Du, Mama #4: Was ist eigentlich eine Bombenentschärfung?

Ähm, ja. Hört sich erstmal komisch an, aber diese Frage kam letzten Montag auf, und zwar, als wir auf dem Weg zu einem Restaurant in Essen waren, um uns dort mit alten Freunden zu treffen. Unterwges rief das Restaurant an, um uns mitzuteilen, dass um 14h das Lokal wegen einer Bombenentschärfung geräumt werden müsse. Das war knapp und wir gerieten etwas in Zeitnot – wo so schnell ein neues Restaurant mit Mittagstisch finden, zu dem die anderen beiden (autolosen) Gäste auch gelangen könnten? Wir fanden noch ein Lokal, aber auf dem Weg dorthin beschäftigte sich der Große mit oben genannter Frage.

Dazu mussten wir erstmal erklären, was eine (Flieger-)Bombe ist. Das haben wir dann auch gemacht und mehrere kindgerechte Erklärungen abgeliefert. Das war dann wohl sehr abstrakt und er fragte immer nochmal nach. Also habe ich im Web recherchiert.  Hilfreich dabei war die Seite kirkaka.de, eine Kindernachrichtenseite, weil Bomben dort auch mit Videos erklärt werden. Richtig toll ist zum Erklären der Entschärfung aber diese Seite von kiraka, mit Video: *Klick*.

Bei WasistWas gibt es eine Leseprobe zum Thema Bombenentschärfung.

Eine eher allgemeine Erklärung zur Atombombe selbst bietet das Kindernetz.

Lustiger ist da vielleicht das Thema Wasserbomben, zu dem es auf www.schule-und-familie.de (tauchende Wasserbomben) und das kidsweb Anleitungen liefern.

 

Der Große hat zwar noch etwas Schwierigkeiten, sich das mit der Entschärfung vorzustellen, aber im Großen und Ganzen hat ers verstanden.

Ich lebe noch!

Echt lange wars hier sehr ruhig. Die Ereignisse haben sich aber auch überschlagen. Seit Anfang Februar habe ich (glücklicherweise) wieder eine Anstellung in einer Schule. Zwar nur als Vertretung bis Sommer, dafür immerhin mit Co-Klassenführung, was ja auch nicht schlecht ist. Es gibt viel zu tun und dadurch, dass ich aufgrund Bastis Arbeitslosigkeit auf 20 Stunden erhöht habe, bin ich eigentlich nur noch am Arbeiten (für alle Nichtlehrer: Das entspricht inkl. Vor- und Nachbereitung etwa einer 40-Stunden-Woche im Büro). Meine Osterdeko hat sich diesem Gefühl angepasst ^^

Ostern14_3

Glücklich macht mich das nur zur Hälfte und im Grunde hätte ich eigentlich nicht mal Zeit fürs Bloggen, aber die beste Freundin meiner Schwester, die nun auch einen (übrigens sehr sehenswerten Stempel-)Blog hat, lebt es vor: Selbst mit Arbeit bis zur Halskrause bleibt immer noch Zeit für einen kleinen Blogbeitrag. Ich nehme mir also nun das kleine Ziel vor, wenigstens einmal die Woche einen Blogbeitrag zu verfassen. Für mich, aber auch für die, die hier immer gern gelesen haben :-)

Der Kleine geht mittlerweile in den Fußballverein (und liebt es, O-Ton Trainer: “Man, ist der schnell!”) und mein Mann ist sage und schreibe Co-Trainer geworden, obwohl er ja nicht unbedingt der große Fußballer ist. Aber es macht ihm Spaß. Jetzt müssen wirs nur noch schaffen, den Großen in den Schachclub zu bringen.

Ansonsten hab ich jetzt in den Osterferien neben zwei zu korrigierenden Arbeiten mal etwas Zeit, für Ordnung zu sorgen. So mache ich endlich meine letzten Beihilferechnungen aus dem Ref fertig und versuche, so etwas wie Struktur in meinen Arbeitsplatz hier zu bringen – gar nicht so einfach.

