Dies und das, das und jenes…

Ich freue mich sehr, denn ich habe mittlerweile mein Dienst-Zeugnis erhalten und es ist wirklich richtig gut *hüpf*. Das gibt mir nochmal Aufschwung für das Referendariat, was mir nun bevorsteht.Der letzte Schultag war total schön, ich habe viele freundliche Worte bekommen und von meinem Deutschkurs sogar Geschenke: Eine Tasse, Schokolade, und einen lieben Brief… Von den 10ern noch eine CD, achja, es war wirklich schön.

Gestern hatte ich meine Vereidigung, so bin ich nun also auf Widerruf verbeamtet. Leider gibt es einen Wehrmutstropfen, denn ich habe an meinem Seminartag zwar morgens einen angenehmen Block bis halb zwei, muss dann aber um 17h nochmal los bis 19h zum letzten Seminar. Das ist absolut unpraktisch, zumal die Kinder ja nachmittags abgeholt werden müssen und mein Menne das manchmal nicht schafft – also werden wir jemanden engagieren (sprich: extra bezahlen) müssen, um das hier und da zu machen. Dazu ist es einfach deshalb doof, weil ich zwischen den Seminaren gar nichts sinnvolles tun kann, dafür ist die Zeit zu kurz.

Ein weiterer Unsicherheitsfaktor ist mein Gehalt. Ich bekomme wohl erstmal den üblichen Abschlag, aber ohne Familienzuschlag oder Kindergeld – somit fehlen uns dann im Juni erstmal um die 700€, das ist für uns kein Pappenstiel. Naja, auch dafür wirds eine Lösung geben.

Kommen wir zu den schönen Dingen: Ich habe einen Shoppinggutschein gewonnen, und zwar über satte 100€ hab ich mich natürlich sehr gefreut, jetzt, wo der Sommer vor der Tür steht!

Und gestern waren wir bei einem meiner jetzt Ex-Kollegen zum Bogenschießen, das war einfach nur toll und ich hab gemerkt, dass ich das unbedingt gern wieder regelmäßig machen muss – dringend!!!!

Hier ein paar Bilder:

Wie ihr merkt, bin ich mit meinen Gedanken gerade sehr sprunghaft… morgen bin ich das erste Mal an meiner neuen Schule und hoffe sehr, dass es mir gefällt und ich ein gutes Bauchgefühl habe – bislang ist das nämlich nicht so toll :-( Mein ganzer Körper signalisiert mir “Flucht”, meine Mutter meint, ich solle das alles so locker sehen, wie es geht. Und eigentlich hat sie ja recht, denn was kann mir schlimmstenfalls passieren? Eigentlich gar nichts. Durch meine Vertretungsstelle habe ich schon etwas Routine, das hilft mir, etwas sicherer zu sein. Trotzdem, das alles ist so ungewiss und ich bin wirklich aufgeregt. Schickt mir bitte mal gute Gedanken, ich brauch das jetzt!

Daher werde ich wohl un nächster Zeit noch weniger zum Bloggen kommen…seht es mir nach, ich versuche, so viel zu bloggen, wie es geht, da es mir auch gut tut, das alles aufzuschreiben.

 

♥ 9 Jahre ♥

Heute bin ich neun Jahre mit meinem Schatz zusammen – neun Jahre voller Liebe, Zärtlichkeit, auch mal Streit und Uneinigkeit, vor allem aber Gefühlen, die ich nach wie vor nicht in Worte fassen kann. In dieser Zeit sind wir gereist, haben diskutiert, geküsst, zwei wunderbare Kinder bekommen, geheiratet – wie dankbar ich bin für diese Zeit, das kann ich ebenfalls nicht in Worte fassen.

Ich liebe dich, Sebastian! Und ich wünsche mir noch viele weitere, wunderschöne Jahre mit dir.

Diesen wunderschönen, abgefahrenen Strau0 habe ich heute früh bekommen:

Nächstes Jahr feiern wir das dann auch ein wenig, dann sind wir 5 Jahre verheiratet und 10 Jahre zusammen – das ist schon etwas besonderes.

Herzlichen Glückwunsch, mein Kleiner!

Mein lieber kleiner Sohn, auch dir möchte ich heute alles Liebe zu deinem 2. Geburtstag und ein wunderbares drittes Lebensjahr wünschen! Du bist ein aufgewecktes, kleines, sehr wildes Kerlchen geworden und haust uns mit deiner offenen Art und deinem Charme regelmäßig vom Hocker. Deine Geburt war trotz ungeplantem Kaiserschnitt sehr schön und ich erinnere mich sehr gern an die ersten paar Stunden und Tage mit dir. Das Stillen wollte nicht so ganz gut funktionieren, aber ich habe trotzdem jede Minute mit dir genossen. Du wolltest schon sehr früh alleine schlafen und warst insgesamt so ganz anders als dein großer Bruder – darauf mussten wir manchmal erst kommen, daher musstest du viel Geduld mit uns haben. Aber du hast uns auch schon früh mit einem ersten bewussten Lächeln begrüßt, hast sehr früh gerobbt, gekrabbelt und dich an Sachen hochgezogen. Und ab da wolltest du auch gar nicht mehr allein schlafen. Im letzten Jahr hast du sehr deine Geschicklichkeit trainiert und bist ein richtiger Klettermaxe geworden. Wir freuen uns, dich als unseren Sohn zu haben und hoffen, du entwickelst dich weiter so gut. Wir lieben dich!

