Neues…

…ja, es gibt tatsächlich was neues. Letzte Woche habe ich im Internet eine Stellenanzeige für eine Vertetungsstelle in der Nähe gefunden. Ich habe direkt eine Kurzbewerbung hingeschickt und am nächsten Morgen eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch am kommenden Morgen. Mensch, war ich nervös. Ich war ganz hibbelig, bin schön geschniegelt und gestriegelt am nächsten Tag dort hin. Dort angekommen musste ich noch Geld in einer Parkuhr schmeißen, weshalb ich 5 Minuten zu spät quasi pünktlich eintraf. Das Gespräch begann der Direktor direkt mit den Konditionen, ich selbst musste gar nicht so viel über mich erzählen. Dann hat er noch Bedenken geäußert wegen des Stundenplans und meiner kleinen Kinder. Ich konnte glücklicherweise sagen, dass sie sehr gut betreut werden und das mit den Zeiten sehr gut passt. Wir haben uns noch gut unterhalten, ich habe nach den Lehrplänen gefragt, was wohl gut ankam, auch wenn er mir nichts darüber sagen konnte, da ich das mit der jetzigen Vertretung abklären sollte. Dann am Schluss meinte er, dass vor mir noch drei andere Bewerber dagewesen seien, aber er könne mir jetzt schon sagen, dass ich seine Favoritin sei. *hüpf* Das tut doch mal gut.

Den Nachmittag über wartete ich auf einen Anruf. ALs ich etwas später in die Mails sah, fand ich die Mail, die ich sehnsüchtig erwartet hatte: Er bot mir die Stelle an. Und ich habe sofort ja gesagt! Vorgestern habe ich den Vertrag unterzeichnet, weshalb ich nun also offiziell sagen kann, dass ich nach den Herbstferien meinen Vertretungsdienst antrete und schon mächtig gespannt und aufgeregt bin!

Wie meinte meine Schwiegervater so schön: Es kann ja auch mal was glatt gehen!
Und das Schönste ist: Kein Jobcenter mehr! *freuuuuu*

Und seit heute abend bin ich auch Stellvertreterin im Elternbeirat unserer Kindergartengruppe. Man, so viel neues… Ich freue mich. Jetzt muss es nur noch bei meinem Mann wuppen.

Unsichere Zeiten

Ja, im Moment ist echt alles unsicher. Trotz verschiedenster mündlicher Zusagen und Versicherungen a la “Ja, wir möchten dir auf jeden Fall eine Stelle hier anbieten, deine Anstellung ist so gut wie sicher” sieht es für meinen Schatz zur Zeit wohl doch eher schlecht aus für eine Übernahme bei dem Konzern, für den er ja nun schon ein paar Jährchen neben dem Studium arbeitet. Toll.

Also hat er sich innerhalb des Konzerns auch noch nach Erlangen beworben. Boooah. Erlangen. Bayern. Die entgegengesetzte Richtung. 447km von hier laut Google maps. Aber es wäre ein sehr gut bezahlter, leichter Job. Und damit auch Sicherheit für uns. Er ist nämlich jetzt Ende Juli wirklich fertig. Und daher braucht er ab 01.08.11 einen Job. Gut ist er ja, in dem was er macht (Komunikationswissenschaftler), aber trotzdem zittern wir im Moment. Ich muss zugeben, auch wenn ich weiß, dass Gott einen Plan für uns hat und dass er immer seine Hand schützend über uns hält und wir somit auch nie verloren sind, macht es mir ein wenig Sorgen. Ich schwebe also zwischen Sorge und Hoffnung und dem Gefühl der Sicherheit, die mir mein Glaube beschert. Eine Achterbahnfahrt.

Dazu hat er sich übrigens auch noch bei Eon beworben, allerdings hier vor Ort. Mensch, das sind wirklich unsichere Zeiten.

Ich habe mich eben auf eine Vertretungsstelle bei einer Schule um die Ecke beworben… und bin auch ganz nervös. Alles ist so offen und man schwebt in der Luft.
Ehrlich gesagt hilft mir da gerade auch nur mein Glaube, in dieser Schwerelosigkeit irgendwo Halt zu finden.

Je nachdem, was jetzt passiert, kann es sein, dass wir im August Umzugskartons packen müssen. Ich kann mir das gerade gar nicht vorstellen, auch wenn ich dem gegenüber sehr offen eingestellt bin. Wir wohnen jetzt fast zehn Jahre hier und ich hab mich einfach dran gewöhnt. Solche Umbrüche sind immer spannend und machen ANgst zugleich.
Dennoch: Die Kinder sind noch klein und ich hab mein Ref noch nicht begonnen, habs auf nächstes Jahr verschoben, weil die Distanzen zu den Seminaren zu groß sind. Also sind wir insgesamt flexibel.

