau buk, sprach alle Sinne an: Man betrat die kleine Backstube und es duftete nach Koriander, Zimt, Rosinen, Anis und frischen Kräutern, es war herrlich und schmeckte so gut, dass man die Zeit vergaß.

Was kein er wusste: In der Backstube selbst stand zwar ein Ofen, aber dort buk die Frau gar nicht. Sie buk die Waren in der hinteren Stube, in der auch ihr kleines, bescheidenes Schlaflager war – und allein dieser Ofen dort sorgte für das besondere Aroma, das einem das Wasser im Munde zusammenlaufen ließ.

Eines Tages kam ein Wandersmann in den kleinen Ort – wie bei Fremden, die den Ort betraten so üblich, wurde er misstrauisch beäugt. Doch das kümmerte den Mann nicht weiter, er wollte ohnehin nur kurz bleiben und dann weiter ziehen, zumal er dieses misstrauische Verhalten durch seine Reise bereits kannte. Er war ein Narr und hatte große Freude daran, andere zu bespaßen. Auf diese Weise bezahlte er Brot, Lager und Wein. So kam es, dass er auch in diesem Ort für allerhand Gaukelei sorgen wollte. Abends besuchte er die örtliche Wirtschaft – ein kleines Häuschen mit wenigen Tischen nur – um alle zu bespaßen und seinen Schabernack zu treiben. Anfangs noch zögerlich lachten bald alle Besucher über seine Scherze und Gaukeleien – was sicher auch daran lag, dass alle dem Wein gut zusprachen. Besonders die Bäckersfrau, die war ledig, lachte den Narren viel an und machte ihm schöne Augen.

Der Narr bemerkte dies und dachte so bei sich: „So lange schon habe ich keinem Weib mehr beigelegen, warum nicht heute Nacht?“ Ihre Wangen röteten sich merklich, als der Narr sie später ansprach, und gemeinsam gingen sie bald zu ihrer Backstube. Der Narr, fröhlich und voller Lust auf das, was kommen mochte, setzte all seine Verführungskünste ein, und die Bäckersfrau ließ es gs eschehen.

Nach einer Weile, als sie erschöpft nebeneinander lagen, war er so müde und schläfrig, dass er nicht bemerkte, als die Bäckersfrau das Schlaflager verließ. Des Nachts qualmte es dann dunkel und schwarz aus dem Backsteinschlot der Stube.

Am nächsten Morgen, ganz früh, öffnete die Bäckersfrau ihre Backstube und alle Bewohner des Ortes waren sich einig: Heute duftete es besonders gut! Sie stürzten sich auf die Brötchen, Brote und süßen Backwaren wie wild. Dabei bemerkte kaum einer, dass die Bäckersfrau gerade eben die Kleidung des Narren in der Mülltonne hinter der Stube verstaute.

Die Bäckersfrau aber kicherte und lachte sich wahrlich ins Fäustchen, denn die Dorfbewohner hatten im wahrsten Sinne des Wortes einen Narren an ihren Backwaren gefressen!

(c) naehabstelkochtante.de 2015

Bildquelle: http://www.freeimages.com/photo/1426217 – milspa at sxc.hu