Frühling?

Frühling?

Frühling lässt kein blaues Band
Nieder flattern durch die Lüfte
Kalte, ungewollte Düfte
streifen irrend um das Land
Veilchen träumen noch,
Wollten balde kommen
Horch, von fern, das ist das Wetterjoch!
Frühling, wo du wohl bist’!?
Wünscht, ich hätt dich vernommen!

(c) von mir angelehnt an Eduard Mörikes “Frühling”

Große Neuigkeiten in der Ferne

Ja, groß sind sie wirklich. Vielleicht nicht mehr ganz so fern, man kann schon etwas erspähen.

Und für mich noch irgendwie unwirklich. Und obwohl ich gerade an der vermaledeiten Planung meiner letzten Unterrichtsbesuchs-Stunde sitze, kann ich kaum an etwas anderes denken.
Aber von vorne. Kürzlich ist mein Mann zu einem Bewerbungsgespräch gefahren. Das war schon etwas weiter weg, aber er war ganz entspannt, denn er hatte ja einen Job inne. Und ich denke, weil er so entspannt war, bekam er ihn auch. Eine Festanstellung *freu*. Und eine richtig tolle Aufgabe. Nun muss er schon ab 1. Juli nach Mainz. Ja, genau. Mainz. Und ja, wir kommen dann auch, die Jungs und ich, nach meiner Prüfung und Beendigung meines Vertrags ziehen wir nach Mainz.
Ich bin noch ganz baff. Und irgendwie ist es erst seit dem Wochenende so richtig real, seit wir es Freunden erzählt haben. Und seit er gestern gekündigt hat, ist es hochoffiziell. Und deshalb hat mich heute diese Wahrheit auch so sehr getroffen – wie ein Keulenschlag. Natürlich wächst einem die Umgebung ans Herz, selbst wenn es diese Großstadt ist, die nicht besonders hübsch ist. Viel schlimmer ist für mich aber gerade der Umstand, dass meine beste Freundin hier lebt. Und andere gute Freunde. Ich denke an meine Jungs, die sich dann von den Freunden verabschieden und dort neue finden müssen (besonders der Große wird es schwer haben – ich hoffe es nicht, aber er ist so unheimlich sensibel). Und an so vieles anderes (an die Massen, die wir vorher aussortieren müssen zum Beispiel… und die Massen, die trotzdem noch mit umgezogen werden müssen).

Natürlich wird das auch toll. Wir können uns ein Haus in etwas ländlicher Umgebung suchen, nochmal von vorne anfangen. Trotzdem ist es scheiße, wenn man das den Erziehern im KiGa erzählt und dann vor ihnen anfängt zu heulen. Bis vor ein paar Tagen haben wir nur darüber gesprochen und nun plötzlich ist alles ganz real. 11 Jahre habe ich hier gelebt. Ich habe hier meinen Mann geheiratet, meine Kinder zur Welt gebracht und geheiratet. Ich habe meinen Abschluss gemacht und werde auch den zweiten Abschluss hier machen.

Oh man. Ich hoffe, dass ich mich ganz bald viel mehr darüber freuen kann. Ja, freuen tue ich mich tatsächlich auch. Aber im Moment ist das weinende Auge einfach mehr im Fokus. Naja, man muss positiv denken, oder? Wir rücken näher an die Familie, können meine Schwester zum Kaffee einladen oder mal nachmittags die Omas besuchen fahren.

Achja, das bringt so viel Neues. Ich muss mir dort eine Stelle suchen. Wir brauchen eine neue Küche. Die Jungs einen KiGa-Platz…. Ich werde berichten.

Kochtante: Scharfer Schafskäse

Heute widme ich mich dem im Cakepop-Post angekündigten  “Scharfen Schafskäse”. Das ist ein Rezept, das ich aus meinem mittlerweile heißgeliebten Rezeptbuch der Brüder Albrecht habe (dieses hab ich im Lavendelsirup-Post schon mal erwähnt) und fand, dass es sich sehr schmackhaft liest. Dazu ist es ein nettes Mitbringsel – es verbraucht sich selbst, sieht bis dahin hübsch aus und ist auch noch selbstgemacht :) .