Wir haben nun unseren Balkon hergerichtet und er sieht echt schon ganz gut aus.Mir fehlen noch ein paar Grünpflanzen, aber ansonsten liebe ich ihn. Sobald die Pflanzen eingezogen sind, gibts mehr Bilder, hier mal ein kleiner Vorgeschmack:

Balkon1

Mit dem Kleinen habe ich schon Kräuter gepflanzt und zeige gern mal einen Zwischenstand.

Kräuter_2 Kräuter1

In der Wohnung selbst gehts nur schleppend voran, was sicherlich auch daran liegt, dass mein Mann jetzt hauptsächlich zu Hause ist und die Prioritäten offensichtlich anders verteilt… :-/
Aber er versucht, mir ganz viel den Rücken freizuhalten und das ist auch sehr viel wert.

Jetzt in den Ferien ist das alles natürlich relativ. Nach einem echt schönen Ausflug in die alte Heimat (Bericht folgt) haben wir uns die Tage die Ruhe angetan, etwas aufgeräumt, den Vorrat gefüllt und gestern haben wir schon Eier bemalt. Nachmittags waren wir dann im Wildpark in Mainz, der kostenlos und ganz nett anzuschauen ist. Allerdings sind die Tiere da wirklich übermäßig zutraulich (ergo voller Appetit), so dass man sie nicht wirklich beobachten kann. Sie folgen einem am Zaun bis zum Ende ihres Geheges. Danach gabs ein leckeres Eis auf die Hand.

Ostern14_1 Ostern_2

Ich genieße das im Moment sehr und stelle mit Schrecken fest, dass nur noch 10 Tage Ferien sind. Die Zeit geht sooo schnell rum. Wie verbringt Ihr Eure Osterfeiertage?
So, das wars mit dem kleinen Rückmelderuf :-) Bis ganz bald!

Eure
Signatur

Kindergeburtstags- und Abschiedsparty im November 2013

Hier kommt wie versprochen der erste Nachhol-Post: Die Geburtstags-Abschiedsparty der Jungs. Natürlich haben sie als November-Kinder immer ein bisschen Pech, was die Location-Auswahl betrifft, denn diese ist durch das Wetter oft sehr begrenzt. Die eigentlichen Geburtstage waren schon vorbei, hier ein paar Bilder davon:

Der Große wurde 6 – ich liebe dich, mein Junge!

Und der Kleine ein paar Tage später 4 – mein süßer, schon so großer Schatz:

Da wir viele Kinder eingeladen hatten und es durch den bevorstehenden Umzug bei uns ungefähr so aussah,:

Umzug1

entschieden wir uns für eine Feier in einem nahegelegenen Indoor-Spielplatz. Aus diesem Grund feierten auch beide Jungs zusammen – der Große wurde schon 6 (oh man – wo ist nur die Zeit geblieben?) und der Kleine schon 4. Ich buk einen Weltraumkuchen (der Napoleonkuchen mit Marmelade dazwischen, außen mit Fondant) für den Großen und auf Wunsch Vanille-Cupcakes für den Kleinen. Dazu besorgte ich eine Spaceshuttle-Etagere und entsprechende Muffins. Die Aufstecker gestaltete ich mit meinem Grafikprogramm. Als Clou fand ich im Internet bei “Heimlichkeiten” die Idee, NASA-Ausweise und ein Nasa-Zertifikat zu erstellen. Also packte ich noch das Laminiergerät ein und bereitete die Ausweise und das Zertifikat vor. Die Bilder dazu poste ich gern, wenn ich sie wieder gefunden habe :-)