Mensch, das ist alles so aufregend.

Geständnisse und Tatsachen

Heute bin ich ganz mutig. Ich zeige euch den Bereich, den sonst keiner außer wirklich sehr sehr enge Verwandte und Freunde zu sehen bekommt – weil das Chaos furchtbar ist. Ja, ich muss leider so arbeiten – im Moment jedenfalls noch. Aber, das ist beruhigend, es sieht wirklich nicht immer so aus. Nur leider eben sehr oft. Und es ist der Ist-Zustand, der ab sofort geändert wird. Ich fange erstmal mit meiner Schreibtischecke an, also, dem Regal daneben.

Willkommen beim “Projekt Arbeitszimmer”

Ich wurde ja vor kurzem bei der Ordnungshüterin “infiziert” mit dem Aufräumwahn und habe es vorgestern (glaube ich) geschafft, endlich auch einfach mal richtig anzufangen. Das liegt sicher auch an der Motivation: Im Herbst kaufen wir uns eine schicke Bürowand, bis dahin müssen wir aber aussortieren. Ich, nicht wir. Denn ich bin diejenige, die alles mögliche aufhebt, was sicherlich auch an meiner Kinderheit liegt, denn unsere wunderbaren (und das ist hier ernst gemeint) Eltern waren Studierende, als sie uns bekamen (so wie wir mit unseren Mäusen) und haben durch alles mögliche versucht, unser Leben auch ohne große Ausgaben angenehm zu gestalten (@Mama und Papa: Das ist euch auch gelungen, ich fand, ich hatte eine schöne Kindheit – vielen Dank :-* !). Das beinhaltete eben auch, viele Dinge aufzuheben, bevor man sie wegschmeißt. Natürlich nur nützliches, wirklicher Müll wurde auch wirklich und ehrlich weggeschmissen. Das handhabe ich auch so :-) Nicht lachen, bei vielen Menschen ist der Übergang fließend zum Messie-Dasein, aber da möchte ich mich und meine Familie gern abgrenzen, denn was ich aufhebe, ist zu 95% wirklich nützlich. Die restlichen 5% sind Sachen, die ich manchmal einfach auch vergesse, wegzuwerfen, so wie zum Beispiel irgendwelche Zettelchen.

So, genug abgeschweift. Da das ganze ohne Fotos extrem langweilig wäre, hab ich einfach mal meine Ecke fotografiert – das ist mir unangenehm, aber es beruhigt, dass viele Menschen so ein “Dreckeck” haben – da wird auch einfach mal alles aufeinander geschmissen, wenn Besuch kommt. Nicht erschrecken, da habe ich zum Teil schon angefangen mit dem Aufräumen, aber im Prinzip sieht es bei mir in der Arbeitsecke so aus. Erstmal gibts nur das Bild von besagtem Regal. Weitere Bilder und Erfolge folgen dann entsprechend.

Nun habe ich kein so ausgefeiltes Ordnungssystem wie manch andere entwickelt, das hat aber auch damit zu tun, dass ich erstens wirklich wenig Zeit und vor allem Muße habe und zudem im Moment auch noch von einer fiesen Kopfgrippe geplagt werde. Dennoch bin ich stolz auf mein Werk vom Freitag (oder Donnerstag? Ich weiß es schon nicht mehr). Ich habe erstmal nur ein Regal rausgesucht, es ausgeräumt, aussortiert, abgestaubt und viele Sachen neu geordnet. Das hat ein Weilchen
Links neben meinem Schreibtisch:
gedauert und es waren wieder 2 Mülleimer voll Papier. Eine Rieeeeeeeesenmülltüte habe ich angefangen, da ist schon einiges drin.

Naja, und so sieht das untere Regal jetzt aus:

Für manch einen mag das kaum eine Veränderung darstellen – für mich aber schon, es war wirklich viel arbeit und – ganz wichtig – es war/ist ein Anfang! Und den macht man bekanntlich am schwersten. Dieses Regal brauche ich zur Zeit am häufigsten und da ist es sinnvoll, wenn alles geordnet ist.

Wohlan, weiter gehts (sobald ich wieder fitter bin).

Neuanfang

So, das ist ja alles völlig veraltet hier. Ich mach einen Neuanfang in meinem Blog. Ich werde ihn umbenennen und einfach so erzählen.
Denn Jelly Bean ist ja nun mittlerweile auf der Welt und feiert bald seinen 1. Geburtstag.
Also, bis dann :-)