Ich habe leider nur ein Foto, und da ist das Olivenöl fest geworden, da ich die Gläser aus Vorsicht im Kühlschrank aufbewahrt hatte. Ich denke aber, man erkennt trotzdem etwas. Dass Rezept möchte ich euch auch nicht vorenthalten, denn es geht schnell (Zubereitungszeit etwa 20 Min) und muss sehr schmackhaft sein (leider ist unser Glas geschimmelt, aber alle verschenkten nicht und mir wurde zugetragen, dass der Schafskäse sehr lecker gewesen sein muss.)

Scharfer SchafskäseScharfer Schafskäse

Ihr braucht für den Scharfen Schafskäse vier Gläser, alle entsprechend vorbereitet (ausgekocht). Dazu benötigt ihr ca. 400g Feta (Schafsfeta), 2,5 frische rote Chilischoten, 2,5 Zweige frischen Thymian, 1 Zweig Rosmarin, 2,5 Knofizehen, 20 schwarze Oliven (entsteint), 8 Pfefferkörner, ca. 600ml kalt gepresstes Olivenöl.

Zubereitung

Den Käse schneidet ihr in größere Würfel. Die Chilischoten waschen, dann längs halbieren und die Kerne rauskratzen. Dann den Chili fein hacken. Die Thymian- und Rosmarinzweige werden laut Originalrezept gewaschen, dann trocken geschüttelt und die Blätter bzw. Nadeln von den Zweigen gezupft. (Den letzten Schritt habe ich mir gespart und stattdessen die ganzen Zweige hineingelegt – sieht hübscher aus und später kann man diese leichter aus dem Glas entfernen).

Dann schält ihr den Knofi und schneidet ihn in Scheiben, genauso wie die Oliven. Wenn die ausgekochten Gläser abgekühlt sind, schichtet ihr die Zutaten nacheinander in die Gläser. In jedes Glas kommen etwa 2 Pfefferkörner. Dann gießt ihr das Olivenöl darüber – alles muss bedeckt sein (und das war der Fehler bei unserem Glas, da schaute ein Zweiglein heraus und begann zu schimmeln :( )! Während des Eingießens öfter am Glas ruckeln, damit keine Luft eingeschlossen wird (dann schimmelt es leichter). Die Gläser bitte fest verschließen.

Vor dem Verzehr sollte man den schafskäse etwa eine Woche ziehen lassen. Haltbar ist er in etwa 6-8 Wochen.

Ich wünsche euch guten Appetit und viel Spaß beim Nach”kochen”!

Übrigens stelle ich auch gerade Thymianölauszug her. Ich werde berichten, wie gut das geklappt hat. Ich habe mich kürzlich auf der Suche nach einem guten Shampoo im Netz umgeschaut und eine Buchempfehlung gelesen, die genau meinen Geschmack trifft, nämlich wie man mit Kräutern Shampoos, Cremes u.ä. herstellt.

Wochenrückblick #7

Der Wochenrückblick der Blogbar:

So viele Dinge waren das Highlights der letzten Woche: Ich hatte meine letzte Reli-UB-Planung sehr schnell fertig, eine schöne Woche, Donnerstag eine entspannte Hospitation im 9er Kurs mit vielen Lachanlässen, am Freitag den letzten Reli-Ub mit einer 1 *freu* benotet bekommen, außerdem gestern den Supereinfall, dass wir ins Spaßbad fahren könnten, was wir auch gemacht haben. Außerdem war der Abend mit A. und Janet wirklich sehr schön. Andererseits waren die Ohrenschmerzen vom Kleinen nach dem Schwimmen alles andere als positiv. Auch musste ich mich über jemand Bestimmtes sehr ärgern. Und der Unterricht in der 8 hat mich sehr nachdenklich gestimmt. Aber wenigstens konnte ich mich über die verflogenen Schmerzen von ihm heute früh und die Einladung zum Grillen bei M. und C. heute nachmittag wirklich freuen. So gut wie alles außer das Aufräumen meines Arbeitszimmers (wie immer) konnte ich von meinen Aufgaben erledigen.