Space-TorteMW

Etagere_Space

Auf den letzten Drücker wurden Kuchen und Cupcakes fertig, so dass wir pünktlich zum Beginn der Feier am Indoor ankamen, wo fast alle Kinder schon warteten. Immerhin hatten wir 12 Kinder eingeladen, es war ja auch eine Abschiedsfeier. Glücklicherweise kamen noch ein paar sehr nette Eltern mit und blieben auch, so dass wir nicht ganz allein mit den Kids waren. Obwohl das kein Problem gewesen wäre, da die Kinder fast ausschließlich am Toben waren. Wir durften recht schnell in den Geburtstagsraum (natürlich Weltall) und bauten dort dann die Tafel auf – wobei wir eigentlich nur den Kuchen und die Muffins hinstellen mussten. Alles andere hatte der Indoor besorgt :-).

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So sehen zufrieden Geburtstagskinder aus :-)

Geb_2013_2

Zuerst wurde lecker Kuchen gegessen. Die wirklich zwahlreichen Geschenke wurden erstmal zur Seite gelegt. Und kaum hatten die Kinder die ersten Happen verspeist, rannten sie auch schon los und verschwanden im Klettergerüst oder Bällebad. Wir Eltern gönnten uns den ersten Latte Macchiato und unterhielten uns. Obwohl es recht laut war (wir aber durch den eigenen Raum Glück hatten und die Tür etwas beimachen konnten), war es sehr entspannt.

Zwischendrin kamen die mittlerweile rotgesichtigen Kinder auch mal, um was zu trinken, oder sich noch einen Happen Kuchen/Muffin in den Mund zu stopfen, um dann mit Gebrüll und vollem Mund direkt wieder loszurennen.

Gegen Abend gabs dann Chicken Nuggets und Pommes. Ich bereitete die Ausweise vor und die Kinder durften ihre Fingerabdrücke draufsetzen. Dann laminierte und lochte ich die Ausweise, band ein Bändchen dran und die Kinder konnten sie später umhängen und mitnehmen. Nach dem Essen hatten sie noch ein wenig Zeit zum Spielen und wir begannen, aufzuräumen. Den Kindern war ein wenig klar, dass es ein Abschiedsfeier war, aber ich glaube, die Geburtstage standen doch im Mittelpunkt.
Am Schluss ging ich bezahlen und wir räumten alles auf, verabschiedeten die Kinder, die von den nach und nach eintrudelten Eltern abgeholt wurden. Die Party war ein voller Erfolg und unsere Jungs dösten schon im Auto weg. Zu Hause wurde dann der Rest der Geschenke ausgepackt und die Jungs freuten sich sehr. Im Vorfeld hatten wir Geburtstagskisten in einem Spielzeugladen gepackt, so dass viele Wünsche erfüllt wurden. Es war soooo ein schöner Tag, was uns einige Eltern in der Folgewoche bestätigten.

Wie feiert Ihr Kindergeburtstage im Winter?

Zwischenstand

Bevor ich in den nächsten Tagen die Bilder und Infos zu der Geburtstags- und Abschiedsparty der Kinder sowie zu unserer Abschiedsparty poste, möchte ich kurz anreißen, weshalb es mir im Moment so schwer fällt, hier zu schreiben: Wir sind beide auf Jobsuche. Wie das Leben so spielt, läuft nicht alles immer nach Plan (als ob wir das nicht alle wüssten… haha). Der neue Job hat sich als Sackgasse erwiesen. Nun also suchen wir: Kommunikationswissenschaftler und Lehrerin. Ich habe mich schon in RLP und Hessen beworben, genauso wie mein Schatz auch. Selten war so vieles so unsicher wie jetzt. Keine Ahnung, wofür es gut ist, aber zu irgendwas wird es gut sein.

