Jolie Löwenherz II

Noch einmal muss ich um viele gute Gedanken, Gebete, Kerzchen bitten. Heute Morgen findet der zweite Anlauf für die Herz-OP bei Jolie, der 4jährigen Tochter meiner Freundin, statt. Beim ersten Mal bekam sie kurz vor der OP hohes Fieber, so dass die OP verschoben werden musste.

Ich bin überzeugt, dass sie eine Kämpferin ist und hoffe, dass alles gut läuft und Jolie danach nie mehr Probleme mit ihrem Herzchen, sondern ein wunderschönes Leben hat.

Edit: Jolie hats geschaft! Sie hat kein Loch mehr im Herzen und die OP ist gut verlaufen! Danke an alle, die mit die Daumen gedrückt, gebetet und gute Gedanken geschickt haben!

Hilfe für Mayla – ein seltener Gendeffekt lässt sie stundenlang krampfen

Ich hab jetzt die letzten 2 Stunden damit zugebracht, Berichte zu lesen und die entsprechenden Links zu posten. Zum Hintergrund:

Vor 4 Jahren lernte ich Yasmin in einer Babygruppe kennen – damals war ihre erste Tochter gerade geboren. Wir hatten ein paar Monate losen Kontakt, danach brach er ab, als ich die Babygruppe verließ. Dies nur als Info dazu, dass es sich hier nicht um einen Fake handelt. Zwischendrin habe ich durch eine Freundin erfahren, dass sie ein zweites Mädchen, Mayla,  bekommen hat und dass es sehr krank ist – was es aber genau hat, wusste ich nicht. Und wie sich herausstellt, wissen es Yasmin und ihre Familie auch erst seit kurzem.

Die folgenden Infos habe ich ausschließlich aus dem TV-Bericht sowie Kommentaren von Yasmin auf Blogs und ihrer Internetseite, da ich, wie gesagt, keinen Kontakt zu ihr direkt habe, sondern nur zu einer gemeinsamen Freundin.

Mayla ist eigentlich ein ganz normales Kind, fröhlich, aufgeweckt.Aber sie bekommt immer wieder Zuckungen und Krämpfe. Die Zuckungen spürte Yasmin schon im Mutterleib, ein paar Wochen nach der Geburt, nach der ersten 6fach-Impfung, wurden diese Krämpfe und Anfälle schlimmer. Zunächst nur ab und zu und kurz, wurden sie sehr viel länger und kamen täglich – bis zu 15 Stunden lang zucken Maylas Gliedmaßen, sie überstreckt sich, schreit, weint. Nach Ausprobieren verschiedenster Medikamente ist mittlerweile zumindest eins gefunden worden, was Mayla ein paar Tage ohne Krampfanfälle ermöglicht – trotzdem bekommt sie diese, kurz vor dem Einschlafen oder Mittags, und dann eben bis zu 15 Stunden lang. 2 Jahre lang wussten die Ärzte verschiedenster Art nicht, was sie hat. Eine Genuntersuchung brachte etwas Licht ins Dunkel: Ein Gen von Maya ist defekt. Das Gen ist leider unerforscht und bislang ist dieser Defekt weltweit einmalig. Yasmin lässt nichts unversucht, um Mayla trotzdem die Anfälle zu erleichtern. Das Schlimme: Die Krankenkasse verweigert die Einstufung in eine Pflegestufe. So bleibt Yasmin, die nach Mayla ein ungeplantes drittes Kind, einen Sohn, bekam, mit ihren drei Kindern nun allein, da sie und ihr Mann sich kürzlich zudem trennten.

Mayla und ihre Familie brauchen Hilfe – in Form von Spenden, von Gutscheinen, auch gern von Ratschlägen, aber auf jeden Fall in Form eines Hauses (In Essen oder Mülheim), damit ihre Großeltern und Maylas Familie zusammenziehen können, so dass Yasmin und die beiden Gescheister von Mayla auch ab und zu entlastet werden können.

Hier gibt es mehr Infos:

Ab Minute 17:40 ein RTL-Extra-Bericht

Eine Hilfeseite für Mayla, von Yasmin jüngst erstellt: Hilfe für Mayla

Außerdem die Facebookseite .

Und der Zeitungsbericht auf derwesten.de

-> Der von meiner Freundin ins Leben gerufene Spendenshop für Mayla bei Dawanda – 100% der Einnahmen gehen direkt an Mayla und ihre Familie.