Mit meinen Büchern “Allwissend” von Jeffrey Deaver und “Lasst Knochen sprechen” von Kathy Reichs wurde es spannend beim Lesen. Mit Radiomusik und Soundtracks wurde es sehr musikalisch. Der Fernseher lief fast nur abends (wie immer) und wir schauten Criminal Minds (Staffel 5) und Blade III. Facebook und wordpress sowie die Google-Suche und meinen Stundenentwurf für den UB konnte man auf meinem Browser sehen. Auch ging es kreativ zu und zwar beim Erstellen der Legebilder in der 5. Klasse in meinem Reli-UB – außerdem malte mein Großer viele Bilder von Harry Potter, Star Wars und meiner Freundin Janet.

An das gestrige Abendessen mit Putengeschnetzeltem in Sahnesoße und Pommes sowie A.s leckerem Salat mit getrockneten Tomaten drin erinnere ich mich noch denn es war sehr lecker. Beim Einkauf landete vor allem gestern einiges in meinem unserem Wagen: Wir waren nach dem Schwimmbadbesuch im Aldi Süd. Das Wetter vor der Tür ist sehr abwechslungsreich, was nicht sehr förderlich für meinen Kreislauf ist. Dann gab es noch das Boston-Attentat in den Nachrichten als Thema. Und für die Gemütlichkeit habe ich mich ab und an aufs Bett gelegt und gelesen und abends mit meinem Mann auf der Couch TV geschaut.

Auf meinem Blog konntet ihr diese Woche wegen des UBs nicht viel entdecken, wobei ______________ mein Lieblingsbeitrag war.

Und so war meine Woche arbeitsam und wolkig bis vor allem heiter, weil meine Stimmung zwischen Nervosität und Freude schwankte und ich durch den Ub zwar viel zu tun hatte, aber mir auch viel Raum für meine Familie und mich genommen habe.

Wochenrückblick #6

Der Wochenrückblick der Blogbar:

Der Ostermontag und der Dienstag mit Familie, Frühstücken mit meiner Mutter und meiner Schwester, danach “Shopping” waren das die Highlights der letzten Woche. Außerdem waren die Zeit mit der Familie und der gestrige Nachmittag wirklich sehr schön. Andererseits war das Arbeiten an meiner nächsten Unterrichtsbesuchsplanung heute alles andere als positiv. Auch musste ich mich über einen Typ in der Innenstadt sehr ärgern. Und manch Post bei Facebook hat mich sehr nachdenklich gestimmt. Aber wenigstens konnte ich mich über die hübschen Ostergeschenke und meine Familie wirklich freuen. Nur weniges konnte ich von meinen Aufgaben erledigen.

Mit meinem Buch Der Nachtwandler” wurde es spannend beim Lesen. Mit meiner gestern gekauften CD, dem Sampler von “Schlaflos in Seattle” wurde es sehr musikalisch. Der Fernseher lief  nur abends. Diablo 3 und Facebook konnte man (aber nur wenig) auf meinem Browser sehen. Auch ging es kreativ zu und zwar beim Backen (heute: Bagles) und beim Einmachen (Kräiuteressig).

An unser Abendessen gestern sowie an das Fitness-Frühstück am Dienstag im Cae erinnere ich mich noch denn es war sehr lecker. Beim Einkauf landete viel Zeugs für die Wohnung, Essig fürs Einmachen und Amavel in meinem Wagen. Das Wetter vor der Tür war nur heute wirklich sonnig – aber immerhin. Dann gab es noch die Lottopanne in den Nachrichten als Thema. Und für die Gemütlichkeit habe ich viel gelesen und entspannt.

Auf meinem Blog konntet ihr diese Woche eine Info zu den Cake-Pops entdecken, wobei das dann auch mein Lieblingsbeitrag war ;) .

Und so war meine Woche abwechslungsreich, weil wir an vielen unterschiedlichen Orten waren und viel erlebt haben.