Diese Nachricht erreichte uns Mitte Dezember. Ich war froh, fast alle Geschenke schon zu haben. Trotzdem hat es uns sehr runtergerissen. Dann kam noch das Problem mit der Küche dazu: Die Ende November bei IKEA bestellte Küche sollte erst Anfang Januar geliefert werden. Und diese Info kam auch kurz vor Weihnachten. Ich war stinksauer. Nun haben wir Second-Hand-Möbel gefunden und ich musste nur ganz wenig neu kaufen, so dass IKEA da echt viel Geld durch die Lappen gegangen ist – HA! (Ausführlicher Bericht folgt).
Wir konnten Weihnachten also doch mit Familie bei uns feiern und es war sooo schön. Alle Probleme rückten weit weg. Die Jungs hatten sich wirklich super im neuen Kindergarten eingewöhnt.Über Neujahr kam eine gute Freundin zu uns. Das war auch richtig schön. Aber hier in der Wohnung ist einfach noch viel Chaos. Und durch die ganzen Bürokratiesachen kommt man auch kaum dazu, dies zu beseitigen. Da die Kinder nur einen Vormittagsplatz haben (also bis 13h), habe ich kaum Zeit, mich um irgendwas zu kümmern.

Und nun wissen wir nicht, was kommt. Man fühlt sich irgendwie lahmgelegt. Ich bin eigentlich ein Mensch, der alles selbst in die Hand nimmt, sofort, der sich nicht unbedingt gehen lässt. Aber die letzten 1,5 Jahre waren so anstrengend, das letzte halbe Jahr wirklich die Hölle. Ich kann nicht mehr. Statt der Pause, auf die mich gefreut hatte, habe ich nun emotionalen und körperlichen Stress. Wenn ich Glück habe, bekomme ich zum 01.02.13 eine Stelle. Gleichzeitig wäre es krass, denn das hieße ab sofort Vollzeit als Lehrerin. Und wer das Lehramt kennt, der weiß, dass 26 Stunden eigentlich 52 bedeuten. Im Moment klingt es für mich unschaffbar.

Ich bin wirklich ein wenig fassungslos, wie dieses Jahr beginnt. Was soll man dazu noch sagen? Ich hoffe, mein nächster Post ist etwas fröhlicher.

Nun wisst Ihr , weshalb ich so wenig poste. Ich schaffe es nicht, sowohl zeitlich als auch emotional. Ich möchte gern Positives schreiben, kann es aber im Moment nicht so gut.

Immerhin, hier in der neuen Wohnung ist es wunderschön und wir fühlen uns wohl. Hier mal unser morgendlicher Ausblick aus dem Esszimmer:

Sonnenaufgang_MW

Ich habe nun einfach Hoffnung, dass sich bald etwas für uns auftut. Bitte drückt uns die Daumen!

2013 wird geprüft

Die WordPress.com-Statistik-Elfen fertigten einen Jahresbericht meinen Blog für das Jahr 2013 an.

Hier ist ein Auszug:

Die Konzerthalle im Sydney Opernhaus fasst 2.700 Personen. Dieses Blog wurde in 2013 etwa 27.000 mal besucht. Wenn es ein Konzert im Sydney Opernhaus wäre, würde es etwa 10 ausverkaufte Aufführungen benötigen um so viele Besucher zu haben, wie dieses Blog.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

Es reißt nicht ab…

Selbst als Arbeitslose hat man unbglaublich viel zu tun – neben Umzugskram und Weihnachtstrubel Bewerbungen fertig machen, böse Briefe an das Jobcenter schreiben, Anträge für das neue, wirklich (!) freundliche Jobcenter ausfüllen, Amtsärztlichen Untersuchungstermin für den Großen vereinbaren, Pfarrer für die Missio anrufen undundund. Sich Sorgen machen, ob Menne einen neuen Job bekommt. Und irgendwie hab ich immer noch keine Zeit, mal Luft zu holen. Ich frage mich, wann der große Zusammenbruch kommt. Lang kanns nicht mehr dauern. Ich kanns kaum erwarten, dass dieses anstrengende Jahr bald vorbei ist.