Backtante: Laugenkränze

Zu gern hätte ich ein Sonntagssüß präsentiert, aber aufgrund der vollen Woche musste ich heute Unterricht vorbereiten, und zwar richtig richtig viel.

Gestern allerdings habe ich mich nach laaaaaaaaaaaaaaaaaaaaanger Zeit mal wieder an Hefe getraut. Das lag vielleicht auch an dem wunderschönen Gerberastrauß, den mein Großer (!) für mich ausgesucht hat – er ging darauf zu und sagte: “Den nehme ich für Mama mit!” – toll, oder? Da war ich glatt beflügelt.

Aber zurück zur Hefe. Wer mich kennt, weiß, dass ich es hasse nicht mag, mit Hefe zu arbeiten, weil mir das grund-sätz-lich misslingt. Aber das Rezept, was ich per Zufall in einem älteren Ideenmagazin (von diesen Heften berichtete ich bereits) fand, hat mich spontan inspiriert und ich wollte es auf der Stelle ausprobieren. Blöd nur, dass ich nur noch 20g Hefe hatte. Egal, ich hab einfach die Angaben aus dem Heft halbiert und losgelegt – mich einfach getraut. Andere bekommens ja auch hin, oder?

4 Laugenkränze

Ich hab also 1/2 TL Zucker und 10g Trockenhefe vermischt, dann 250g Dinkelmehl damit (630er, man kann natürlich auch Weizenmehl nehmen). Dann habe ich 25g Margarine geschmolzen, 150ml Milch drauf gegossen und erwärmt. Das Mehl hab ich mit der Maschine und dem Knethaken schonmal “angerührt”, eine Prise Salz hinzugefügt und dabei die warme Milch-Margarinemischung hinzugegeben, dann nach einer kurzen “Rühr”-Phase hab ich die Maschine auf Stufe 3 hochgeschaltet, 2 Min. kneten lassen und dann auf Stufe 4 (MAX) und den Teig ordentlich geschlagen.

Das Ganze habe ich dann in der Schüssel belassen, abgedeckt und auf die Heizung gestellt. 45 Min. ist der Teig gegangen (und zwar richtig schön!), dann kam der Moment, auf den es ankommt:

Ich hab die Schüssel wieder unter den Knethaken gestellt und direkt auf Stufe 3 (ganz kurz) und dann hoch auf Stufe 4 geschaltet. Die Küchenmaschine ist dabei rumgehüpft wie ein Gummiball und ich musste sie festhalten, damit sie sich nicht zu Tode stürzt.
Aber nach ca. 2 Min. habe ich den Teig rausgeholt und nochmal ordentlich geknetet und vermöbelt (jaaa, Hefeteig möchte gern auf die Abreitsplatte geschlagen werden – hab ich schon als kleines Mädels von meiner Mama gelernt).

Heraus kam der wunderbarste, homogenste Teig, den ich je gesehen oder gar selbst gemacht habe – Wahnsinn!

Dazu habe ich den Backofen schonmal auf 180°C Umluft (200°C normal) zum Vorheizen gestellt.

Dann hab ich 1l Wasser mit 20g Natron (das nächste Mal würde ich etwas mehr nehmen, ich mag den Geschmack gern etwas intensiver bei Laugengebäck.

Daraus hab ich 8 etwa 30cm lange Schlangen gerollt und je zwei zu hübschen kleinen Kränzen gedreht und verbunden.

Diese hab ich mit der Schaumkelle ins Wasser gehalten und ca. 10 Sek. darin belassen. Dann hab ich sie kurz abtropfen lassen und aufs Blech gelegt. Wie man sieht, sind sie schon im Natronwasser etwas aufgegangen.

So tat ich es mit allen 4 Kränzen. Sie sollten noch einmal 15 Min. auf dem Blech gehen.
Dann kommen die tollen Dinger in den Ofen und schon nach ein paar Minuten riecht man den leckeren Duft von Laugengebäck.

Nach 15 Min. waren meine Kränze schon schön dunkel und ich hab den Ofen ausgeschaltet und 5 Min. lang die Restwärme arbeiten lassen.

Dann machte ich den Ofen auf und bepinselte die 4 hübschen Teile mit Sahne (eigentlich Kaffeesahne, aber sowas hab ich grundsätzlich nicht da).

Und – natürlich – haben wir die Kränze sofort gegessen! Unglaublich, aber wahr: Sie sind sooooo lecker!!!!!! Auch innen sahen sie einfach perfekt aus. Die mache ich jetzt öfter, so einfach und schnell wie das geht!

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Es ist also mal wieder Hektorzeit :D

Berühre mich…

Ein wunderschönes Gedicht, das ich heute meinem Mann noch einmal schrieb. Auch wenn man beeinander wohnt, kann man sich noch Liebesbriefe schreiben. Ich habe gerade wieder damit angefangen.

Berühre mich.
Treib mich an.
Raube mir Schlaf.
Schenke mir Freiheit.
Zeige mir Wildnis.
Reiß mich mit.
Entführe mein Herz.
Verschwende meinen Atem.
Schütze mein Leben.
Trockne meine Tränen.
Teile mein Glück.
Liebe mich.
(Tim Jacobs)

Und wer jetzt noch schöne Musik dazu hören möchte, der möge bitte hier klicken und sich einen neuen Song von Dunkelbunt anhören.