-> Das Spendenkonto ist da! Ab sofort kann jeder der Mayla und ihrer Familie helfen möchte dies unter folgender Bankverbindung tun:

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Inhaber: Gomel-Hilfe Bochum
Konto-Nr. 1 33 44 027 bei der Bank im Bistum Essen,

Bankleitzahl 360 602 95
Stichwort: Mayla
Für Überweisungen aus dem Ausland:

BIC: GENODED1BBE – IBAN: DE 22360602950013344027

Alle weiteren Informationen sind nachzulesen auf folgender Seite:
http://www.rtl.de/cms/news/extra/ueberblick.html

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Ich bitte die Blogosphäre: Verbreitet das, auch die Tatsache, dass die krankenkasse die Pflegestufe verweigert – obwohl Mayla nachweislich durchweg Betreuung benötigt, wenn sie die Anfälle auch nicht mehr täglich hat. Und wenn ihr nur den Hauch einer Idee habt, wendet euch an Yasmin per Mail (Link findet ihr auf der Hilfeseite). Selbst wenn es für Mayla keine Heilung geben sollte: Ich bin überzeugt, es gibt wenigstens Linderung.

So, das war mir ein Anliegen. Und bald gibts auch wieder was von mir persönlich (hatte heute nur einen sehr langen Tag).

Durch so etwas wird einem wieder einmal vor Augen geführt, wie dankbar man für gesunde Kinder sein muss. Ich schicke Yasmin, Mayla und ihrer Familie viele gute Gedanken und bete für sie, dass Malya doch wieder gesund werden kann.

Heute und morgen: Jolie Löwenherz

Auch wenn dem ein oder anderen die Ähnlichkeit zu Madita zu eng sein mag, für mich ist das sehr präsent und auch nicht ganz so weit weg in der Thematik, denn die Tochter meiner besten Freundin wird morgen am Herzen operiert. Sie ist gerade 4 Jahre alt geworden und ich möchte ihr und ihrer Mama (und natürlich Papa und all den anderen Verwandten) viele viele gute Gedanken schicken, dem Chirurgen eine ruhige Hand und an den lieben Gott die Bitte, dass sein Wille geschehen mag (und dieser hoffentlich meinem Wunsch entspricht, dass alles gut gehen möge ;) ). Jolie ist eine Kämpferin. Und wir sind bei ihr und ihrer Mama. Vielleicht mag ja noch jemand ein Kerzchen anzünden, auf dass wir morgen eine gute Nachricht hören.

Und dabei auch wieder ein guter Gedanke für Madita und ihre Eltern.

Zurück zur Intuition II.

Ich denke, dieser Artikel und die Botschaft auf ideallifedesign.com passen sehr gut zu meinem Artikel “Zurück zur Intuition” (der ja mehr ein Hinweis ist), deshalb muss ich die Links hier unbedingt posten.

Es geht darum, inne zu halten, wenn man verzweifelt ist, und sich zu fragen: Was würde Gott / das Höhere Selbst / mein Unterbewusstsein mir jetzt, in diesem Moment sagen?

Und diesen Text kann man dann hier posten: Texts from God. Ich finde das toll. Eigentlich ist es total simpel: Höre auf dein Bauchgefühl, was rät es dir? So viele Menschen hören nicht auf das, was ihnen ihr Herz, ihr Bauch, die innere Stimme sagt – weil man so oft abgelenkt ist, so oft von außen mit beängsitgenden Dingen, Gedanken, Überlegungen und/oder Tatsachen konfrontiert wird.
Ich bin ja ohnehin ein Bauchmensch, deshalb fällt es mir sehr leicht, kurz inne zu halten und zu horchen. Es geht darum, sich auf jemanden zu verlassen: Auf sich selbst, seine Intuition, oder, wer gläubig ist, auf Gott, weil er weiß, was das Richtige für uns ist.

Im Allgemeinen lässt man sich nur zu gern heutzutage mit allem Möglichen ablenken, man geht weg, feiert Parties (ok, ich jetzt nicht unbedingt, aber andere), hängt im Internet rum, schaut Fernsehen bis zum Abwinken. Deshalb gibt es mittlerweile so Berufe wie Coach, Life-Coach, Lebensberater usw. – um die Menschen dahin zu führen, wo sie vor diesem schnelllebigen Heute waren: Zurück zu sich.
Nur wenige können das von sich aus. Ich bin froh, dass ich mit 15/16 meine sehr gute Freundin Beate kennengelernt und so einen Weg wieder zurück zu mir gefunden habe (nach der Pubertät – uff… war ein langer Weg ^^). Die Gespräche mit ihr damals waren eine Erleuchtung für mich. Natürlich ist mein ganzes Leben ein Weg und ich würde nie sagen, dass ich am Ursprünglichsten meiner Selbst angekommen bin. Aber ich bin auf einem guten Weg – und solche Artikel/Seiten/Links oder wie auch immer weisen mir die richtige Richtung und zeigen mir: Hey, das ist schon in Ordnung so, wie du das machst.

