Schiffschaukelgefühl

Ich war jetzt 2,5 Tage auf einer “Fortbildung”. Ich setze das bewusst in Klammern, denn es ging vor allem darum, sich selbst wieder näher zu kommen – etwas, das ich schon seit wenigstens zwei Jahren aus den Augen verloren habe. Es war total schön, aber, wie das immer so ist, auch anstrengend, sich selbst und das, was es an Gesprächen gab, zu reflektieren und in die eigenen Überlegungen miteinzubeziehen. Zudem hatten wir vergleichsweise wenig “Freizeit”, denn es gab natürlich viele Impulse und ähnliches. Trotz allem, es hat gut getan. Ich muss dazu sagen, dass die 4 Wochen vorher, in denen meine Sommerferien schon gestartet hatten, für mich sehr unentspannt waren. Ich hatte kaum Zeit für mich. In diesen 2,5 Tagen nun habe ich einige Erkenntnisse für mich  gewonnen, worüber ich mich sehr freue. Ich möchte die Zeit für die Unterrichtsvorbereitungen, die den größten Teil meines Tages ausmacht, verringern (produktiv, versteht sich) und mehr Sport und eigene Zeit in meinen Alltag integrieren, sowie die Zeit mit der Familie bewusster gestalten. Das hört sich total einfach an, aber es ist sehr schwer umzusetzen, insbesondere, da mich eine neue Stelle erwartet (schon wieder) und ich noch nicht weiß, welche Anforderungen auf mich zu kommen.
Seit gestern bin ich jedenfalls nach dieser kurzen Auszeit wieder da und das wirklich kleine Polster an Entspannung, das ich mir aufgebaut hatte (jede berufstätige Mutter kann nachvollziehen, dass 2,5 Tage eigene Zeit nicht viel sind), ist schon mehr als verbraucht worden – und das innerhalb des gestrigen Nachmittages. Vor allem natürlich dadurch, dass die Kinder durchgedreht sind und direkt x-fache Anforderungen an mich stellten (ein Grund für mich, solche Auszeiten vielleicht nicht mehr zu nehmen, die Energien werden nur aufgestapelt und entladen sich dann in einer Art gewaltigem Vulkanausbruch innerhalb weniger Stunden). “Praktischerweise” wird mein Mann gerade krank, so dass auch nachmittags keine Zeit bleibt, sich struktuiert um das zu kümmern, was anliegt (in diesem Fall ganz besonders meine Arbeitsecke im Wohnzimmer). Ich würde am liebsten wieder wegfahren und endlich mal Urlaub haben, etwas, was ich so unglaublich dringend benötige. Aber das geht nicht. Ich bin schon dankbar, dass meine Eltern für die 2,5 Tage kamen, um den Vormittag über auf die Kinder aufzupassen, während ich weg war. Und dass das überhaupt möglich war. Aber es ist einfach unglaublich, dass 3 Wochen die Kinder zu Hause zu haben ausgerechnet dann sein muss, wenn ich frei habe. Ich habe keine Ahnung, wie ich mir ein “Polster” an Entspannung aufbauen soll für die stressige Schulzeit, die in 1,5 Wochen wieder beginnt. Dazu hab ich hier zu Hause noch immer viel zu tun, meine Schreibtischecke zu organisieren, umzuräumen und vielleicht doch mal ein paar Kisten auszuräumen, von denen wir immer noch genug auf dem Dachboden stehen haben. Von Entspannung fehlt jede Spur. Manchmal denke ich, ich warte nur auf den Zusammenbruch, damit ich endlich mal durchatmen kann.
Deprimierend. Ich fühle mich wie eine Schiffschaukel: Kurzweilig total gut und ganz frisch, wenn man ganz oben ist, dann gehts wieder abwärts. Und am Ende bleibt ein Schwindel (obwohl ich gern Schiffschaukel schaukel).
Ich glaube, irgendwas mache ich grundlegend falsch. Ich muss “nur”noch herausfinden, was.

Nähtante: Projekt Schultüte

Da ich es nicht schaffe, regelmäßig zu bloggen (egal wie ich es drehe und wende, aber wenn ich nachmittags von der Schule heimkomme und dann nach Essen und Mini-Pause wieder an den Schreibtisch muss, hab ich danach (abends gen 21h) keine Lust mehr, noch länger hier zu sitzen), schreibe ich einfach, wann ich Zeit und Lust habe. Leider wird hier zwar den Stats nach recht viel gelesen, aber kaum kommentiert. Also gehe ich davon aus, dass das weiterhin so bleibt und es deshalb ziemlich egal ist, wann ich etwas blogge.

Mein neuestes Projekt heißt: Schultüte nähen. Ja, denn unser Großer kommt bald in die Schule – wir haben schon die ersten Schnuppertage, Schulranzenkauf und Infos hinter uns und nun sogar eine Materialliste zugesandt bekommen.