Deshalb finde ich den Ruf: “Zurück zur Intuition!” auch so grandios – so einfach und doch sehr wirkungsvoll, wenn man es sich nur immer wieder bewusst macht. Die Antworten liegen in mir, in dir, in jedem von uns. Man muss nur auf die innere Stimme horchen. Für mich ist das Gottes Stimme, für andere ihre Innere Stimme. Ganz gleich, wie man sie bezeichnet oder was man darin sieht: Man sollte öfter mal auf sie hören.

Wie seht ihr das? Wie sind eure Bauchgefühle so? Oder seid ihr mehr Kopfmenschen?
Ich freue mich wie immer über eure Kommentare!

Geburt spirituell betrachtet

In einer Diskussion auf Facebook ging es um die spirituelle Sichtweise auf die Geburt, allen voran der Begriff “Karma”. Dazu schrieb ich folgendes, und weil mir diese “Zusammenfassung” gut gefällt, möchte ich sie gern – relativ kommentarlos – bloggen.

Ich glaube, dass sich die Seele die Eltern aussucht. Aber für mich hat das im weitläufigen Sinn nichts mit Karma zu tun. Bei uns in der Familie heißt es immer “Da bist du noch im großen Seelenteich geschwommen”. Und genauso sehe ich das auch. Spirituell heißt in diesem Fall für mich: Der himmlische Vater schenkt uns ein Leben, dieses Leben möchte zu uns, zu mir, es hat mich als Mutter ausgesucht. Und dieses Geschenk dann im Moment der Geburt empfangen zu dürfen, das ist wahres Glück.

Das Bild von meinem jüngsten Sohn, ein paar Minuten nach seiner Geburt, hat meine Schwester aufgenommen – sie ist professionelle Fotografin im Raum Mainz.

Gedankenschnipsel vom Tag

heute war irgendwie kein guter Tag. Hat man ja auch mal. Aber heute so wirklich. Hab auch schon den ganzen Tag trotz Paracetamol-Tabletten Kopfschmerzen. Bin einfach angespannt. Und angespannt bloggt es sich nicht so gut (auch wenn es manchmal hilft, sich alles von der Seele zu schreiben).

Ach ja, der Kleine sagt jetzt “Eis” (klar, das wichtigste zuerst), “heiß”, “auf” “Tiger”… irgendwie süß.

Und der Große ist heut zum ersten Mal mit Papa bis auf den Grund vom Babyschwimmbecken getaucht.

Übrigens, der Kleine faltet jetzt auch immer die Hände vorm Essen – für ihn ist das Beten ein ganz wichtiges Ritual vorm Essen, Ich finde das toll. Heute hab ich in einem ganz tollen Buch, dass ich gerade lese ( Mama, ich hab die Katze getauft, von Becky Freeman – hat mir meine Tante geschenkt und es ist einfach toll, genau richtig für Mamas mit kurzen Absätzen und lustigen Anekdoten einer Christin und ihrer großen Familie), einen Aufsatz von einem 8jährigen zum Thema “Beschreibe, wer Gott ist” gelesen, in welchem er am Ende schreibt, dass Gott immer mit dabei sein kann, auch dort, wo es die Eltern nicht können,z.B. beim Zeltlager oder wenn er sich im Dunkeln fürchtet oder wenn man nicht so ganz gut schwimmen kann und von großen Kindern in tiefes Wasser geschmissen wird.
“Aber”, so schreibt der kleine Mann dort weiter, ” man sollte nicht nur daran denken, was Gott für einen tun kann. Ich stelle mir vor, Er hat mich hierher gebracht und Er kann mich jederzeit zurückholen, wenn es ihm gefällt. Und darum glaube ich an Gott.”

Da war ich erstmal sprachlos. Von einem 8jährigen so eine Weisheit zu hören ist schon umwerfend. Und berührend. Deshalb vielleicht finde ich es so schön, dass der Kleine die Hände zum Gebet faltet oder der Große abends noch gern mit mir ein Gebet spricht. Es erfüllt mich mit Wärme und ich habe das Gefühl, meinen Kindern gibt es auch Geborgenheit. Dafür muss man dankbar sein. Und vor dem Hintergrund wars dann vielleicht doch kein sooo schlechter Tag.

Edit: Wer mehr von Becky Freeman lesen möchte:
http://www.christian-mommies.com/authors/bfreeman/