Zuerst hab ich gedacht, wir kaufen einfach eine Schultüte. Aber dann hab ich gesehen, wie “äbscht” die alle aussehen und nun doch Lust bekommen, nicht nur eine aus Pappe zu basteln, sondern eine zu nähen. Der Große wünscht sich Star Wars als Motiv (was natürlich suuuuper zu seinem Ranzen – mit Drachenmotiv – passt… nicht – aber das soll mal egal sein). Ich hab mich jetzt auf Yoda konzentriert, da die beiden den am tollsten finden (weil er “100 Jedikraft” hat, wie sie immer bei ihrem Kartenspiel betonen).

Da ich noch nie eine Schultüte genäht habe, hab ich erstmal nach einem passenden E-Book dazu gesucht – natürlich kostenlos – und sogar eines gefunden, das man sicher abwandeln kann, nämlich bei Minimarktberlin: *Anleitung Schultüte nähen*
Ich finde die auch ziemlich gut beschrieben. Die Auswahl des Stoffes gestaltet sich derweil etwas schwieriger, denn eigentlich tendiere ich zu grün (klar ;)), allerdings aus Filz für innen und oben zum Zusammenbinden, und schwarz, aber das wirkt gleich so düster. Als Alternative wäre blau denkbar. Mal sehen.

Ich werde wahrscheinlich einen großen Yodaaufnäher besorgen und ansonsten kleine Star Wars-Gimmicks aufnähen bzw. drankleben, oder aber eine Stofffigur drannähen, so wie diese: Nr. 1, oder einen Schlüsselanhänger wie diesen: Nr. 2 – mal sehen, wozu ich genau komme. Dazu muss ich mir erstmal genau überlegen, wo es hingehen soll… Das Projekt kann ich eigentlich auch erst beginnen, wenn die Ferien anfangen, denn vorher ist in der Schule noch so viel Arbeit zu tun , außerdem sind wir auf einen Polterabend und eine Hochzeit eingeladen, da werde ich das wohl kaum schaffen.

So, soweit mein Plan – so komme ich endlich mal wieder zum Nähen.

Forgotten Baby Syndrome

Nähbastelkochtante:

Forgotten Baby Syndrome – “Sei nicht zu schnell, andere zu verurteilen. Es kann jedem passieren.”

Ursprünglich veröffentlicht auf A new chapter of my life...:

I think by now everybody should know the tragic death of a 3 year old at the back of her mom’s car. Left for 5 hours in the heat – her poor body cant take it and shut down.

I wish for blessing for the child and duaa’ that the mother find peace to forgive herself. I dont think any mother wanted to cause their own baby’s death. I can relate – it must be hectic trying to juggle 3 kids, schoolwork, meetings without hubby by your side. I have forgotten handphones, handbag etc in the midst of madly rushing to work on days like that.

My mom takes care of my baby when I am at work. On the days hubby not around – I had to drop off my baby to my parents house on my own. Imagine carrying baby clothes bag, handbag, iPad & a 10 kg…

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Dear parents, you’re STILL being lied to (rebuttal to Jennifer Raff’s unsupported pro-vaccination claims)

Nähbastelkochtante:

Noch einer (auch auf englisch), aber lesenswert!

Ursprünglich veröffentlicht auf Rina Marie:

 http://consciouslifestyles.files.wordpress.com/2011/05/vaccine-baby-cry.jpgIn 1994, a song written by a jam band called Blues Traveler came out and was played in clubs and on radios across the nation.  It made the top ten charts and remains one of the most memorable songs from the 1990’s.  That song was entitled Hook and the lyrics of the song assert that even if what a singer sings about is effectively meaningless, listeners will keep coming back to it so long as it’s articulated in a way that makes listeners feel “some inner truth of vast reflection” is being conveyed.  Most listeners didn’t even pay attention to the lyrics, but sang along anyway.  Well, folks, that’s exactly what’s been happening recently with an article on vaccinations that’s been making the rounds lately.  Welcome to information age, where a blog post can be shared all over cyberspace and receive over 10,000 “likes” on facebook and say very…

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Dear parents, you are being lied to.

Nähbastelkochtante:

Auf englisch, aber sehr gut zusammengefasst: Weshalb man beim Thema Impfen oft angelogen wird.

Ursprünglich veröffentlicht auf Gianelloni Family:

Immunisation_baby2 In light of the media’s hysteria over a once common childhood illness called measles and the refusal of the vaccine industry to acknowledge the problem has nothing to do with the unvaccinated, it was past time for this post.

Dear Parents,

You are being lied to.

People who claim to be acting in the best interest of your children by pushing vaccines are putting their young lives at risk because they have received little to no education on vaccine ingredients and the injuries that they cause.  They aren’t aware that the Vaccine Injury Compensation Program pays out $100M a year in damages, which is barely a drop in the bucket of vaccine injury in this country.  In fact, the doctor singing the loudest praises of vaccine safety was paid $36M for his 20% portion of a patent on a vaccine that your child probably received, after the first rotavirus vaccine he…

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